Leadership 2.0 – auch Führungskräfte werden von der digitalen Revolution nicht verschont

Wie findet man sich als Führungskraft im digitalen Wandel zurecht? Was gilt es zu beachten und welche Stolperfallen lauern? Wie geht man in einer Welt, in der man rund um die Uhr erreichbar sein kann, sorgfältig mit den eigenen Ressourcen sowie denen seiner Mitarbeiter um? Um diese Fragen drehte sich der Vortrag „Leadership 2.0 – auch Führungskräfte werden von der digitalen Revolution nicht verschont“ von Claudia Hilker auf dem 14. Bildungskongress der Know How! AG.

 

 

„Es geht nicht um Patentrezepte, sondern darum, seine eigene Rolle in dieser Welt zu finden“. Claudia Hilker

 

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Der digitale Wandel und die Möglichkeiten und Gefahren, die mit ihm einhergehen, verändern unsere Arbeitswelt grundlegend. Die Generation der „Digital Natives“ stellt die Arbeitgeber vor neue Herausforderungen. Gut ausgebildet und mit den sozialen Medien aufgewachsen stellen sie neue Anforderungen an ihren Arbeitsplatz.

 

Teamarbeit, Kreativität und eine digitale Vernetzung, auch bei der Arbeit, sind ihnen wichtig. Treffen diese Vorstellungen auf Werte der Führungskräfte, die aus ihrem Arbeitsleben strengere Hierarchien kennen und sich erst an die sozialen Medien gewöhnen müssen oder sich ihnen gar verschließen, sind Konflikte vorprogrammiert. Daher ist es wichtig, sich den Erwartungen der „Digital Natives“ zu öffnen.

 

Gut ausgebildete Arbeitskräfte werden in Zukunft hart umkämpft sein, also gilt es sich auf sie einzustellen. Dazu gehört die Bereitschaft Neues zu lernen. Was die Beherrschung der digitalen Welt angeht, haben die „Digital Natives“ nämlich die Nase vorn. So schicken einige Unternehmen die Manager zur „Social Media“ Nachhilfe. In Kursen lernen die Manager viel Wissenswertes rund um das Thema Social Media, sowohl theoretisch als auch praktisch.

 

Wichtig ist auch zu klären:

 

Wer darf etwas im Namen des Unternehmens posten? Wie sollen sich die Mitarbeiter verhalten, wenn sie privat im Social Web unterwegs sind? Legt man keine Regeln fest kann es leicht passieren, dass die Reputation des Unternehmens, etwa durch ein unangebrachtes Posting, Schaden nimmt.
Auch unsere Arbeits- und Freizeitgestaltung ist im Wandel. Heutzutage ist es möglich rund um die Uhr erreichbar zu sein. Viele Arbeitsvorgänge werden beschleunigt. All das birgt Risiken und hat Auswirkungen auf unsere Psyche. Der Begriff „Burnout“ ist heutzutage in aller Munde. Immer mehr Menschen halten dem immensen Druck ihres Arbeitslebens nicht mehr stand und sind „ausgebrannt“.

 

 

Eines der wichtigsten Ziele des Leadership 2.0

 
sollte es also sein, die Kompetenz des Einzelnen zu fördern und dafür zu sorgen, dass jeder sich mit seinem Arbeitspensum wohlfühlt. Man sollte mit dem gesamten Team genaue Absprachen treffen: Ab wann ist wer erreichbar? Und eben auch: Wann möchte man nicht erreichbar sein? Das gilt auch für Führungskräfte.
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Bei aller Aufgeschlossenheit neuer Medien und sozialen Plattformen gegenüber sollten auch Grenzen gesetzt werden: Irgendwann muss das Smartphone, das Tablet oder der PC einfach mal ausgeschaltet werden. Sich als Führungskraft während des digitalen Wandels zurecht zu finden ist nicht immer leicht. Laut Hilker gibt es hierfür auch kein Patentrezept, viel mehr muss jeder seine eigene Rolle in der neuen digitalen Welt finden. Eine offene Einstellung ist bei diesem Prozess besonders wichtig.

