Yammern auf hohem Niveau

 

Was ist Yammer eigentlich?

Ein unternehmensinternes Social Network, welches ursprünglich als Microblogging Idee entstanden ist, mittlerweile aber schon viel mehr kann, als die bloße Aktualisierung der eigenen Statusmeldung. Der Zugang wird über die Internet Domain der Nutzer gesteuert.

 

Rein darf nur, wer zum Unternehmen gehört oder explizit eingeladen wird. Die Informationen werden geteilt und sind damit allen erforderlichen Empfängern zugänglich.

 

 

Muss ich mich von nun an selbst informieren?

 

Wenn man ehrlich ist, war das sicherlich einer der ersten Gedanken, als Yammer vor nun schon mehr als einem Jahr eingeführt werden sollte.
Die bekannte Konsequenz der Einführung neuer Programme ist nicht selten Begeisterungsträgheit und schlichtweg keine Motivation, sich mit dem Material auseinander zu setzen. Viele Menschen, die beruflich mit Change-Management zu tun haben, kennen diese Situation.

 

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, wie diese Geschichte bei der Know How! AG ausgeht? Der häufig vernommene Satz: „Ich könnte nicht mehr ohne Yammer“ ist nur der Anfang einer wunderbaren Freundschaft.
Und wie diese Freundschaft aussieht, zeigt die Auswertung der Ergebnisse einer Umfrage über Yammer  von 59 Know How! Mitarbeitern:

 

Um immer up-to-date zu bleiben nutzen 81,4% der Mitarbeiter Yammer durchschnittlich bis oft im Arbeitsalltag. Es gibt keinen Mitarbeiter, der Yammer nicht zur Meinungsbildung und zur Beobachtung nutzt. Auch die Nutzung geschlossener Gruppen stellt für viele Mitarbeiter einen wichtigen Bestandteil ihrer Projektarbeit dar: „…am effektivsten finde ich die Nutzung von Yammer für Einzel-Netzwerke und kleine Projekte…“

 

Fühlen Sich Mitarbeiter durch Microblogging besser informiert? Die Antwort lautet zu 95% „Ja“
Was die Reduktion des firmeninternen E-Mail-Verkehrs angeht, so sind fast 73%der Mitarbeiter davon überzeugt, dass dieser sich reduziert hat. Über Yammer kann viel Information an viele Empfänger gleichzeitig verteilt werden. So entscheidet man einfach selbst, ob man ein potentieller  CC-Empfänger ist oder nicht.

 

Als die Befragten ihre Yammer-Nutzung mit ihrer Facebook-Nutzung vergleichen sollten, so zeigte sich, dass der Anteil derer, die in Yammer viel aktiver sind, sogar bei 56% liegt. Dies entspricht  unserer Überzeugung, dass man kein Facebook-Profi oder gar Digital Native sein muss, um gut mit den Web 2.0 Anforderungen zurecht zu kommen.
Auch wenn nicht alle Mitarbeiter Social Media Kanäle privat nutzen, ist die Akzeptanz für Aktivitäten in dieser Richtung groß: Insgesamt  71% finden es sinnvoll, Social Media für Unternehmenskommunikation und -kollaboration einzusetzen.

 

Was schließen wir aus diesen Ergebnissen?   

  1. Auch wenn anfangs vor allem im Hinblick auf die Eigenverantwortlichkeit bei der Infobeschaffung Zurückhaltung herrscht, kann mit der richtigen Schulung und auch Unterstützung durch die Geschäftsführung viel Begeisterung und großes Engagement erzeugt werden.
    Diese Einschätzung wird auch durch die vom cki Kommunikationsmanagement erhobenen Daten bestärkt: Social Media Führungskräfte wissen um die Wichtigkeit gezielter Schulungen für den Erfolg und schreiben einer guten internen Vernetzung einen hohen Stellenwert im Hinblick auf Kundendialog, Steigerung der Markenbekanntheit und Marken-Etablierung zu.
  2. Mitarbeiter, die besser informiert sind, fühlen sich besser und engagieren sich stärker abteilungsübergreifend. Denn manchmal sitzt der Experte für eine spezifische Anfrage nicht unbedingt auf dem gleichen Stockwerk.
  3. Guidelines helfen dabei, effizienteres Yammern zu fördern und gleichzeitig auch Hürden zu überwinden. Denn: Wer weiß, was er tut, tut es mit Freude.

 

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, Microblogging in Ihrem Unternehmen einzusetzen? Schreiben Sie über Ihre Erfahrungen und stellen Sie gerne auch Fragen, wir können Sie in jeder Hinsicht kompetent beraten.

2 Gedanken zu „Yammern auf hohem Niveau“

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