Whitepaper Social Transformation

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Social Business ist weit mehr als die Nutzung von Social Media Tools – vielmehr handelt es sich um einen langfristigen und vielschichtigen Transformationsprozess, der Ressourcen, Zeit und Budgets in Anspruch nimmt. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine systemische Betrachtungsweise des Change-Prozesses. Die Organisation wird als System inklusive Teilsystem aufgefasst und anhand des WSFB-Beratungsdiamanten näher analysiert. Dadurch werden die Wechselbeziehungen der einzelnen Teilsysteme sichtbar gemacht, so dass diese bei der Gestaltung des Veränderungsprozesses transformiert werden können.

 

Änderung der Aufbauorganisation

Das strategische Business-Potenzial von Social Business ist enorm, es kann beispielsweise zur Steigerung der Innovationsfähigkeit und zur Erhöhung der Produktivität beitragen.

Der Wandel hin zu einem Enterprise 2.0 bringt starke Veränderungen in der Struktur eines Unternehmens mit sich. Neben der klassischen hierarchischen Struktur, die sich seit Winslow Taylor durchgesetzt hat, wird es zukünftig in Unternehmen auch Netzwerkorganisation und Communitys geben. Im Rahmen von Communitys werden innovative Ideen entwickelt und relevante Informationen kommuniziert. Communitys können zum Beispiel insbesondere die Zukunft des Projektgeschäfts verändern und somit neue Formen der Kollaboration ermöglichen. Durch die Arbeit in Communitys werden vorhandene Organisationsmodelle und -muster durch neue ergänzt, was in sogenannten „hybriden Organisationsmodellen“ mündet.

Auswirkung auf alle Unternehmensbereiche

Die Social Transformation hat zudem starke Auswirkung auf den Bereich Leadership. Die Einführung von Social Business inkludiert neue Anforderungen an die Führung / die Leitung / das Management. Neue Führungsstile und -kompetenzen sind erforderlich: Offenheit, Vertrauen und Transparenz sind Werte, die in einem Social Business gefordert sind. Des Weiteren geht die Einführung von modernen Kommunikations- und Kollaborationstools häufig mit der Möglichkeit einher, orts- und zeitunabhängig zu arbeiten. Dies tangiert bestehende Ablaufprozesse und Werte. In der Unternehmenspraxis gilt es Fragen z.B. bezüglich der Definition von Arbeitszeit und -ort zu beantworten.

Mehr als Tools

Zudem ist es während des Change-Prozesses unerlässlich, die Einstellung und die Haltung der Mitarbeiter zu betrachten, um mögliche Blindflecken aufzudecken und Lösungsmuster zu genieren. Es ist essentiell, dass die Mitarbeiter für die Tool-Nutzung qualifiziert werden. Das sogenannte Enabling Enterprise 2.0 umfasst dabei weitmehr als eine reine Tool-Schulung. Es gilt, persönliche Einstellungen und Werte zu reflektieren, zu diskutieren und zu verändern. Hierbei stehen Themen wie Transparenz der Meinungen, das Teilen von Informationen und Expertise sowie hierarchieüberschreitende Kommunikation im Fokus.

Erfahren Sie mehr dazu im Whitepaper Social Transformation

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