 

Als Führungskraft sollte man sich auf die neuen Medien einlassen und vieles ausprobieren. Gleichzeitig gilt es auf die Erwartungen der „Digital Natives“ einzugehen sowie von ihrem Wissensvorsprung in Sachen moderner Medien zu profitieren. Nicht zuletzt heißt es Grenzen ziehen sowohl bei der eigenen als auch bei der Erreichbarkeit der Mitarbeiter. Ansonsten droht die Grenze zwischen Arbeits- und Freizeit zu sehr verschwimmen.

 

Claudia Hilker ist seit 2002 selbständige Unternehmensberaterin bei Hilker Consulting Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen im digitalen Wandel zu begleiten und berät bei der Entwicklung einer Erfolgsstrategie für Marketing, Vertrieb und Kommunikation, Online Marketing und PR-Arbeit.

Social Business kann man nicht so nebenher machen!

Beim Bildungskongress der Know How! AG, durfte ich einen Vortrag zum Thema „Social Business – warum bedarf es für den Erfolg mehr als die Bereitstellung von Social Media“ halten.  Wenn ein Unternehmen sich dafür entscheidet, Social Media zur Kollaboration und Information einzusetzen, geht das nämlich nicht so nebenbei. Die Mitarbeiter müssen dafür informiert und sensibilisiert werden. Hier fasse ich meinen Vortrag (Präsentation hier zum Download abrufbar) noch mal zum Nachlesen zusammen. Der Austausch war im Vortrag schon sehr lebhaft, vielleicht kommen hier noch ein paar interessante Kommentare dazu?

 

echtem leben

 

Ich war schon in einigen Unternehmen unterwegs, wo die Einführung von Social Media Tools eben nebenher gemacht wurde. Da kommt dann so ein Dialog raus, wie er oben im Bild zu sehen ist. Die Mitarbeiter wissen gar nicht so recht, wie es funktioniert, ob jetzt jeder alle Postings lesen kann und was genau sie jetzt eigentlich tun sollen. Aus meiner Erfahrung, werden diese verunsicherten Mitarbeiter von der eingeführten Plattform gar nicht profitieren können, weil sie nicht wissen, welche Möglichkeiten sich für sie bieten.  Es gibt eigentlich nur drei Erfolgsfaktoren (Quelle: Universität St. Gallen), die man bei einer Einführung von Social Business beachten muss, die es aber in sich haben, wenn man sie genauer betrachtet.

 

Erfolgsfaktoren für Social Business

Sehr wichtig ist die Unternehmenskultur, die durch Offenheit und Transparenz geprägt ist. Die Qualität der Führung ist dabei wesentlich für den Prozess. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist ein wirksames und intensives Change Management. Und was Sie dann noch benötigten ist eine hohe Kommunikations- und Medienkompetenz der eigenen Mitarbeiter.

 

Nun kann man natürlich die Unternehmenskultur nicht von einem Tag auf den anderen ändern, aber sie kann in diese Richtung wachsen, wenn alle Interesse daran haben. Das ist ein Prozess, der Jahre andauern kann. Daher kann ich hier als Beraterin natürlich nicht viel unterstützen, das muss aus dem Unternehmen heraus kommen. Die Kommunikations- und Medienkompetenz kann man durch geeignete Schulungsmaßnahmen aufbauen. Was jedoch enorm wichtig ist und leider oft unterschätzt wird, ist der Prozess der Veränderung hin zum Social Business. Hier muss man intensives Change Management betreiben, um so die Mitarbeiter an den richten Stellen abzuholen und auf den Wandel vorzubereiten. Daher werde ich auf diesen Punkt auch das Hauptaugenmerk legen.

 

Erfolgreiche Veränderung ist nur in der Stretchzone möglich

„Was ist die Stretchzone?“ fragen Sie sich jetzt vielleicht. Sie kennen sicher die Komfortzone. Sie haben alte Vorgehensweisen, die sind bekannt, gewohnt und Sie fühlen sich sicher mit ihnen. Dann kennen Sie vermutlich aber auch die Panikzone, in der Sie Hemmungen und Ängste haben: „Schaffe ich das?“ Sie fühlen sich durch äußere Einflüsse und durch Ihre eigene Unsicherheit bedroht und werden vermutlich nicht ganz so gut arbeiten können, wie Sie das gewohnt sind.

