Webinartag am 28.05.2014

Learning Trends – einfach und kompakt

Unsere Experten haben spannende Vorträge rund um aktuelle Learning Trends zusammengestellt. Welche Lernform würde sich dazu besser eignen als ein Webinar?

Webinar

Unser virtuelles Klassenzimmer ist für Sie am 28.05.2014 ab 09:30 Uhr reserviert.

Die Themen im Überblick:

09:30-10:00 Uhr
„Handel Spezial! – Neue Trends und alter Wein im E-Learning“ Ein Interview mit Olaf Bursian von real SB Warenhaus GmbH
10:15 – 10:45 Uhr
Social Business Tools  – Wie Ihre Mitarbeiter sinnvoll mit Social Media arbeiten
11:15 – 11:45 Uhr
Wissens-Support 24/7  –Optimale Unterstützung und direkte Hilfe am Arbeitsplatz
14:30 – 15:00 Uhr
Auf dem Weg in die Cloud mit Know How! AG

 

Wir freuen uns auf Sie!

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Re:publica into the Wild

Gestern war es endlich so weit. Die re:publica 2014 – Europas größte Konferenz rund um Social Media und Digitalisierung öffnete ihre Pforten. Allein die Location – die Station Berlin, war beeindruckend: Ein alter Bahnhof wird zum „Meeting Point“ der Netzinteressierten, Medienschaffenden und der Kreativen (Rund 6.000 Besucher schätzt man).

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re:publica 2014 let’s go

Fast pünkltich um 10: 00 Uhr öffnete sich auch Stage Nummer eins und die re:publica Gründer rund um Markus Beckedahl nahmen das Pulikum in Empfang. Into the Wild: Nichts ist mehr seit Snowdown wie es war: Lasst uns das Internet zurück holen, also weniger Quatsch und Spaß vielmehr stehen ernste Themen wie Netzpolitik, Datenschutz und Privatssphäre dieses Jahr im Mittelpunkt, so Beckedahl. Ebenso der Vortrag von Sarah Harrison: WikiLeaks, Manning and Snowden: From USA to USB ging diesem Schwerpunkt nach. Daher überrascht es wenig, dass David Hasselhoff mit  „I’ve been looking for freedom“ als Friedensbotschafter fungierte  (man mag dazu stehen wie man will).

Meine Highlights

Neben der Netzpolitik durften aber auch „klassische“ social Themen nicht fehlen: Begeistert war ich vom Vortrag: „Stone age minds in a digital world – Evolutionspsychologische Perspektive auf die digitale Welt“. Unser heutiges Verhalten im Social-Media-Umfeld kommt nicht von ungefähr, sondern von einer jahrtausendelanger Evolution. Durch Sharen und Liken werden salopp gesagt soziale Bedürfnisse befriedigt, die die Primaten früher durch „Kraulen“ zum Ausdruck brachten.

 

Insbesondere die Twithistory zum 8. November 1938 hat mich begeistert. Ja man kann auch historische Inhalte Quellengetreu über Twitter transportieren und man begeistert auch neue Zielgruppen für Public History. Chapeau.

 

„Re:publica into the Wild“ weiterlesen

Social Media Night 33: Kultur und Mitarbeiter Engagement

Gestern war es wieder soweit, die Social Media Night Stuttgart ging in die nächste Runde. Versionsnummer 33. Was uns auch schon zum ersten Vortrag von Dirk von Gehlen, Leiter Social Media/Innovation Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH, bringt.

 

Wobei STOP, da war doch noch was, oder? Ja genau das Verkehrschaos vor und rund um das Mercedes Benz Museum, aber wir Know Howies haben es trotzdem bravourös zur Social Media Night geschafft, Angela Mayer sei Dank.

 

Nun zurück zu den Fakten

Kaum eine Branche hat in den letzten Jahren die Auswirkungen der Digitalisierung so gespürt wie die Kreativ- und Kulturwirtschaft. Sinkende Absatzahlen in Buch- und Zeitungsverlagen sind nur ein Beispiel davon.

