Office 365 macht die Zusammenarbeit noch einfacher

Ich war ja immer eine große Skeptikerin, was neue Dinge angeht. Als wir das Wiki eingeführt haben, hab ich mich erst gewehrt. Gewohnte Arbeitsabläufe sollten geändert werden, da hab ich schon so ein bisschen meine Probleme mit, aber als ich dann gesehen habe, wie sich die Arbeitsabläufe verbessert haben, war ich Feuer und Flamme. So ähnlich ist es jetzt auch mit dem Office 365 und SharePoint. Ein bisschen gesunde Skepsis kann ja nicht schaden, aber jetzt bin ich wirklich seeehr begeistert von allem – ich brenne förmlich!

Sharepoint analog

Wir haben jetzt also einen SharePoint 2010 und Office 365. Bei verschiedenen Veranstaltungen wurde uns erklärt, wie das alles funktioniert. Geholfen hat auch die Lernsoftware, die wir alle benutzen dürfen. Ich muss sagen, ich verstehe das mittlerweile alles ziemlich gut. Hier werden Dokumente abgelegt, hier können wir diskutieren. Was mir aber besonders gut gefällt, ist, dass wir viel mehr von anderen Standorten mitbekommen. Wir haben den SharePoint mit Yammer verknüpft und jeder hat ein Profilbild drin. Jetzt sehe ich endlich mal, wie die Münchner Kollegen aussehen. Aber das ist noch lange nicht alles.

Die Neuigkeiten im Blick.

Wie auf Facebook habe ich jetzt in der Firma auch einen Newsfeed. Hier sehe ich, wenn jemand neue Dokumente erstellt hat oder einfach nur eine Statusmeldung verfasst hat. Ich finde das total geschickt, dass es das jetzt endlich gibt und es ist gar keine große Umstellung für mich, weil privat mach ich das ja auch schon eine ganze Weile. Endlich kann ich auch im Geschäft kommentieren und „gefällt mir“ klicken. Und wenn ich nicht will, muss ich ja gar nix machen und schaue einfach zu. Die Informationen kommen einfach zu mir, ohne dass ich groß nachfragen muss. Natürlich war das nicht von Anfang so, manche haben sich echt Zeit gelassen, bevor sie dann mal was gemacht haben. Aber mittlerweile funktioniert das echt gut. Und wir haben sogar schon einige Themensites eingerichtet, wo sich dann z.B. die Vertriebler austauschen können. Und so hat dann jeder einen eigenen Bereich, der ihn besonders interessiert und wo er sich schon auch ein Stück weit weiterbilden kann.

Mein Wissen für das ganze Unternehmen.

Über den Newsfeed sehe ich also, an was die Kollegen so arbeiten und wenn sie eine Frage haben, stellen sie die einfach und bekommen dann von ihren Kollegen Antworten. Ich konnte auch schon antworten, da hat eine Kollegin gefragt, ob jemand eine Anleitung für unsere CRM-Software hat. Da ich das mal im Wiki eingepflegt hatte, konnte ich ihr gleich einen Link zur Verfügung stellen. Gott sei Dank war ich da schon soweit, dass ich die Inhalte von unserem alten Wiki gleich in das SharePoint-Wiki übertragen hatte. Das war ein super Gefühl, jemand anderem zu helfen. Außerdem hat sie sich da ja jede Menge Zeit gespart und das ist ja wiederum gut für das Unternehmen.

Mein Chef ist weniger unterwegs – und wenn, dann ist er erreichbar

Weil mein Herr Tatel jetzt nicht immer von einem Standort zum anderen fahren muss, ist er viel öfter im Büro. Sie nutzen jetzt nämlich Lync, um ihre Meetings abzuhalten. Da kann man dann auch Leute per Webcam dazu schalten und dann einfach so eine Besprechung machen. Er mailt auch nicht mehr so viel wie vorher, weil er sich jetzt in Communitys austauscht. Wenn er dann doch mal unterwegs ist, ist über sein iPad eigentlich immer erreichbar und kann ganz normal mit den Office-Anwendungen arbeiten. Echt schlau.

Wir wissen, wo wir sind.

Zum einen, weil die meisten jetzt Statusupdates machen wie „Bin gerade auf dem Weg nach Berlin zur Akquise! Daumendrücken!“. Zum anderen aber auch, weil wir jetzt viel komfortabler auf die Kalender zugreifen können. Wir haben da im SharePoint was eingerichtet, wo wir „ruckzuck“ filtern können, welche/n Kalender wir sehen möchten. Das ist ziemlich geschickt, dann muss ich am Telefon nicht immer so „rumstammeln“, weil es ewig dauert, um die Termine der anderen anzuschauen.

Wir sind uns näher

Nein, damit meine ich jetzt nicht meinen Chef und mich! Ich meine das ganze Unternehmen. Das hört sich vielleicht komisch an, aber ich habe echt das Gefühl, dass diese Technik uns alle viel näher zusammengebracht hat. Dadurch, dass wir alle mitmachen, ist unser Zusammengehörigkeitsgefühl viel stärker geworden. Wir vernetzen uns, knüpfen Verbindungen zueinander, die wir vorher per E-Mail halt einfach nicht gemacht haben.

Mein Fazit: Super

Ich weiß, das sehen noch nicht alle so im Unternehmen. Aber das sind dann auch die, die nicht so richtig mitmachen oder Vorgesetzte haben, die das nicht so ernst nehmen. Wenn kein Vorbild da ist, dann denken die natürlich sie müssen auch nicht mitmachen. Das ist schade, aber ich denke, das wird sich mit der Zeit noch geben.

Ach und ich habe ein neues Wort gelernt „Enterprise 2.0“. So heißt das, was wir jetzt machen. Wir öffnen uns füreinander und kommunizieren ohne hierarchische Grenzen miteinander. Ich finde das echt super.

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