 

Zwischen diesen beiden Zonen befindet sich die Stretchzone. Diese beinhaltet neue Vorgehensweisen, die vielleicht unangenehm und ungewohnt sind, Sie aber nicht bedrohen. Sie fühlen sich unsicher, weil alles neu für Sie ist, aber Sie verfallen nicht in Panik. In dieser Stretchzone lassen sich Veränderungen am besten umsetzen. Es gilt also, einen Weg zu finden, Mitarbeiter genau hier abzuholen, damit sie dann wieder den Weg in die Komfortzone finden. Man muss die Mitarbeiter mit ihren Arbeitsweisen verändern. Das gelingt am besten, wenn man folgende Aspekte berücksichtigt, um eine Veränderung der Mitarbeiter hervorzurufen: Kopf, Hand und Bauch!

 

In den Kopf muss nämlich zunächst mal die Information. Dem Mitarbeiter müssen Ziele und Nutzen von Social Business aufgezeigt werden. Ängste müssen genommen und durch Sicherheit ausgetauscht werden. Der Mitarbeiter erhält eine Orientierung, „wo die Reise hingeht“. Einer unserer Vorstände hat das mal so bezeichnet: „Durch liebevolles Aufmerksammachen, habe ich es verstanden.“

 

Der Bauch benötigt Motivation. Die bekommt man am ehesten, wenn der Mitarbeiter Mitspracherecht und die Möglichkeit hat, sich selbst mit in den Change einzubringen. Dann kann er Teil des ganzen werden und erkennt die neuen Perspektiven.

 

Schließlich muss die Hand befähigt werden, Qualifikation zu erhalten. Durch formelles und informelles Lernen werden Mitarbeiter befähigt, Social Media Tools zu nutzen. Idealerweise geschieht das, wenn sie auch mal experimentieren dürfen und sich mit anderen austauschen können. (Wie das aussehen kann, lesen Sie in meinem Blogbeitrag „Qualifizierte Wissensmitarbeiter für Enterprise 2.0„)

 

Und wie setzt man das um?

Leider gibt es hier keine Universalantwort, denn es kommt stark auf das jeweilige Unternehmen an. Aber einige Lösungsansätze möchte ich Ihnen hier vorstellen:

 

  • Geben Sie den Mitarbeitern Inspiration! Machen Sie es möglich, dass sie ihre eigenen Erfahrungen machen können und so den persönlichen Nutzen erleben.
  • Stimmen Sie das Qualifikationskonzept eng mit dem Kommunikationskonzept ab, damit der Change für die Mitarbeiter verständlicher wird.
  • Beachten Sie beim Lernen, dass formelle und informelle Lernprozesse möglich sind. Es sollte sowohl Standardinhalte als auch individuelle Inhalte geben, sodass bedarfsorientiertes Lernen möglich ist.
  • Nicht nur das Social Media Tool muss dabei geschult werden, es muss auch eine Veränderung des Mindsets, also der Denkweise und Einstellung, stattfinden.
  • Schaffen Sie Raum für Austausch! Da lassen sich auch gut Best Practise erläutern.
  • Setzen Sie Experten als Promotoren ein.
  • Und da der Veränderungsprozess kein statischer Prozess ist: Passen Sie das Konzept und die Inhalte immer wieder neu an!

 

Gerade der letzte Punkt ist ein besonders wichtiger und die größte Herausforderung beim Change Management: Es ist „always beta“. Während eines Veränderungsprozesses verändern sich die Menschen in ihrer Einstellung und in ihrer Arbeitsweise. Projektleiter bei den Unternehmen haben das mal ganz gut beschrieben; einer sagte: „Wir erfinden uns neu.“, ein anderer meinte:  „Wir haben uns auf eine Reise mit unbekanntem Ende eingelassen.“ Wichtig ist, sich auf diese Reise einzulassen und den Mitarbeitern das nötige Gepäck zu geben und die Route zu erläutern, damit sie wissen, wohin es ungefähr geht.

Go Social! – Innovatives Arbeiten mit Social Media

Social Media-Werkzeuge nehmen einen immer größeren Stellenwert in der modernen Arbeitswelt ein. Da der PC das Werkzeug für die Nutzung von Social Media darstellt, bietet sich für eine Schulung E-Learning besonders an. Die neue WBT-Reihe “Go Social!“ der Know How! AG vermittelt spielerisch und handlungsorientiert alle wesentlichen Bereiche des Einsatzes von Social Media am Enterprise 2.0-Arbeitsplatz.

