Warum es bei Compliance keine One-fits-all-Lösung geben kann

Kleine und größere Skandale der vergangenen Zeit zeigen, dass die Einhaltung von Regeln im Business-Alltag trotz Compliance-Richtlinien nur in unzureichendem Maß stattfindet. Doch warum ist das so? Studien zeigen, dass in vielen großen Unternehmen mehr als ein Drittel aller Mitarbeiter regelmäßig an entsprechenden Trainings teilnimmt. Offenbar reicht das aber nicht. Quantität ist nicht gleich Qualität.

„Warum es bei Compliance keine One-fits-all-Lösung geben kann“ weiterlesen

Auf einen grünen Zweig gekommen: Das E-Learning-Konzept für Dehner

Wenn es um die Einführung von E-Learning in Unternehmen geht, mangelt es nicht an Ratschlägen. Allein im Internet und über verschiedene E-Learning-Anbieter finden sich zahlreiche Dos and Don‘ts für die richtigen Maßnahmen beim Corporate Learning. Auch wir haben hier bereits über Vorteile und Planungsschritte berichtet.

„Auf einen grünen Zweig gekommen: Das E-Learning-Konzept für Dehner“ weiterlesen

E-Learning – What else?

Zugegeben: Das Thema E-Learning ist nicht mehr brandneu. Zahlreiche Unternehmen haben E-Learning schon einmal eingesetzt, viele nutzen es bereits seit zehn Jahren oder mehr. Früher war das Lernen am Computer oder über Internet ausschließlich ein Thema für Großunternehmen. Heute entdecken immer mehr mittelständische und kleine Unternehmen die Vorteile von E-Learning. Nicht selten sind sie international aufgestellt und müssen ihre Zielgruppe schnell auf globaler Ebene erreichen.

„E-Learning – What else?“ weiterlesen

Dehner und Know How! gewinnen eLearning-Award

Wie schult man Mitarbeiter im Handel richtig? Indem man nicht die Mitarbeiter zu den Seminaren, sondern die Seminare zu den Mitarbeitern bringt. Die flexible Lösung der Know How! AG für die Dehner GmbH & Co. KG gewinnt den eLearning-Award 2016 in der Kategorie Web Based Training.

„Dehner und Know How! gewinnen eLearning-Award“ weiterlesen

Social Learning – oder the next big thing

Das Thema „Social Learning“ ist derzeit in aller Munde. Es stellt sich daher die Frage, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Aus diesem Grund haben die Learning-Spezialisten der Know How! AG ein Experteninterview mit Herrn Prof. Dr. Dittler geführt. Vielen Dank auch auf diesem Weg.

 

Die Know How! AG AG wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen.

social media cartoon

Was verstehen Sie unter „Social Learning“? Gibt es bereits wissenschaftlich fundierte Definitionen?

 

Dittler: Die wörtliche Übersetzung im Sinne von „Sozialem Lernen“  greift natürlich deutlich zu kurz, da jedes Lernen – auch klassisches Face2Face-Lernen immer auch ein soziales Lernen ist. Unter Social Learning werden daher Lernformen zusammengefasst, die auf die Kommunikations- und Strukturierungsmöglichkeiten von SNS (Social Network Sites) zurückgreifen: Lernen unter Rückgriff und unter Einbeziehung der Menschen, mit denen der Lernende in technisch abgebildeten Sozialen Netzwerken – wie Facebook oder Xing – verbunden ist. Der Vorteil des Social Learning im Vergleich zu anderen E-Learning-Formen besteht in der Betonung der Kommunikation (auch) unter den Lernenden.

 

Gibt es DIE „Social Learning“ Methode?

 

Dittler: Nein, es gibt nicht die EINE Methode, die sich beim Social Learning für alle Inhalte und alle Zielgruppen in allen Sozialen Netzwerken eignet.

 

Gibt es aktuelle Studien zu den neuen Formen des „Social Learning„?

