Was ist das Kontextmenü in Word 2010?

Wäre es nicht von Vorteil, wenn Sie beim Bearbeiten eines langen Textes die jeweiligen Befehle immer in der Nähe hätten? Dies ermöglicht Ihnen das Kontextmenü. Es öffnet sich durch einen Klick mit der rechten Maustaste an der entsprechenden Stelle und enthält alle an dieser Position sinnvollen und anwendbaren Befehle.

 

Das Kontextmenü öffnen Sie mit der rechten Maustaste (Klick auf das Bild für größere Ansicht)

 

Suchen Sie beispielsweise ein Synonym für das markierte Wort „Zielgruppe“, ziehen Sie den Mauszeiger über Befehl Synonyme im Kontextmenü – und Word schlägt Ihnen dann Alternativen vor. Wählen Sie eines der vorgeschlagenen Synonyme aus, wird dieses automatisch im Text übernommen.

 

Die Minisymbolleiste bietet verschiedene Formatierungsfunktionen (Klick auf das Bild für größere Ansicht)

 

Bei Texten erscheint zusätzlich die Minisymbolleiste mit den wichtigsten Formatierungsfunktionen, wie beispielsweise der Textfarbe, -größe oder Schriftart.

Das Kontextmenü ermöglicht Ihnen damit im Text einen schnellen Zugriff auf alle notwendigen Funktionen und Befehle.

 

Tipp:

Taste zum Kontextmenü

Viele Tastaturen haben eine eigene Taste, um das Kontextmenü aufzurufen. Sie finden sie links neben der rechten Steuerung-Taste.

 

 

 

 

Was ist neu an Office 2010?

Natürlich gibt es viele Änderungen in Office 2010 die an dieser Stelle erwähnenswert sind, wir wollen uns jedoch auf zehn Änderungen beschränken, die aus unserer Sicht die Arbeit mit dem neuen Office-Paket noch einfacher machen.

 

1. Die neue Oberfläche

Für Umsteiger von Office 2003 auf Office 2010 ist die größte Veränderung die neue intuitiv bedienbare Bedienoberfläche mit umfangreichen Funktionen. Die wichtigsten Standardelemente sind dabei das Menüband mit seinen Registern und die Backstage-Ansicht. Die gewohnten Menü- und Symbolleisten werden durch das Menüband ersetzt. Dabei sind die Befehle und Funktionen in verschiedene Register aufgeteilt. Außerdem erscheinen weitere Register, je nachdem welches Objekt im Dokument aktiv ist (so zum Beispiel bei Bildern oder Grafiken). In der neuen Backstage-Ansicht sind alle grundsätzlichen Programmeinstellungen wie Öffnen und Speichern sowie zentrale Funktionen für Sicherheit, Freigaben und den Ausdruck hinterlegt.

 

2. Neue Dateiformate

Seit Office 2007 nutzen die Anwendungen neue Dateiformate. Für Word-Dokumente lautet die Dateinamenserweiterung *.docx. Dementsprechend haben sich auch die Formate für Excel (*.xlsx) und PowerPoint (*.pptx) geändert. Wenn Sie Ihr Dokument an jemanden geben wollen, der mit einer älteren Office-Version arbeitet, können Sie ihr Dokument aber auch im alten Format abspeichern.

Neu ist außerdem: Sie können Ihre Dokumente jetzt auch im Betriebssystem-übergreifenden PDF-Format oder als Open Document speichern.

 

3. Office Live und Co-Authoring

Arbeiten Sie an einem Dokument manchmal als Team und es können nicht alle auf den Server zugreifen? Co-Authoring ermöglicht es, ein Dokument online im Browser anzuzeigen und sich darüber auszutauschen. Office Live stellt Ihnen dazu ein geschütztes Laufwerk im Internet zur Verfügung, über das Sie mit anderen gemeinsam an Ihren Office Dokumenten arbeiten können. Online können die zugriffsberechtigten Nutzer den aktuellen Stand des Dokuments sehen und kommentieren. Die Bearbeitung des Dokuments erfolgt lokal mit dem vollen Funktionsumfang von Excel, PowerPoint oder Word. Mit jedem Speichern wird der aktuelle Stand hochgeladen und ist sofort für die Kollegen sichtbar. Die Kollegen die mit Ihnen am Dokument arbeiten, werden automatisch durch eine Mail von Office Live über die Änderungen benachrichtigt und alle Kollegen sind auf dem gleichen Stand und können die Änderungen bequem nachverfolgen.

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Wie kann ich in Word 2010 einen anderen Standardspeicherort festlegen?