 

 

Die Stuttgarter Know How! AG trägt der steigenden Bedeutung von Enterprise 2.0-Technologien mit einer umfassenden Reihe von Selbstlernprogrammen zu Social Media Rechnung. Die Idee dahinter: Wettbewerbsvorteile entstehen nicht allein durch die Bereitstellung moderner Werkzeuge, sondern erst durch deren aktive Nutzung durch die Mitarbeiter und die damit verbundene konsequente Anwendung von neuen Arbeitsformen und Arbeitsweisen. Und diese will geübt sein.
Bei der Schulung zu Social Media geht es daher nicht vorrangig um den Erwerb von Wissen, sondern vielmehr um die Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen. Das didaktische Konzept der Kurse ist konsequent handlungsorientiert. In neun Lernmodulen mit einer Lerndauer von ca. 30 Minuten begleitet der Lernende vier virtuelle Mitarbeiter eines Teams in praxisnahen Situationen, die zeigen, wie Social Media den Arbeitsalltag erleichtern. Eine Lernempfehlung für die einzelnen Module erfolgt auf Basis eines Einstiegstests. So wird sichergestellt, dass der Lernbedarf richtig erkannt wird.
Frieder Tempel, langjähriger Vorstand der Know How! AG, ist von der Effizienz der neuen WBT-Reihe überzeugt: „Durch das Lernen anhand von realistischen Situationen sind die Mitarbeiter in der Lage, das gesamte Potential von Social Media zu erkennen und die vorhandenen Möglichkeiten optimal zu nutzen. Dadurch entstehen dauerhafte Verhaltensänderungen, die entscheidend zur Wertschöpfung im Unternehmen beitragen.“
Die verantwortliche Produktmanagerin Nina Piepenstock ergänzt: „Social Media sind viel mehr als nur Facebook und Twitter. Das spielerische Lernen in unseren WBTs trägt entscheidend dazu bei, die Mitarbeiter für unterschiedlichste Formen von Social Media zu begeistern. Das unterstützt den Lernerfolg nachhaltig. In der Praxis sind die Anwender dann vor allem davon begeistert, wie stark Social Media dazu beitragen, die Kommunikation zu vereinfachen und die Kreativität zu erhöhen.“

Die WBT-Reihe wurde von der Know How! AG in Zusammenarbeit mit der centrestage GmbH entwickelt. Sie ist branchenübergreifend einsetzbar und kann jederzeit durch Beratungsdienstleistungen, Seminare, bereichsspezifische oder zielgruppenbezogene Workshops sowie Leadership-, Multiplikatoren- und Change-Agents-Schulungen ergänzt werden.

 

Weitere Informationen zur WBT-Reihe finden Sie in der Broschüre Go Social! und auf der Know How! Website.

Social Business Werkstatt – Der Social-Media-Schnupperkurs

Die zahlreichen sozialen Kanäle im Internet eröffnen im Arbeitsalltag neue Wege der Informationsbeschaffung und -weitergabe. Ob Wikis, Foren, Soziale Netzwerke oder Blogs – viele Arbeitnehmer schöpfen bei ihrer täglichen Arbeit aus dem Social Web. Doch dies kann auch Schwierigkeiten bereiten. Arbeiten im Web 2.0 muss gelernt sein. Ungeübte Nutzer tun sich oft schwer, die Qualität der Informationen einzuordnen und verbrauchen sehr viel Zeit, um die richtigen Antworten in den passenden Kanälen zu finden. Dabei gilt in der heutigen dynamischen Arbeitswelt längst nicht mehr: „Wer sucht, der findet!“ Vielmehr heben sich inzwischen vor allem die Arbeitnehmer hervor, die schneller finden und effizient mit anderen teilen. Denn: Nur wenn Nutzer ihr erworbenes Wissen richtig und gezielt im Social Web platzieren, profitieren auch die Kollegen davon. Eine entsprechende Qualifizierung der Mitarbeiter ist hierfür von enormer Bedeutung.