 

Impressionen von der 33. Social Media Night Stuttgart

 

Always Beta

Doch wie kann man die scheinbar negativen Folgen nun positiv deuten? Die erste Erkenntnis, die hängen bleibt: Kultur wird zur Versionierung. Es gibt keinen wirklichen Endzustand mehr. Always beta. Das beste Beispiel für eine derartige Verflüssigung von Wissen ist nach wie vor das Online-Lexikon Wikipedia. Kein Inhalt ist in Stein gemeißelt, denn das Internet ist social, Papier ist Einbahnstraße. Die Leseratte wird zum Social Player.

 

User Generated Content als Erfolgsgarant

Durch die Einbeziehung der User in den kulturellen Entstehungsprozess entsteht Wertschätzung und letztlich auch Wertschöpfung. Dies ist die fundamentale Funktionsweise von Crowd Sourcing und Crowd Funding. Kultur wird zum Prozess, nicht das Produkt, sondern der Weg dahin (DAS ERLEBEN) steht im Fokus.  

 


Bei all den tollen Denkansätzen und Paradigmenwechseln bleibt in Zukunft nach wie vor zu klären, wie sich das auf das Urheberrecht und somit auf den Schutz der „geistigen Schöpferkraft“ auswirken wird.

 

Daimler: We blog

Weiter geht’s mit dem Mitarbeiterblog der Daimler AG. Nach 6 Jahren endlich auf der Social Media Night. Im Fokus stehen die realen Geschichten von Mitarbeitern. „Wir versuchen auf PR- und Corporate Language zu verzichten. Im Mittelpunkt steht nicht, was wir gern erzählen wollen, sondern was die Zielgruppe wirklich interessiert“, so Uwe Knaus, Manager Corporate Blogging & Social Media Strategy. Glaubwürdigkeit und Au­then­ti­zi­tät als Erfolgsfaktor Nummer eins: Das Rezept scheint aufzugehen: bis zu 40.000 Besucher pro Monat, 140.000 page impressions, 25 Prozent der Leser Mitarbeiter, 7 Kommentare pro Beitrag.

 


Und stellt euch vor der Blog wird sogar noch zur TV-Primetime stark besucht. Second Screen lässt grüßen…In diesem Sinne „keep blogging‘“ und bis zur nächsten Social Media Night.

IOM SUMMIT 2013 – oder wie arbeiten wir in Zukunft?

Der IOM SUMMIT 2013 fand vom 23.- 25. September in Köln statt. Dieses Jahr stand der IOM SUMMIT unter dem Motto: „Vom Intranet zum Digital Workplace – Social. Collaborative. Innovative“. Ein spannender Vortrag reihte sich an den nächsten, daher erwähne ich in diesem Blogbeitrag „nur“ meine Top 3 Highlights des Anwenderkongresses.

 

 

Enterprise 2.0 Tag Cloud

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung in den Kongresstag durch Björn Negelmann ging es auch schon mit der spannenden Keynote „Conceptualization of the Digital Workplace“ von Oscar Berg, Strategist & Business Analyst der Avega Group AB, Schweden  los

Was hat Outlook mit Social Collaboration zu tun?

Interessant fand ich, dass Herr Berg auf das alt bekannte E-Mail-Programm Outlook Bezug genommen hat, mit der Aussage dass die Idee von Outlook an sich „nicht wirklich schlecht“ ist. Auch in und mit Outlook konnte schon kommuniziert, Personen gefunden oder Informationen geteilt werden. Große Schwachpunkte sind aber unter anderem, dass es keine Kollaborationmöglichkeiten gibt, und dass somit „communication chaos“ herrscht. Dabei spielt die Einfachheit der Tool-Bedienung für den Erfolg eine große Rolle, da kann ich mich nur anschließen.

 

Social Collaboration bei Axel Springer

Ein zweites Highlight des IOM SUMMIT war für mich die Fallstudie: Engagement & Kollaborationsförderung bei Axel Springer, diese wurde von  Frau Sirka Laudon, Leiterin Personalentwicklung, vorgestellt. Insbesondere die Vorgehensweise zum Kulturwandel bei Axel Springer hat mich überzeugt – sprich den Kulturwandel mit Offline-Aktionen anzustoßen (z.B. Deutschlands größte Weihnachtskarte – erstellt aus Mitarbeiterbildern). Der Vortrag war noch den Rest des Tages ein großes Gesprächsthema auf dem Kongress: Dies spiegelt sich auch in  der Tag-Cloud zur Veranstaltung wider.

