Re:publica into the Wild

Gestern war es endlich so weit. Die re:publica 2014 – Europas größte Konferenz rund um Social Media und Digitalisierung öffnete ihre Pforten. Allein die Location – die Station Berlin, war beeindruckend: Ein alter Bahnhof wird zum „Meeting Point“ der Netzinteressierten, Medienschaffenden und der Kreativen (Rund 6.000 Besucher schätzt man).

republica

re:publica 2014 let’s go

Fast pünkltich um 10: 00 Uhr öffnete sich auch Stage Nummer eins und die re:publica Gründer rund um Markus Beckedahl nahmen das Pulikum in Empfang. Into the Wild: Nichts ist mehr seit Snowdown wie es war: Lasst uns das Internet zurück holen, also weniger Quatsch und Spaß vielmehr stehen ernste Themen wie Netzpolitik, Datenschutz und Privatssphäre dieses Jahr im Mittelpunkt, so Beckedahl. Ebenso der Vortrag von Sarah Harrison: WikiLeaks, Manning and Snowden: From USA to USB ging diesem Schwerpunkt nach. Daher überrascht es wenig, dass David Hasselhoff mit  „I’ve been looking for freedom“ als Friedensbotschafter fungierte  (man mag dazu stehen wie man will).

Meine Highlights

Neben der Netzpolitik durften aber auch „klassische“ social Themen nicht fehlen: Begeistert war ich vom Vortrag: „Stone age minds in a digital world – Evolutionspsychologische Perspektive auf die digitale Welt“. Unser heutiges Verhalten im Social-Media-Umfeld kommt nicht von ungefähr, sondern von einer jahrtausendelanger Evolution. Durch Sharen und Liken werden salopp gesagt soziale Bedürfnisse befriedigt, die die Primaten früher durch „Kraulen“ zum Ausdruck brachten.

 

Insbesondere die Twithistory zum 8. November 1938 hat mich begeistert. Ja man kann auch historische Inhalte Quellengetreu über Twitter transportieren und man begeistert auch neue Zielgruppen für Public History. Chapeau.

 

Auch der Spaß und Spielfaktor kam nicht zu kurz

Man klickte sich durch farbige Surface-Welten, 3-D  Animationen und vieles mehr. Am Stand von moovel konnte sich jeder ein Portrait aus Buchstaben ausdrucken. Wie funktioniert das? Ganz einfach: Die Tweets zur re:publica werden in einem Stream gesammelt und durch Sensoren werden die Gesichtszüge erkannt, tatata so einfach kann Mobility heute sein. Überall vernetzte man sich, ob digital oder in Person, diverse Ladestationen und das fast perfekt funktionierende WLAN generierten eine Stimmung der besonderen Art.  Und auch das Ländle war mit von der Partie am BW-Jetzt-Stand.

 

 Auf bald in 2015

Dann hieß es auch schon Goodbye sagen. Super Eindrücke und nächstes Jahr bleibe ich ganz sicher auch nicht nur einen Tag.

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