 

Als ersten Schritt bietet die Know How! AG mit der „Social Business Werkstatt“ einen Social-Media-Schnupperkurs an, der Arbeitnehmern genau diese Kompetenzen vermittelt. In Präsenzseminaren vor Ort oder Webinaren am eigenen Arbeitsplatz, lernen die Teilnehmer sich sicher und erfolgreich im Mitmach-Web zu bewegen. Die Schulung findet in einem geschützten Raum statt, d.h. die Teilnehmer testen das Gelernte nicht direkt auf öffentlichen Social-Media-Kanälen, sondern üben in geschlossenen Communities, auf die externe Nutzer keinen Zugriff haben. Unter professioneller Anleitung geht es in der dreistündigen „Social Business Werkstatt“ darum,

 

– wie man schneller relevante Informationen findet.

– wie man Informationen aufbereitet, strukturiert und besser zugänglich macht.

– wie man Informationen effizienter mit den richtigen Ansprechpartnern teilt.

 

Durch die praktische Auslegung des Social-Media-Schnupperkurses können die Teilnehmer schnell selbst aktiv werden. Eigenständige Recherchen helfen dabei, einen schnellen Überblick über das Angebot im Social Web zu bekommen. Wie es funktioniert, beispielsweise einen eigenen Eintrag zu erstellen oder auf eine Anfrage zu reagieren, prägt sich sehr viel leichter ein, wenn man es einige Male selbst gemacht hat. Durch die Anwesenheit eines professionellen Trainers werden dabei Unsicherheiten und Einstiegshürden schnell überwunden.

Die Know How AG! bietet das Seminar zu den folgenden Terminen an:

 

27.09.2012        9 – 12 Uhr Präsenzseminar

12.10.2012        16 – 17.30 Uhr Webinar

28.11.2012        9 – 12 Uhr Präsenzseminar

11.12.2012        16 – 17.30 Uhr Webinar

 

Zur Anmeldung

 

Preis: 100 Euro (zzgl. MwSt)

 

Über die Trainer

 

Dr. Martina Göhring wird die Präsenzseminare leiten. Die Fachexpertin zum Thema Enterprise 2.0 ist Geschäftsführende Gesellschafterin der centrestage GmbH. Beratung, Konzeption und Realisierung von Web 2.0 und Enterprise 2.0 Lösungen sind ein Schwerpunk Göhrings. Zu diesen Themen gibt sie regelmäßig Schulungen für Führungskräfte und Newbies und arbeitet aktiv in Facharbeitskreisen mit.

 

 

 

 

Yvonne Seibold ist seit 2011 festangestellte EDV-Trainerin und Beraterin bei der Know How! AG. Die qualifizierte PC- und Internetbetreuerin sowie Online-Tutorin leitet die Webinare zum Thema „Social Business Werkstatt“. Bei der Know How! AG ist Seibold Trainerin für Social Media-Themen und sämtliche Microsoft Office Programme – von der grundsätzlichen Anwendung bis hin zum Zeitmanagement und effizienten Umgang.

 

 

 

 

Qualifizierte Wissenmitarbeiter für Enterprise 2.0

 

Stuttgart, Juli 2012 – (von Viola Ploski) Im Enterprise 2.0, also einem Unternehmen, das Social-Media-Tools zum Wissensmanagement einsetzt, ist es besonders wichtig, die Mitarbeiter von Anfang an auf die neuen Tätigkeiten und Arbeitsweisen vorzubereiten. Es genügt nicht, den Mitarbeitern die technischen Voraussetzungen bereitzustellen.

 

Häufig sind eine mangelnde Vorbereitung auf den Wandel und fehlende Sensibilisierung für die Neuerungen dafür verantwortlich, dass Mitarbeiter an den Web-2.0-Anforderungen scheitern und sich Unsicherheiten und Ängste entwickeln. Die Know How! AG bietet ein ganzheitliches Qualifizierungskonzept, das Unternehmen von Anfang an dabei begleitet, ein erfolgreiches Enterprise 2.0 zu werden.

 

Die Vorbereitung ist entscheidend


Jeder Wandel im Unternehmen muss von Anfang an kommuniziert werden. Der Wunsch der Unternehmensleitung, dass die Mitarbeiter aktiv auf Web-2.0-Plattformen Informationen sammeln und sich zu Wissensarbeitern entwickeln, ist genauso ein Wandel, der Schritt für Schritt eingeführt werden muss.