Capgemini yammert los

Mein drittes Highlight war der Vortrag von Christoph Bauer von Capgemini Consulting. Capgemini Consulting hat, genauso wie wir bei der Know How! AG, Yammer als Microblogging System eingeführt. Besonders interessant fand ich hier den Blick hinter die Kulissen und das sehr schöne Beispiel, wie ein Experte in einer Minute in einem Unternehmen von 125.000 Mitarbeiter gefunden wurde.

 

 

IBM Business Connect 2013 – Querdenken. Zukunft lenken

Die diesjährige IBM Business Connect 2013  fand vom 15.-16. Oktober 2013 im Rosengarten in Mannheim unter dem Motto: „Querdenken. Zukunft lenken“ statt. Im Folgenden berichte ich von meinen Highlights von Tag eins.

Auftakt der IBM Business Connect 2013

Die IBM Business Connect  ist in dieser Form ein Novum: Seit diesem Jahr werden die thematischen Schwerpunkte: Smarter Analytics, Smarter Commerce, Social Business und Enterprise Content Management in einer Veranstaltung vereint. Das macht  durchaus Sinn, denn nur, wenn alle Unternehmensbereiche entlang der Value Chain im smarten Zeitalter Wettbewerbsvorteile generieren, wird das jeweilige Unternehmen auch noch in Zukunft bestehen, so Ralph Demuth, IBM Vice President Software Technical Professionals and Services Northeast Europe. Dieser Ansatz findet sich auch im Motto der IBM Business Connect wieder. Nur wenn Menschen um die Ecke denken, (sprich quer), sich vernetzen oder neue Wege einschlagen, entstehen Innovationen und neue Business Modelle.

 

Im Bereich Social Media Marketing kann sich wohl fast jedes Unternehmen noch eine Scheibe vom FC Bayern München abschneiden. Dies untermauerte die beindruckende Keynote: 900 Millionen Touchpoints pro Monat, die digitale Welt vom FC Bayern von Stefan Mennerich.  Zielgruppengerechte Social Media Kommunikation, sei es in Text, Bild oder Videoform rund um die Uhr (24/7).    

Der Social Business Nachmittag

Nach dem Mittagessen wurde die Veranstaltung nach Schwerpunkten gebündelt. Ich machte mich auf zum Social Business Forum. Besonders gut hat mir die Keynote Social Business: From Liking to Leading: The Rise of Social Business von Jon Mell, IBM Software Group Kenexa Sales Integration Leader, Europe gefallen.    

 

“Social is changing the way people connect and the way organizations succeed from marketing and sales to product and service innovation”.    

 

Dank Social Software ist es heutzutage einfacher denn je, sich mit anderen Mitarbeitern zu vernetzten und von ihnen zu lernen. Engagierte und motivierte Mitarbeiter werden in Zukunft den entscheidenden Unterschied machen (Stichwort: Smarter Workforce).    

How to do it:

  • What job role has the biggest impact on the business?
  • Why are great people great?
  • Recruit, train and develop to that standard

 

Auf die Frage wie man „Non-Digital Natives“ vom Nutzen von Social Business überzeugt antwortete er: „Catch them where they are“. Und das sind meistens die Smartphones.

 

Ein weiteres Highlight der IBM Business Connect 2013 war für mich der Vortrag von Harald Schirmer, Corporate HRD Change Management Expert, bei Continental. Er referierteüber die Einführung von Social Business als interner Kulturwandel. Für ihn stehen die Mitarbeiter im Fokus der Transformation: Durch das Teilen von Informationen über Abteilungsgrenzen entsteht ein Mehrwert für die Mitarbeiter.

 

Dadurch werden nach und nach auch Social Business Kritiker vom Nutzen überzeugt. Dank Change Management, Enabling und gelebten Kulturwandel hat die Continental innerhalb eines Jahres ein Drittel ihrer Mitarbeiter erreicht.  Nichtsdestotrotz kann sich eine Unternehmenskultur nicht von heute auf morgen ändern. Es handelt sich hierbei um einen komplexen sowie vielschichtigen Prozess, der seine Zeit benötigt. Enterprise 2.0-Experten gehen von einer Transformationsdauer von bis zu acht Jahren aus. Wichtig hierbei auch die Erkenntnis, dass Social Business KEIN Software-Update ist.

