WebAnalytics – die Welt ist eine Google two

Letzte Woche hat uns Wolfgang Schmidt-Sichermann bereits ein wenig in die Geheimnisse der Webanalytics eingeführt. Dies Woche knüpfen wir hier mit Teil zwei des Gastartikels an. Viel Spaß beim Lesen und Merci an Wolfgang.

5. Die Rolle des Webanalysten im Unternehmen

Die Rolle des WebAnalysten ist es, den internen Abteilungen und Kollegen Hilfestellung und Unterstützung zu bieten, um bessere Entscheidungen zu treffen und nicht, deren Rolle oder gar deren Entscheidungskompetenz übernehmen zu wollen. Es geht nicht darum, für alles und jedes Ereignis verantwortlich zu sein. geht es darum, valide Zahlen zu liefern und diese in Zusammenarbeit mit den Betreffenden im Unternehmen zu analysieren und zu verstehen

Eine Methode zur Unterstützung dieses Rollenverständnisses ist z. B. die Einrichtung eines Steering Committees und natürlich das Reporting.

Webanalytics

 

6. Providing Data Collection and Reporting 101 Classes

Wenn ein Unternehmen in seiner gesamten Bandbreite (Marketing, IT, Sales, CxO) mit WebAnalytics vertraut gemacht wird, wird eine strategische Neu-Ausrichtung erfolgreich gelingen!
Dies ermöglicht die Fokussierung auf messbare Business Objectives für jeden Bereich!
So müssen z. B. Segmentierung und Testing von allen verstanden werden.
Erst dann wird WebAnalytics seine volle Wirkung entfalten. Methodisch bietet sich ein ‘systematic, tailored website training’ an, das auf die Bedürfnisse der Jeweiligen abgestimmt ist.

7. Testing

WebAnalytics kommt nicht ohne Testing aus! Ein strukturiertes Vorgehen und der Verzicht auf multivariable Testumgebungen sind wichtige Voraussetzung dafür, dass man klare Ursache-Wirkungszusammenhänge herstellen kann.
Systems Development Life Cycle (SDLC) ist eines der Stichworte, die ich in diesem Zusammenhang empfehle.

8. Making Information out of data!

Sie kennen den “Death by Numbers”!?Das Gegenteil von WebAnalytics! Deswegen gibt es regelmäßiges, standardisiertes Reporting. “Choose appropriate metrics “– jede “Audience-Rolle” bekommt einen eigenen Report und ausgehend von den CxO Reports wird “nach unten” kaskadiert (größere Informationstiefe und höhere Reporting-Frequenz). First Touch Point, Consistency, Credibility, Data Relevancy, Data Formating und Scorecards sind in diesem Zusammenhang wichtige Stichworte. Eine einheitliche Terminologie und das obligatorische Glossar in jedem Report sind Beispiele für sinnvolles Vorgehen! Und Dashboards sind erste Wahl!

9. Conclusion

Fachliche Überlegungen haben beim Thema WebAnalytics eine hohe Bedeutung. Denn nur durch “Credibility” kann Webanalyse überzeugen.
Andererseits sind es immer Menschen, die Veränderungen tragen mit ihren Ängsten, Stärken, Schwächen und Interessen.

Nicht jeder kann und will sich ändern! Die “lernende Organisation” (damit der “lernende Mensch”) sind das Ziel. Dies erfordert die Kompetenz, aus Fehlern lernen zu wollen, Wege zu finden und nicht nach Schuldigen zu suchen!
Dann wird WebAnalytics zum unverzichtbaren Bestandteil Ihrer Arbeit!

Über den Autor

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Wolfgang Schmidt-Sichermann

wss20

CEO der online in4mation GmbH berät und unterstützt Unternehmen hinsichtlich der Anforderungen, die heute gestellt werden. “Die Fähigkeit, Kunden heute schon zu sagen, wo und wie sie morgen Geschäfte machen” – das ist die Mission. Wolfgang ist Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen und Gründer der WebAnalyticsNight.com. Er lebt in Stuttgart, Palma und New York.

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