„Ein Mitmach-Zwang von oben kam nie in Frage“

Yvonne Seibold, Projektleiterin und Trainerin bei der Know How! AG, hat in ihrem Blogbeitrag bereits erläutert, welche Vorteile ihr der unternehmesweite Einsatz von Yammer bringt. „Damit so etwas im Unternehmen realisiert werden kann, ist es extrem wichtig, dass die Führungskräfte mitmachen, die Sache unterstützen und die neue Art der Kommunikation und Zusammenarbeit vorleben“, hat sie in ihrem Fazit geschrieben.

Yammer_logo

 

Beim Know How!-Webinartag am 3. Juli hat Yvonne Seibold ein weiteres Mal sehr anschaulich von ihren Erfahrungen mit Yammer berichtet. Mit dabei war auch Know How!-Vorstandmitglied Martin Kundt, der den Webinar-Teilnehmern unter dem Titel „Getting Social – Microblogging in der Know How! AG: ein erstes Fazit“ von seinen Erfahrungen berichtet hat. Er selbst gibt heute zu, dass er anfangs etwas skeptisch war, ob so eine Microblogging-Plattform nicht vertane Arbeitszeit sein könnte.

 

Doch anschaulich beschreibt er, wie die anfängliche Testphase nach und nach auf alle Mitarbeiter der Know How! AG übergeschwappt ist – ganz von alleine. Ein Mitmach-Zwang „von oben“ bestand zu keiner Zeit. Das war auch gar nicht nötig. Denn viele wichtige Informationen waren schließlich nur noch bei Yammer zu finden. Die Tatsache, sich dort alle nötigen Informationen selbst aussieben zu können, hat auch Kundt schon bald überzeugt. Im Webinar hat er die Vielfalt der Inhalte anhand einiger Beispiele beschrieben.

Yammer überzeugt bei fachlichen Themen

  • Eine Kollegin berichtet ganz aktuell von einem Symposium, an dem sie teilgenommen hat.
  • Relevante Blogbeiträge, Online-Artikel können ganz einfach auf Yammer geteilt werden und einer Vielzahl Kollegen zugänglich gemacht werden.
  • Mitarbeiter, die nicht direkt in Events oder Messeauftritte der Know How! AG involviert sind, können über Yammer mit kurzen Updates oder Fotos informiert werden und wissen so auch immer Bescheid, was gerade passiert.
  • Projekte können auf Yammer gemeinsam vorangetrieben werden.

und bei sozialen Themen

  •  Auch lustige Inhalte dürfen auf Yammer geteilt werden.
  • Neue Kollegen haben eine Plattform, auf der sich vorstellen können und einen Willkommensgruß von ihren Kollegen entgegennehmen können.
  • Glückwünsche zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Feierlichkeiten können ganz einfach auf Yammer geteilt werden.

Vor allem die soziale Komponente der Microblogging-Plattform spielt für Kundt eine wichtige Rolle. Eine emotionale Verbindung zwischen den Kollegen kann hergestellt werden. Neue Kollegen sind so nicht nur in der Abteilung bekannt, in der sie arbeiten. Über Yammer können sie eine Brücke zu anderen Teams, Abteilungen oder sogar Standorten schlagen. Sie können sich kurz vorstellen und bei ihren Kollegen ein erstes Bild von sich hinterlassen.

Nur wenn man es selbst ausprobiert, erkennt man den Nutzen“

Die Kommunikations- und Kollaborationsmöglichkeiten einer Microblogging-Plattform haben sich bereits nach kürzester Zeit aktiver Nutzung gezeigt. „Ich kann vieles mitbekommen, ganz egal wo ich mich gerade befinde“, erklärt Kundt. Einen besonderen Erfolg des Vetriebsteams beispielsweise sieht er zeitnah auf Yammer und kann vor allem in seiner Position als Vorstandsmitglied ganz gezielt von den verschiedenen Features Gebrauch machen.

So kann ein Vorstand durch ein „Like“ oder einen positiven Kommentar schnell und gezielt Lob und Anerkennung verteilen und die Mitarbeiter damit motivieren. Durch die Plattform kennt er alle Mitarbeiter – auch von anderen Standorten – und kann sich ein Bild von deren Projekten, Erfolge und auch Problemstellungen machen. Und auch sein E-Mail-Postfach wurde durch Yammer entlastet. Als grobe Schätzung gibt er an, dass die Anzahl interner Mails bei großen Verteilerlisten seit der Einführung von Yammer um 90 Prozent gesunken ist. Dabei war jedoch zu keiner Zeit ein „E-Mail-Verbot“ durch die Führungsebene notwendig. Der Nutzen von Yammer hat ganz für sich gesprochen.