 

Dittler: Da Social Learning relativ neu ist, sind zwar schon zahlreiche Forschungsprojekte hierzu gestartet, mit einer empirischen Beschreibung und Erfassung dieser Lernform ist daher in ein bis zwei Jahren zu rechnen. Derzeit stehen vor allem MOOCs als eine im akademischen Umfeld hoch gehandelte Form des Social Learning im Focus der Forschung. MOOCs bieten sich auch an, da die Forschenden in der Regel problemlos Kontakt zu den Lehrenden finden (wenn sie an der gleichen Hochschule arbeiten) und natürlich auch die große Zahl der Teilnehmer für eine quantitative Forschung interessant ist.

 

Welche Potenziale/Chancen sehen Sie für „Social Learning“?

 

Dittler: Social Learning ist sicherlich gut geeignet, informelle und nicht-institutionalisierte Lernprozesse weiter voranzutreiben, da es den Lernenden mit zunehmender Vernetzung in SNS zunehmend leichter gelingt, in ihrem Netzwerk andere Menschen zu finden, die sich für das gleiche Thema interessieren und/oder Fragen des Lernenden beantworten können. Die in institutionalisierten Bildungsprozessen oft dominierenden hierarchischen Strukturen können durch die „Gleichwertigkeit“ der Kommunikationspartner in SNS aufgebrochen werden.

 

Welche Risiken?

 

Dittler: Eine Besonderheit von vielen Social Learning-Formen ist sicherlich, die fehlende Qualitätskontrolle und Zertifizierung von Lernergebnissen … ob das allerdings ein Risiko ist?

 

Wie sieht die zukünftige Entwicklung der Lernwelt – speziell im beruflichen Umfeld aus?

 

Dittler: Informelle Lernformen werden kurz- und mittelfristig weiter stark an Bedeutung gewinnen. Im beruflichen Umfeld haben jedoch Qualifikationsnachweise noch eine große Bedeutung, sodass auch weiterhin institutionalisierte Angebote mit Nachweis und Zertifikat relevant sind. Es wäre wünschenswert, wenn Social Learning dazu beitragen kann, dass in derartigen Angeboten stärker die jeweilige Kompetenz des Mitarbeiters berücksichtigt werden kann.

 

E-Learning ist vor langer Zeit auch mit dem Versprechen angetreten, individuell passende Lernwerge und Lernformen zu ermöglichen – beispielsweise verfolgten die Intelligenten Tutoriellen Systeme (IST) genau dieses Ziel. In der Realität hatten wir es zu Zeiten der CBTs und WBTs jedoch meist mit Standardprogrammen zu tun. Es wäre schön, wenn sich dies nun ändern kann und der Lernende – und nicht der Lehrstoff – stärker im Mittelpunkt des Lernprozesses steht.

 

Was braucht es dafür (Setting, Kompetenz der Lernbegleiter und Lerner, Technik)?

 

Dittler: Ja genau, die genannten Aspekte sind alle relevant: Technik ist dabei notwendig aber nicht hinreichend. Wichtiger für den Lernerfolg sind die kommunikative und inhaltliche Kompetenz eines Lernbegleiters. Und die Fähigkeit und Bereitschaft auf Seiten des Lernenden sich selbstverantwortlich und selbstorganisiert auf – auch komplexere und länger-dauernde – Lernsituationen einzulassen.

 

Wie ist Ihre persönliche Meinung zu MOOCs und anderen neuen Lehr-/Lernformen?

 

Dittler: Auch MOOCs werden sich nicht als die erhofften Wunderinstrumente des E-Learning entpuppen. Sie sind ein teilweise neue Form, Wissensvermittlung elektronisch zu unterstützen. Nur eine neue Form, neben vielen anderen – aber eine Form, die sich für bestimmte Inhalte und bestimmte Zielgruppen ggf. besser eignet als andere Methoden. Daher sind sie eine Bereicherung des Werkzeugkastens, der uns zur Wissensvermittlung zur Verfügung steht.

