Wir sind social, jetzt kommt der nächste Schritt…

Ich sehe gerade, es ist ziemlich genau einen Jahr her, dass ich mit der Go Social!-Software durch war und hier total motiviert geschrieben habe, dass ich startklar bin. Ich dachte ja, es ist jetzt nur noch eine Sache von Tagen oder höchstens Wochen, bis wir so richtig loslegen. Aber mein Chef, der Herr Tatel, behielt mal wieder Recht. So schnell ging das alles nicht. Ich gebe zu: Ich hätte es auch besser wissen können. In der E-Learning-Software haben die auch gesagt, dass man vor allem in der Planungsphase nichts überstürzen sollte. Aber ich war halt schon so „hippelig“ und konnte es kaum erwarten.

 

Es geht los…

Als es dann vor zwei Monaten endlich losging, war ich mir schon gar nicht mehr so sicher, ob das alles eine gute Idee war. Wir sind seit Anfang April mit einer offiziellen Unternehmensseite auf Facebook. Die Kommunikationsabteilung macht das echt toll, und wir bekommen einige nette Kommentare.

 

Ich muss aber zugeben, dass ich da bis jetzt eher Zaungast bin. Da können ja nun so viele mitlesen, da will ich mich nicht mit einem komischen Kommentar blamieren. Außerdem, das hat mir kürzlich eine Azubine erklärt, sei es ja auch glaubwürdiger, wenn Außenstehende etwas auf unserer Facebook-Seite schreiben, anstatt immer nur die eigenen Mitarbeiter. Das ist mir auch Recht, dann schaue ich eben still zu und drücke „gefällt mir“, wenn mir ein Beitrag besonders gut gefällt.

 

Yammer und die interne Kommunikation


Unable to display content. Adobe Flash is required.

Viel wichtiger als Facebook ist für meinen Arbeitsalltag nämlich Yammer! Das setzen wir seit zwei Monaten zum internen Austausch ein. Dann müssen wir nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit tausende von Mails umherschicken. Ich finde das ja schon super… Aber gleich am ersten Tag hat der Tatel auf Yammer einen Vorschlag gemacht, den ich nicht gut fand. Zwei Kollegen haben gleich „Like“ gedrückt, und ich war dann total unsicher, ob da jetzt kommentieren soll, dass ich es blöd finde. Das sehen ja dann alle und vielleicht finden die meinen Kommentar noch viel blöder.

 

Oder der Tatel fühlt sich angegriffen. Irgendwann habe ich mich dann aber doch getraut und damit eine kleine Diskussion angezettelt, die richtig spannend war. Und am Ende haben wir zusammen einen super Kompromiss gefunden, und der Tatel war auch zufrieden. Inzwischen hat sich Yammer, glaube ich, bei allen ziemlich gut eingespielt – außer bei Erika, die macht kaum was auf Yammer, aber die tut sich mit technischen Neuerungen eh immer total schwer. Ihr hat man jetzt einen Azubi zur Seite gestellt, der sich besonders gut damit auskennt, er hilft ihr ein wenig. Reverse Mentoring nennt man das dann anscheinend.

Und nun noch Office 365!

Erika sollte sich echt sputen, sonst kommt sie bald nicht mehr mit. Der Tatel hat mir nämlich kürzlich etwas verraten… (Das hat mich total gefreut, früher wäre er mit solchen neumodischen Sachen nicht zu mir gekommen, weil ich da immer eher skeptisch war). Auf jeden Fall ist jetzt geplant, dass wir eine neue Software bekommen, mit der wir ganz einfach Dokumente gemeinsam bearbeiten können.

 

Ich hatte in der E-Learning-Software mal etwas von Google Docs gehört. Tatel meint, was wir bekommen, ist so ähnlich, aber komfortabler und sicherer für unsere Daten. Und dann können wir nicht nur gemeinsam an Dokumenten arbeiten, sondern auch von überall auf die Dokumente zugreifen, auch wenn wir gerade nicht im Büro sind. Möglich macht das Microsoft SharePoint und Microsoft Office 365. Und irgendwie kann man in das Ganze dann auch Yammer integrieren. Anfangs dachte ich: Nee, nicht schon wieder etwas Neues. Aber Tatel sagte, dass es sowohl ein SharePoint-E-Learning-Programm gibt, als auch eine Lernsoftware für Office 365. Und dann gibt es ja noch nette Kollegen, die mir helfen können. Ich muss sagen, jetzt freu ich mich schon ein bisschen, bis es losgeht… 🙂

 

Bild: pixabay.com/damk

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.