 

Kultur Kopie

Wie begegnet man kritischen Fragen bezüglich der Implementierung von Social Media innerhalb des Unternehmens?

 

 

 

HR von morgen – oder searching for the magic golden harp

Die 29. Social Media Night stand ganz im Zeichen von Human Resource Management. Wobei vielleicht hier schon das Problem als solches liegt. Im heutigen HR-Verständnis werden Menschen häufig wie Ressourcen – sprich wie Waren behandelt. Daher pressen sich die heutigen Bewerber in Schemen: Hard Facts anstatt Persönlichkeiten; Lebensläufe werden auf Hochglanz poliert. Oder wie Miriam Kamal-Specht, Gründerin und Geschäftsführerin von Yellow Frog, sagen würden „ gnadenlos langweilige Bewerbungsunterlagen“. Das ist das Bild, welches Bewerber heute von sich zeigen.

 

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Aber nicht nur Bewerber bestechen durch Langeweile, dasselbe gilt auch für Unternehmen. Wir suchen, wir bieten…Employer branding at its best?  Von wegen, Unternehmen präsentieren sich mit „aufgehübschten“ Fotolia-Bildern und wecken oft falsche Vorstellungen bei potenziellen Mitarbeitern. Dies  führt zu einer Diskrepanz zwischen den Erwartungen und dem Ist-Zustand und nicht selten zu einer negativen Bewerbung bei Kununu

 

Dazu später mehr…

 

Genau hier setzt die Strategie und der Slogan von Yellow Frog an: „Business is about people“. Im Grunde geht es „nur“ um authentische Menschen. In diesem Bereich kann HR noch viel von Social Media lernen, denn im Social Web trifft man auf „wahre“ Menschen. Wie will Yellow Frog nun die Personalwelt von morgen aufmischen?

 

Miriam Kamal-Specht konzipiert sowohl für Bewerber als auch für Unternehmen eine neue Art von Bewerbung. Portrait anstatt ein in Spalten gepresster Lebenslauf, schöne lebensechte Fotos anstatt gestellter Bewerbungsfotos. Im fiktiven Interview bieten die Kandidaten  im Voraus Antworten auf alle „blöden HR-Fragen“, so Kamal-Specht.

 

 

 

Weiter ging es mit dem spritzigen Vortrag von Carolin Horn von Kununu. Sie beschrieb auf sehr unterhaltsame Weise die Funktionsweise von Kununu. Es handelte sich hierbei jedoch keineswegs um eine Werbeveranstaltung, vielmehr wurde der Nutzen von Social Media für den Bereich HR greifbar(ER) gemacht. Auch hier die Botschaft, nicht nur das Unternehmen als solches definiert die Arbeitgebermarke, sondern vielmehr die Mitarbeiter eines Unternehmens.

 

 

Dies illustrierte sie am folgenden Beispiel: Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, wie ihr Unternehmen als Mensch aussehen würde und fragen Sie das Management. In aller Regel handelt es sich um zwei völlig verschiedene Personen.

 

Kununu kann nun dazu dienen, dass ein realistischeres Bild über ein Unternehmen gezeichnet wird. Der Fokus für sie liegt aber nicht im Nörgeln, sondern darin, was das Unternehmen aus negativen Bewertungen  macht…

 

Social Media Night Open Air Special: Part three

Der nächste Redner war Olaf Schmitz, Leiter Digitale Produktkommunikation und Mobile Marketing, Mercedes-Benz Cars, mit seinem Vortrag „Always on – Mobile first @Mercedes-Benz“.

Es war sehr interessant zu hören, wo und vor allen Dingen auch wie Mercedes-Benz überall in den Social Media vertreten ist: Nicht nur diverse Webseiten sind vorhanden, seit 2008 entstehen Apps – mittlerweile sind es mehr als 100!   Warum entwickelt Mercedes-Benz Apps ?  Handy, Tablet, Smartphone – heute sind diese Geräte aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

 

Einer Umfrage zufolge haben 91 Prozent der Erwachsenen ihr Smartphone jederzeit (24/7) griffbereit. Nach Analyse des Traffics stellte Mercedes-Benz fest, dass bereits 10 Prozent vom Gesamttraffic über mobile Geräte gehen.