______________________________________________________________
dittler_kl

 

Als Dozent für Medienpsychologie, Mediendidaktik und E-Learning an der Hochschule Furtwangen ist Social Media im Arbeitsalltag von Dittler nicht nur Forschungsgegenstand, sondern auch unumgängliches Kommunikationsmittel mit den Studierenden. Dittler ist zudem stellvertretender Leiter des Informations- und Medienzentrums der Hochschule

Qualifizierte Mitarbeiter für Enterprise 2.0

 

Häufig sind eine mangelnde Vorbereitung auf den Wandel und fehlende Sensibilisierung für die Neuerungen dafür verantwortlich, dass Mitarbeiter an den Web-2.0-Anforderungen scheitern und sich Unsicherheiten und Ängste entwickeln. Die Know How! AG bietet ein ganzheitliches Qualifizierungskonzept, das Unternehmen von Anfang an dabei begleitet, ein erfolgreiches Enterprise 2.0 zu werden. „Qualifizierte Mitarbeiter für Enterprise 2.0“ weiterlesen

Qualifizierte Wissenmitarbeiter für Enterprise 2.0

 

Stuttgart, Juli 2012 – (von Viola Ploski) Im Enterprise 2.0, also einem Unternehmen, das Social-Media-Tools zum Wissensmanagement einsetzt, ist es besonders wichtig, die Mitarbeiter von Anfang an auf die neuen Tätigkeiten und Arbeitsweisen vorzubereiten. Es genügt nicht, den Mitarbeitern die technischen Voraussetzungen bereitzustellen.

 

Häufig sind eine mangelnde Vorbereitung auf den Wandel und fehlende Sensibilisierung für die Neuerungen dafür verantwortlich, dass Mitarbeiter an den Web-2.0-Anforderungen scheitern und sich Unsicherheiten und Ängste entwickeln. Die Know How! AG bietet ein ganzheitliches Qualifizierungskonzept, das Unternehmen von Anfang an dabei begleitet, ein erfolgreiches Enterprise 2.0 zu werden.

 

Die Vorbereitung ist entscheidend


Jeder Wandel im Unternehmen muss von Anfang an kommuniziert werden. Der Wunsch der Unternehmensleitung, dass die Mitarbeiter aktiv auf Web-2.0-Plattformen Informationen sammeln und sich zu Wissensarbeitern entwickeln, ist genauso ein Wandel, der Schritt für Schritt eingeführt werden muss.

Es ist wichtig, die Social-Media-Plattformen vorzustellen und die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit Kollegen aufzuzeigen – nur dann wissen die Mitarbeiter, was sie erwartet, welche neuen Chancen sich bieten und vor allem, welche Vorteile sich für sie ergeben, wenn sie ihre Arbeitsweise umstrukturieren. Um tatsächlichen Nutzen aus den Tools zu ziehen, ist es von besonderer Bedeutung, dass die Mitarbeiter lernen, richtig damit umzugehen. Die Know How! AG berät ihre Kunden in dieser Vorbereitungsphase umfassend und gibt praktische Hilfestellung zur Kommunikation des Change-Prozesses.

 

Warum sollten die Mitarbeiter qualifiziert werden?


Eine Qualifizierung bringt für die Mitarbeiter mehrere Vorteile: Die eigene Kompetenz wird erhöht, da sie schnell auf bestehendes Wissen zugreifen und es weiterentwickeln können. Dadurch geht die eigene Arbeit effizienter und strukturierter von der Hand. Der Fokus liegt dabei auf Kollaboration und Wissensarbeit. Nur wenn viele Mitarbeiter die bereitgestellten Werkzeuge nutzen, wird auch der Nutzen für die Kollegen sichtbar.

Ein Wiki lebt von den Informationen, die andere dort hinterlegen. Erst wenn Inhalte eingepflegt sind, können andere auf dieses Wissen zugreifen und davon profitieren. So entsteht eine Zusammenarbeit über mehrere Ebenen. Viele Unternehmen stehen jetzt vor der Frage: Wie mache ich meine Mitarbeiter fit für Web-2.0-Tools?

 

Wie können die Mitarbeiter qualifiziert werden?


Die Stuttgarter Know How! AG bietet unterschiedliche und individuelle Möglichkeiten, die Mitarbeiter zu qualifizieren. Dafür wurde ein spezielles Qualifizierungskonzept „Kompetenz für Enterprise 2.0“ entwickelt. Das Konzept ist modular aufgebaut und kann so bedarfsgerecht bestückt werden. Die einzelnen Dienstleistungen umfassen die Beratung, Konzeption und Qualifikation in Lerncommunities, Workshops, Seminaren, Infoevents, Web Based Trainings, Motivationstrailer, How-to-Guides, Coaching und Tutoring. Das Herzstück dabei ist das Basisprogramm Enterprise 2.0 Workplace Performance Program (EWPP).

