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1. Workplace Learning Day

Workplace Learning Day

Am 24. September 2018 hat der 1. Workplace Learning Day (#1WLD) in Frankfurt stattgefunden.

Performance Support in der Praxis – Teilnehmer aus unterschiedlichsten Branchen sind der Einladung gefolgt: Interessante Vorträge, spannende Fallbeispiele und Workshops sollten den Teilnehmern dabei Inspiration für eigene Umsetzungsprojekte bieten.

Unternehmen verspüren einen immer stärkeren Drang, die eigene Performance und Produktivität zu steigern. Doch nicht nur Unternehmen stellt dies vor große Herausforderungen – auch die Mitarbeiter sind davon betroffen. Denn Wissen und Kompetenz gehören mit zu den wichtigsten Ressourcen, die ein Unternehmen im 21. Jahrhundert besitzt. Wissen verbreitet sich immer schneller – und ist nicht selten binnen weniger Wochen überholt. Mitarbeiter also regelmäßig zu schulen, ist unverzichtbar, um nicht im Stillstand zu verharren und hinter dem Wissensstand der Konkurrenz zurückzufallen. Eine Methode, mit der dies gelingen kann, ist Performance Support.

Performance Support – Was ist das eigentlich?
Umso wichtiger also, dass es auch Veranstaltungen zu diesem Thema gibt. Nach einer Begrüßung und Vorstellungsrunde hat Bob Mosher, Chief Learning Evangelist und ausgewiesener Performance Support-Fachmann, in seiner Eröffnungs-Keynote aktuelle Herausforderungen in diesem Bereich aufgezeigt. Seiner Definition nach umfasst Performance Support jedes Lernen und/oder die Unterstützung von Modalitäten, Ressourcen oder Vermögenswerten, die im Moment der Notwendigkeit zugänglich und anwendbar sind.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, zu lernen: Ob virtuelle Klassenzimmer, E-Learning, Coaching, On-the-Job-Training, Trial-and-Error im Arbeitsprozess, mobiles Lernen oder Mentoring. Mosher gelangte zu dem Schluss, dass man Inhalte auf Basis des Workflows vermitteln muss, damit der Lernende sie kodieren und abrufen kann. Für einen erfolgreichen Performance Support müssen Unternehmen seiner Meinung nach einen Prozess durchlaufen – von den „5 Moments of Needs“ bis hin zur kritischen Analyse.

Theorie gut und schön, wie sieht die Praxis aus?
Über das Thema Performance Support in der Theorie zu sprechen, ist der erste richtige Schritt, um mehr über dessen Bedeutung zu erfahren. Für die Teilnehmer des Learning Days war es aber von Vorteil, echte Praxisbeispiele an die Hand zu bekommen, um sich Anregungen für die Umsetzung zu holen. Deshalb gab es auf dem #1WLD nicht nur Keynotes, sondern auch Best Practices. So beispielsweise von Geberit, dem Marktführer für Sanitärprodukte. Täglich finden bei Geberit mehr als 100 Online-Konferenzen statt. Die Know How! AG hat das System AskDelphi als Electronic Performance Support System (EPSS)eingeführt und Standard Nuggets für die Teams als Ausgangsbasis verwendet. Im nächsten Schritt planen beide Unternehmen, das Projektmanagement aus IBM Notes auf Office 365 umzustellen – um den Fokus stärker aufs Team zu lenken. Die Know How! AG führt mit den Mitarbeitern Vor-Ort-Trainings durch, initiiert Webinare und treibt E-Learning mit Nuggets via AskDelphi für die gesamte Office 365-Palette voran.

Projekt WISO 4.0 von DB Training
Darüber hinaus stellten auch Ilona Kapron und Dr. Katharina Riewe von DB Training ihr Pilotprojekt vor. Sie zeigten zunächst aktuelle Lernkonzepte von heute, in denen viele Unternehmen keine individuellen beziehungsweise rollenspezifischen Lernwege etablieren. So wird beispielsweise das Vorwissen oft nicht berücksichtigt. Der Ansatzpunkt im Rahmen von WISO 4.0 (Wissen Information Sofort Online) orientiert sich stark an dem, was auch Bob Mosher in seiner Keynote angeraten hat: DB Training hat zuerst näher untersucht, wie Menschen heute lernen. 10 Prozent verteilen sich dabei auf das formale Lernen, 20 Prozent auf das Lernen von und mit Kollegen und 70 Prozent auf das Lernen durch Erfahrungen am Arbeitsplatz. Durch ELMS (European Learning Management System), WISO 4.0 und ein Virtual Classroom hat das Unternehmen das Learning Eco System 4.0 integriert. Darüber hinaus wird Wissen über DB Planet, dem Intranet für Mitarbeiter der Deutschen Bahn, über Trainingssysteme sowie über weitere Informationsquellen wie das Fachdienst-Wiki und Richtlinien vermittelt. DB Training legt demnach hohen Wert auf das Lernen direkt am Arbeitsplatz und kann Präsenzseminare gezielter einsetzen.

Konkrete Durchführung in Form von Workshops
Nach Theorie und Praxisbeispielen sollten die Teilnehmer des #1WLD natürlich auch selbst aktiv werden. Aus diesem Grund wurde in Kleingruppen zusammen gearbeitet und im Rahmen von drei Workshops unterschiedliche Aspekte von Performance Support näher beleuchtet. Dabei wurden insbesondere die Kernthemen „Von der Aufgabe zur Struktur – konkrete Umsetzung von Performance Support“, „Extended Reality – Performance Support jenseits von festen Arbeitsplätzen“ und „Rollen und Kulturwandel – was sich mit Performance Support ändert“ analysiert. Die Ergebnisse der Workshops wurden abschließend im „Show & Tell“ präsentiert. Im Anschluss ließen die Teilnehmer den Abend beim lockeren Networking gemütlich ausklingen.

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