Der Standardspeicherort legt fest, welcher Ordner beim Speichern und Öffnen von Dokumenten vorgegeben wird.
Im Folgenden erfahren Sie, wie er sich ändern lässt.

 

Klicken Sie auf Datei, um in die Backstage-Ansicht zu gelangen und wählen Sie dort den Eintrag Optionen aus.
Um den Standardordner, in dem Ihre Dokumente gespeichert werden, zu sehen, öffnen Sie die Optionen zum Speichern.


Standardspeicherort in den Word-Optionen (Klick auf Bild für größere Ansicht)

 

Bei Word ist die Bibliothek Dokumente als Standardspeicherort vorgegeben. Aber das lässt sich ändern. Drücken Sie dazu auf die Schaltfläche Durchsuchen. Es öffnet sich das Dialogfenster Speicherort ändern.


Neuen Standardspeicherort auswählen (Klick auf das Bild für größere Ansicht)

 

Sie haben nun die freie Wahl, wo neue Dokumente zukünftig abgelegt werden sollen. Klicken Sie auf den entsprechenden Ordner und bestätigen Sie mit OK.

 

Zur Erinnerung:
Die Änderungen in den Optionen sind global, sie beziehen sich demzufolge auf alle Ihre Word-Dokumente.

 

 

 

Tipps vom Profi: Schnellbausteine in Word 2010

Häufig benötigte Textpassagen können Sie als Schnellbausteine speichern und quasi per Knopfdruck in beliebige Dokumente wieder einsetzen. Als Schnellbausteine lassen sich alle Elemente eines Dokuments speichern, wie Überschriften, Formatierungen oder Grafiken. Im Video sehen Sie, wie Sie die Schnellbausteine in Word nutzen.




Tipp: Shortcut zum Menü Schnellbausteine über Alt + F3.

Wie kann ich ein Word-Dokument in eine PDF-Datei umwandeln?

Der Datenaustausch ist aus dem heutigen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Das Portable Document Format, kurz PDF, ist zum Austausch von Dateien sehr gut geeignet. Formatierungen und Gestaltung bleiben erhalten. PDF-Dateien können mit frei erhältlicher Software auf jedem Betriebssystem gelesen werden – unabhängig davon, ob der Empfänger mit Microsoft Office arbeitet. Allerdings lassen sich PDF-Dateien nur eingeschränkt bearbeiten.

 

Im Folgenden erfahren Sie, wie sich in Office 2010 Word-Dokumente im PDF-Format speichern lassen.
Sie gehen hierbei vor, als würden Sie Ihr Dokument unter einem neuen Namen speichern. Öffnen Sie die Backstage-Ansicht und aktivieren Sie Speichern unter.
Die Änderung des Dateityps erfolgt im Listenfeld unterhalb des Dateinamens.

 

Dateityp auswählen (Klick in das Bild für größere Ansicht)

 

Öffnen Sie das Listenfeld Dateityp und wählen Sie das Format PDF aus.

 

Dateiformat PDF auswählen

 

Nachdem Sie den Vorgang mit Speichern bestätigt haben, befinden Sie sich wieder in Ihrem ursprünglichen Word-Dokument. Das PDF wurde am Speicherort Ihres Dokuments zusätzlich abgelegt und lässt sich in Word nicht bearbeiten.

 

Durch die Umwandlung eines Word-Dokumentes in ein PDF können Sie also ganz einfach sicherstellen, dass Formatierungen und Gestaltungselemente erhalten bleiben und Ihre Datei unabhängig von Word auf allen Betriebssystemen lesbar ist.

Wie kann ich in Word 2010 durch Formatvorlagen verschiedene Designs auswählen?

Um sich die Formatierung im Word 2010 zu vereinfachen, können Sie verschiedene Designs durch Formatvorlagen auswählen. Diese unterscheiden sich jeweils durch Farbe, Schriftart und Effekte. Ordnen Sie jeder Überschrift eine Überschrift-Vorlage zu, damit Word Ihre Überschriften als solche erkennt.

 

Tipp:
Nur weil eine Zeile anders formatiert ist, erkennt Word diese nicht automatisch als Überschrift. Gehen Sie daher auf Ansicht und setzen Sie ein Häkchen bei Navigationsbereich. Nun werden Ihnen auf der linken Seite alle von Word erkannten Überschriften angezeigt.

 

Sind alle Überschriften als solche gekennzeichnet, werden Sie überrascht sein, wie schnell Sie das Design eines Dokumentes ändern können. Gehen Sie hierzu in das Register Seitenlayout. Dort finden Sie die Gruppe Designs. Öffnen Sie am linken Rand das Listenfeld Designs, wird das umfangreiche Angebot sichtbar.