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Kein Wunder, denn die Seiten wurden für rund 890 unterschiedliche Devices entwickelt und optimiert. Ich war sehr verwundert über diese Zahlen – hätte ich sie nie so hoch eingeschätzt.  Ach ja, und hätten Sie gewusst, dass über die Ebay Mobile App jede Sekunde ein Produkt, jede Minute ein Paar Damenschuhe, alle zwei Minuten eine Damenhandtasche und sogar alle 10 Minuten ein Gebrauchtwagen den Besitzer wechseln?  Ich nicht…

 

Mit diesem beeindruckenden Blick hinter die Social Media Kulissen von Mercedes-Benz ging es in die Pause. Für mich hieß es  auf Grund der späten Stunde und der doch schon recht frischen Temperaturen – den Weg ins Hotel anzutreten,  wollte ich doch  für mein Seminar am nächsten Tag wieder fit sein…

 

Twitter sei Dank habe ich dann in der S-Bahn noch den restlichen Abend etwas mitverfolgen können: Lukas Pieree Bessis, Geschäftsführender Gesellschafter, BPPA Bessis Pink Pony Advertising GmbH, und Matthias Berzel, Creative Planner, BPPA, berichteten von „Cannes Lions 2013 – das weltgrößte Werbefilmfestival mit einem Best-of“.

 

 

Viele Punkte aus den vorangegangenen Präsentationen haben sich hier wiedergefunden:

  • Kunden wollen mehr als Konsumenten sein
  • Wachstum nur möglich, wenn man sich auf die neuen Begebenheiten einlässt – ein Umdenken ist also zwingend erforderlich
  • die (Marketing-)Welt dreht sich immer schneller, außerhalb, aber auch innerhalb der Unternehmen (schnellere Kommunikation, schnellere Realisierung neuer Produkte, kürzere Produktzyklen…)
  • wenn Kunden eingebunden werden, ergeben sich neue, verrückte, aber auch gute Ideen

 

Für mich war der Besuch wieder mal sehr lohnenswert und unterhaltsam. Ich bin auf jeden Fall bei der nächsten Social Media Night am 02.10.2013 im Mercedes-Benz-Museum wieder dabei.

Zyncro Webinar: wie Unternehmen soziale Netzwerke nutzen können

Das Thema Social Business brennt uns auf der Seele, deswegen empfehlen wir für den kommenden Donnerstag ein Webinar von Zyncro. Dieses gibt Einblick in aktuelle Unternehmenspraxis 2.0 – und beleuchtet Anwendungen sowie Praxisbeispiele, um das eigene soziale Unternehmensnetzwerk erfolgreich zu planen.

 

Social Business bzw. soziale Unternehmensnetzwerke haben für Unternehmen viel Potenzial: Entscheidungen können schneller auf einer fundierten Informationsgrundlage getroffen werden, das macht sie wettbewerbsfähiger.

 

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Doch wie nutzen Unternehmen Ihre internen Netzwerke? Was grenzt diese Netzwerke ab vom herkömmlichen Intranet? Wie profitieren diese Unternehmen davon ein soziales Unternehmensnetzwerk eingeführt zu haben?

 

Datum: Donnerstag, 22. August
Uhrzeit: 11.00 – 11.45h
Dauer: 45 min
Sprecher: Franziska Nagel

 

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„Ein Mitmach-Zwang von oben kam nie in Frage“

Yvonne Seibold, Projektleiterin und Trainerin bei der Know How! AG, hat in ihrem Blogbeitrag bereits erläutert, welche Vorteile ihr der unternehmesweite Einsatz von Yammer bringt. „Damit so etwas im Unternehmen realisiert werden kann, ist es extrem wichtig, dass die Führungskräfte mitmachen, die Sache unterstützen und die neue Art der Kommunikation und Zusammenarbeit vorleben“, hat sie in ihrem Fazit geschrieben.

„„Ein Mitmach-Zwang von oben kam nie in Frage““ weiterlesen

1. Digital Night Stuttgart Open Air – von wegen „ins Wasser gefallen“

Die 27. Social Media Night und gleichzeitig 1. Digital Night Stuttgart sollte am 03.Juli eigentlich in einem ganz besonderen Ambiente – nämlich draußen unter dem Stuttgarter Sternenhimmel stattfinden. Das Veranstaltungsteam rund um Markus Besch musste jedoch das Event in den Innenraum des Mercedes Benz Museums verlegen, da der Himmel den ganzen Tag mit dicken Regenwolken verhangen war.