Es ist wichtig, die Social-Media-Plattformen vorzustellen und die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit Kollegen aufzuzeigen – nur dann wissen die Mitarbeiter, was sie erwartet, welche neuen Chancen sich bieten und vor allem, welche Vorteile sich für sie ergeben, wenn sie ihre Arbeitsweise umstrukturieren. Um tatsächlichen Nutzen aus den Tools zu ziehen, ist es von besonderer Bedeutung, dass die Mitarbeiter lernen, richtig damit umzugehen. Die Know How! AG berät ihre Kunden in dieser Vorbereitungsphase umfassend und gibt praktische Hilfestellung zur Kommunikation des Change-Prozesses.

 

Warum sollten die Mitarbeiter qualifiziert werden?


Eine Qualifizierung bringt für die Mitarbeiter mehrere Vorteile: Die eigene Kompetenz wird erhöht, da sie schnell auf bestehendes Wissen zugreifen und es weiterentwickeln können. Dadurch geht die eigene Arbeit effizienter und strukturierter von der Hand. Der Fokus liegt dabei auf Kollaboration und Wissensarbeit. Nur wenn viele Mitarbeiter die bereitgestellten Werkzeuge nutzen, wird auch der Nutzen für die Kollegen sichtbar.

Ein Wiki lebt von den Informationen, die andere dort hinterlegen. Erst wenn Inhalte eingepflegt sind, können andere auf dieses Wissen zugreifen und davon profitieren. So entsteht eine Zusammenarbeit über mehrere Ebenen. Viele Unternehmen stehen jetzt vor der Frage: Wie mache ich meine Mitarbeiter fit für Web-2.0-Tools?

 

Wie können die Mitarbeiter qualifiziert werden?


Die Stuttgarter Know How! AG bietet unterschiedliche und individuelle Möglichkeiten, die Mitarbeiter zu qualifizieren. Dafür wurde ein spezielles Qualifizierungskonzept „Kompetenz für Enterprise 2.0“ entwickelt. Das Konzept ist modular aufgebaut und kann so bedarfsgerecht bestückt werden. Die einzelnen Dienstleistungen umfassen die Beratung, Konzeption und Qualifikation in Lerncommunities, Workshops, Seminaren, Infoevents, Web Based Trainings, Motivationstrailer, How-to-Guides, Coaching und Tutoring. Das Herzstück dabei ist das Basisprogramm Enterprise 2.0 Workplace Performance Program (EWPP).

 

Die Mitarbeiter erlernen im Online-Trainingscamp EWPP die Social-Media-Basiskompetenzen und erhalten Wissen für den Social Workplace und für Social Learning. Wichtig ist dabei, dass sie diese Fähigkeiten in einem geschützten Raum erlernen und direkt mit den Social-Media-Plattformen arbeiten können. So hat das EWPP Social Media nicht nur zum Lerninhalt, sondern vermittelt die Kenntnisse auch größtenteils via Social Media.

 

Ein relevanter Schritt ist dabei, den Mitarbeitern zu einer Veränderung ihrer Arbeitsweise zu verhelfen, denn nur dann werden die neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten tief im Arbeitsalltag verankert und Social Media zu einem nutzbringenden Werkzeug. Dabei wird auch auf den unterschiedlichen Kenntnisstand der neuen Wissensarbeiter Rücksicht genommen: Unterschiedliche Benutzergruppen werden im EWPP auf verschiedene Art und Weise angesprochen. Während bei den Web-2.0-affinen Mitarbeitern der Fokus auf der effektiven Nutzung der Tools im Unternehmen liegt, wird den Kollegen, die bisher kaum Berührung mit den sozialen Netzwerken hatten, erst einmal die Nutzung der Tools erklärt.

 

Das Online-Trainingscamp EWPP findet in einer virtuellen, kollaborativen Lernumgebung statt. So werden eine selbst organisierte Aufgabenbearbeitung und informelles Lernen innerhalb der Lerngruppe ermöglicht. Außerdem können die Lernenden jederzeit auf eine tutorielle Lernbegleitung zurückgreifen. In Webinaren oder Telefonkonferenzen werden Abstimmungen und Lessons Learned live abgehalten.

