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Nachbericht zur LEARNTEC 2019

Messe 2019

Mehr als 11.000 Besucher, 340 Aussteller und 250 Referenten – die LEARNTEC, Europas größte Fachmesse für digitale Bildung, ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr erneut gewachsen. So widmeten sich erstmals zwei ganze Hallen dem Thema digitale Bildung.

In Halle 1 konnten sich Besucher über Corporate Learning in all seinen Facetten informieren. Dabei gab es nicht das eine, allgegenwärtige Schlagwort. Während etwa noch vor zwei Jahren „Performance Support“ als Innovation in aller Munde war, begegnete es den Besuchern diesmal ganz selbstverständlich als eine zentrale Methode des Corporate Learning. In Halle 2 hingegen dominierte deutlich ein Thema: Lernen mit Virtual und Augmented Reality (VR/AR). Diverse Vorträge und Präsentationen zeigten den Besuchern Möglichkeiten auf, wie die Zukunftstechnologie bereits heute konkreten Nutzen für die tägliche Arbeit in Unternehmen stiften kann.

 

Virtual Reality als neue Lernmethode

Auch die Know How! AG aus Leinfelden-Echterdingen zeigte an ihrem Stand mehrere Anwendungsbeispiele von Virtual Reality (VR) für die Qualifizierung. So konnten Besucher miterleben, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihre Mitarbeiter für die Achsvermessung bei Bussen qualifiziert haben. Dabei kam ein Online-Training zum Einsatz, das Mitarbeitern je nach Bedarf sowohl am Desktop-PC als auch auf dem Smartphone und über die Mixed-Reality-Brille Microsoft HoloLens vermittelt, was sie bei der Achsvermessung beachten müssen. Ebenso anschaulich können Gastronomie-Azubis mit der HoloLens lernen, wie man einen Tisch richtig eindeckt. Die Besucher waren durchweg begeistert, welches Potenzial VR-Lernen bietet – und die häufigste Frage lautete: „Warum nutzen das nicht noch viel mehr Unternehmen?“

 

Den Lernenden in den Mittelpunkt stellen

Beim LEARNTEC Kongress, der immer parallel zur Messe stattfindet, lag dieses Jahr ein Schwerpunkt auf dem Thema Workplace Learning. So ging etwa die renommierte Lern-Expertin und Sprecherin Jane Hart gemeinsam mit anderen Fachleuten der Frage nach, „Wie helfen wir Organisationen dabei, aus dem traditionellen Trainings-Mindset auszubrechen und sich für eine neue Welt des Workplace Learning zu öffnen?“. Chris Böhler von innogy und Tobias Pickl von Audi machten sich gemeinsam mit anderen selbsterklärten „Spinnern“ Gedanken über das Lernen im Jahr 2030. Zu der Spinner-Runde gehörten auch Timo Mornhinweg und Viola Ploski der Know How! AG. Das Fazit der Diskussion: Lern-Verantwortliche müssen sich ganz neu aufstellen. Nicht mehr die Themenvorgaben des Unternehmens stehen heute im Mittelpunkt, sondern die Lernenden selbst.

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