 

Die Mitarbeiter erlernen im Online-Trainingscamp EWPP die Social-Media-Basiskompetenzen und erhalten Wissen für den Social Workplace und für Social Learning. Wichtig ist dabei, dass sie diese Fähigkeiten in einem geschützten Raum erlernen und direkt mit den Social-Media-Plattformen arbeiten können. So hat das EWPP Social Media nicht nur zum Lerninhalt, sondern vermittelt die Kenntnisse auch größtenteils via Social Media.

 

Ein relevanter Schritt ist dabei, den Mitarbeitern zu einer Veränderung ihrer Arbeitsweise zu verhelfen, denn nur dann werden die neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten tief im Arbeitsalltag verankert und Social Media zu einem nutzbringenden Werkzeug. Dabei wird auch auf den unterschiedlichen Kenntnisstand der neuen Wissensarbeiter Rücksicht genommen: Unterschiedliche Benutzergruppen werden im EWPP auf verschiedene Art und Weise angesprochen. Während bei den Web-2.0-affinen Mitarbeitern der Fokus auf der effektiven Nutzung der Tools im Unternehmen liegt, wird den Kollegen, die bisher kaum Berührung mit den sozialen Netzwerken hatten, erst einmal die Nutzung der Tools erklärt.

 

Das Online-Trainingscamp EWPP findet in einer virtuellen, kollaborativen Lernumgebung statt. So werden eine selbst organisierte Aufgabenbearbeitung und informelles Lernen innerhalb der Lerngruppe ermöglicht. Außerdem können die Lernenden jederzeit auf eine tutorielle Lernbegleitung zurückgreifen. In Webinaren oder Telefonkonferenzen werden Abstimmungen und Lessons Learned live abgehalten.

 

Insgesamt stehen drei Varianten des EWPP zur Verfügung: In einem offenen Kurs ist die Trainings-Community für Personen unterschiedlicher Unternehmen zugänglich und die Teilnehmer konzentrieren sich auf das Basisprogramm. Beim Corporate-Kurs handelt es sich um eine geschlossene Community für das Unternehmen und die Inhalte und die Benutzeroberfläche werden bedarfsgerecht angepasst. Das Corporate Concept beinhaltet Train-the-Trainer-Kurse und die Nutzungsrechte der Inhalte und Übungsbeispiele für den internen Gebrauch.

 

Zusätzlich zum EWPP bietet die Know How! AG im Herbst 2012 noch die „Social Business Werkstatt“ an. Auch hier werden die Teilnehmer im geschützten Raum an das Thema Social Web herangeführt. Dabei können sie wählen, ob sie virtuell an einem Webinar teilnehmen möchten oder eine Präsenzschulung buchen.

 

In der „Social Business Werkstatt“ werden die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten von Social Media für das Informationsmanagement im Unternehmen dargestellt und die Teilnehmer lernen, wie sie relevante Informationen schneller finden und mit Kollegen teilen können. Außerdem geht es darum, wie die Informationen aufbereitet und strukturiert sein sollten, damit sie auch für andere im Unternehmen leichter zugänglich sind. Die halbtägige Veranstaltung eignet sich gut, um einen ersten Überblick über die Möglichkeiten von Social Media im Unternehmen zu erhalten.

 

Als Pionier auf dem Gebiet der Web Based Trainings (WBT) bietet die Know How! AG auch eLearning-Kurse für ein erfolgreiches Enterprise 2.0 an. Die Reihe „Go Social!“ deckt in neun 20-minütigen Lernmodulen alle wesentlichen Bereiche eines Enterprise 2.0 ab. Mit praxisnahen Fallbeispielen werden die Unsicherheiten der Mitarbeiter abgebaut und die Vorteile einer Integration von Web 2.0 im Arbeitsalltag aufgezeigt.