 

Insgesamt stehen drei Varianten des EWPP zur Verfügung: In einem offenen Kurs ist die Trainings-Community für Personen unterschiedlicher Unternehmen zugänglich und die Teilnehmer konzentrieren sich auf das Basisprogramm. Beim Corporate-Kurs handelt es sich um eine geschlossene Community für das Unternehmen und die Inhalte und die Benutzeroberfläche werden bedarfsgerecht angepasst. Das Corporate Concept beinhaltet Train-the-Trainer-Kurse und die Nutzungsrechte der Inhalte und Übungsbeispiele für den internen Gebrauch.

 

Zusätzlich zum EWPP bietet die Know How! AG im Herbst 2012 noch die „Social Business Werkstatt“ an. Auch hier werden die Teilnehmer im geschützten Raum an das Thema Social Web herangeführt. Dabei können sie wählen, ob sie virtuell an einem Webinar teilnehmen möchten oder eine Präsenzschulung buchen.

 

In der „Social Business Werkstatt“ werden die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten von Social Media für das Informationsmanagement im Unternehmen dargestellt und die Teilnehmer lernen, wie sie relevante Informationen schneller finden und mit Kollegen teilen können. Außerdem geht es darum, wie die Informationen aufbereitet und strukturiert sein sollten, damit sie auch für andere im Unternehmen leichter zugänglich sind. Die halbtägige Veranstaltung eignet sich gut, um einen ersten Überblick über die Möglichkeiten von Social Media im Unternehmen zu erhalten.

 

Als Pionier auf dem Gebiet der Web Based Trainings (WBT) bietet die Know How! AG auch eLearning-Kurse für ein erfolgreiches Enterprise 2.0 an. Die Reihe „Go Social!“ deckt in neun 20-minütigen Lernmodulen alle wesentlichen Bereiche eines Enterprise 2.0 ab. Mit praxisnahen Fallbeispielen werden die Unsicherheiten der Mitarbeiter abgebaut und die Vorteile einer Integration von Web 2.0 im Arbeitsalltag aufgezeigt.

 

Umstieg auf Office 2010 – was ist zu beachten?

Frau Fuhrmann arbeitet seit langem als Sekretärin in einem mittelständischen Unternehmen und kennt sich mit Office 2003 bestens aus, kann Befehlswege auswendig aufsagen, wenn ihre Kollegen fragen, wie man das ein oder andere hinbekommt. Vor zwei Wochen wurde in ihrem Unternehmen von jetzt auf nachher auf Office 2010 umgestellt. Ihr Chef, Herr Tietz, meinte, das sei ja kein großer Unterschied. Frau Fuhrmann sitzt nun frustriert vor ihrem Rechner, weil altbekannte Wege nicht mehr die gleichen sind, braucht für ihre Aufgaben doppelt so lange wie zuvor und hat das Gefühl, dass ihre ganzen gesammelten Kenntnisse plötzlich nichts mehr wert sind.


Ein Fehler, den viele Unternehmen machen und die Macht der neuen Software unterschätzen. Wichtig ist die richtige Umstiegsqualifizierung für die Mitarbeiter. Das fängt bei einer frühzeitigen Kommunikation auf den Umstieg an und hört bei FAQs zu den benutzten Programmen auf. Herr Tietz hätte seine Mitarbeiter mehr einbeziehen müssen: Information und Motivation der Angestellten sind hier das A und O!

Wie hätte Herr Tietz das besser einfädeln können?
So zum Beispiel: Er hätte Informationsveranstaltungen für alle Mitarbeiter organisieren können. Bei diesen Veranstaltungen wird die Bedienphilosophie der neuen Systeme (Windows 7, Office 2010) vorgestellt und Frau Fuhrmann und ihre Kollegen erhalten einen umfassenden Überblick über die Neuerungen. Das hätte sie dort abgeholt, wo sie gerade steht: eine neues System, von dem man gar nicht weiß, was einen erwartet. Natürlich hat sich Herr Tietz dafür professionelle Hilfe geholt, und qualifizierte Trainer erklären den Mitarbeitern, was auf sie zukommt. Zur besseren Visualisierung zeigen sie das alte und das neue System und präsentieren weitere Qualifizierungsbausteine.

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