 

Auswahl der verschiedenen Designs (Klick auf das Bild für größere Ansicht)

 

Berühren Sie mit der Maus die einzelnen Designs, werden diese sofort in Ihrem Dokument sichtbar. Diese LiveVorschau nimmt aber noch keine Änderungen an Ihrem Dokument vor. Klicken Sie jedoch auf eines der Designs, wird dieses Ihrem Dokument zugewiesen. Gefällt Ihnen dieses Design doch nicht, können Sie es wieder rückgängig machen.

 

Stört es Sie, dass ein Design alle Mittel gleichzeitig einsetzt, dann können Sie beispielsweise unter Beibehaltung der Schriftart die Farben ändern. Öffnen Sie hierzu das Listenfeld Designfarben und wählen Sie eine Farbe aus – wieder hilft Ihnen die LiveVorschau bei der Entscheidung.

 

Ändern der Designfarbe (Klick auf das Bild für eine größere Ansicht)

 

Ebenso lassen sich Designschriftarten auswählen.

 

Ändern der Designschriftart (Klick in das Bild für größere Ansicht)

 

Außerdem können Sie gezielt Designeffekte Ihrer Smart-Art-Grafik anpassen.

 

Ändern der Designeffekte (Klick in das Bild für größere Ansicht)

 

Die Designs durch Formatvorlagen helfen Ihnen somit dabei, mit nur wenigen Klicks und ohne großen Zeitaufwand das Design Ihres Dokumentes komplett oder auch nur teilweise zu verändern.

Wo finde ich die Seitenansicht in Word 2010?

Unnötige Probeausdrucke vermeiden Sie, wenn Sie sich vor dem Drucken die Seitenansicht ansehen. Während die Seitenansicht in Microsoft Word 2003 ein eigenes Icon in der Menüleiste hatte, ist die Seitenansicht nun dort, wo man sie benötigt: im Backstage-Bereich bei den Druckeinstellungen.

Öffnen Sie den Backstage-Bereich über einen Klick auf die Schaltfläche Datei.

Dann klicken Sie in der linken Menüleiste auf Drucken.

 

Seitenansicht in den Druckoptionen (Klick auf das Bild für größere Ansicht)
Seitenansicht in den Druckoptionen (Klick auf das Bild für größere Ansicht)

 

Dann sehen Sie im rechten Bereich die Druckvorschau.

 

Tipp:

Alternativer Weg: Aktivieren Sie den Vollbild-Lesemodus über die Schaltfläche in der Statusleiste (unten).

 

 

In diesem Modus nutzt Word den gesamten Bildschirm, um Ihnen das komplette Dokument zu zeigen. Einstellungsmöglichkeiten bietet das Listenfeld Ansichtsoptionen oben rechts. Öffnen Sie es mit einem Klick. Wählen Sie die Option Gedruckte Seiten anzeigen.

 

 

 

Nun sehen Sie Ihr Dokument exakt so, wie es ausgedruckt wird und können es kontrollieren. Und falls Sie beim Lesen einen Tippfehler entdecken, klicken Sie wieder auf das Listenfeld Ansichtsoptionen und wählen Sie die Funktion Eingabe zulassen. Dann können Sie den Cursor an eine beliebige Stelle des Dokuments setzen und so Änderungen vornehmen. Wenn Sie mit Ihrem Dokument zufrieden sind, wählen Sie links oben die Funktion Seitenansicht und Drucken.

 

 

 

So öffnet sich wieder das Drucken-Fenster in der Backstage-Ansicht mit der Druckvorschau im rechten Bereich.

Für ganz Schnelle:
Mit der Tastenkombination Steuerung + P gelangen Sie in die Druckvorschau.

Damit kennen Sie zwei Möglichkeiten, Ihr Dokument vor dem Ausdrucken zu kontrollieren: den Vollbild-Lesemodus und die Druckvorschau.

Wo finde ich in Word 2010 die Optionen?

In den Office 2010 Anwendungen findet man die Optionen jetzt im übersichtlichen Backstage-Bereich. Dieser ersetzt das Datei-Menü in Office 2003 und den Office-Button in Office 2007. Im Backstage-Bereich finden sich die zentralen Funktionen für Sicherheit, Freigaben und den Ausdruck.

 

Mit einem Klick auf das Register Datei öffnet sich der Backstage-Bereich und über die Schaltfläche Optionen können Sie generelle Programmeinstellungen wie Speicherformat, Spracheinstellungen etc. vornehmen:

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