 

Unter den rund 500 anwesenden Gästen waren diesmal auch elf „Know Howler“, auch „Know Howies“ genannt – gar keine schlechte Quote, denn so viele sind wir ja gar nicht:-) . Unser hausinternes #SMCST-Grüppchen wächst stetig. Der ein oder andere frägt sich sicher, warum wir so gerne gemeinsam zur Social Media Night „pilgern“?

 

 

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Für mich persönlich ist es eindeutig die tolle und lockere Atmosphäre, gepaart mit meist sehr „soscheligen“ (Unser Wort für gelebtes Social Media Verhalten) Vorträgen und die leckeren Drinks (am Mittwoch gab’s: SeeZüngle  – Kennt ihr das schon?). Außerdem finde ich es klasse, dass man viele mittlerweile bekannte Gesichter immer wieder trifft und mir die Social Media Night Stuttgart dadurch eine ausgezeichnete Plattform zum Netzwerken bietet.

 

Mein persönliches Highlight dieses Events waren die sogenannten „Elevator Pitches“ des bw-goes-mobile Award – schön, dass der SMCST jungen Leuten die Möglichkeit bietet in diesem Rahmen ihre  außergewöhnlichen Ideen in drei minütigen Vorträgen zu präsentieren.

 

Das Publikum kürte durch Klatschen und Jubeln (Applausometer) Saskia Egger und ihre App Shake&Dress zum Sieger. Die Idee hinter der App: Mit „Shake&Dress“ kann sich jeder Outfits aus seinem Kleiderschrank kombinieren lassen quasi „aus dem Ärmel schütteln lassen“ (Stichwort „Shake“). Ich, wenn ich mich „outen“ darf :-), bin ein wahrer „Shopaholic“ und freue mich schon jetzt auf die Shoppingvorschläge, die mir die Shake&Dress-App bieten wird.

 

Weiter ging es im Programm mit dem Vortrag „social.open.mobile – veränderte Arbeitswelten und ihre Herausforderungen“ von Stephan Grabmeier, Geschäftsführer von Innovation Evangelists und ehemaliger Enterprise 2.0 Chef der Deutschen Telekom. In seinem Bericht über den Weg hin zu einem Enterprise 2.0 betonte Grabmeier, dass es nicht genügt ein neues Tool einzuführen.

 

Erst wenn auch andere Formen der Zusammenarbeit, wie zum Beispiel OpenSpace, im Unternehmen gelebt werden, kommt es zu einem wirklichen Umdenken und es werden Change Prozesse angestoßen. Grabmeiers Aussage: „Culture isn’t just one aspect of the game – it’s the game“ trifft den Nagel auf den Kopf. Hierbei stehen Top Management Involvement und Qualifizierung im Mittelpunkt (übrigens, was die Qualifizierung angeht, unterstützen wir – die Know How – Sie gerne.

 

Der nächste Vortrag von Moshe Rappoport von IBM Research Zürich betitelt mit „Global Technology Outlook – wo Social, Local, Mobile und Big Data uns noch hinführen werden“ war absolut fesselnd. Als Herr Rappoport die Bühne betritt und anfing zu sprechen, dachte ich nur: „Wow, das ist mal was ganz anderes – ein Rabbi mit langem Bart und Kippa aus New York mit Schweizer Akzent“… Eine seiner ersten Aussagen war: „Seit 1986 mache ich Social Media und meine E-Mail Adresse habe ich schon seit 1987″(damals war ich fünf Jahre alt und im Kindergarten).

 

Auch in seinem Vortrag wurde deutlich, dass die Menschen und somit der Kulturwandel ganz klar vor die Technik gestellt werden müssen. Bei Enterprise 2.0 geht es grundsätzlich um ein Umdenken, das durch Technik unterstützt wird. Auf sehr lockere und lustige Art und Weise bezeichnete sich Rappoport immer wieder als „Digital Immigrant“ und sein Publikum als „Digital Natives“.

 

Ein wahrer „Digital Native“ saß an diesem Abend neben mir: Nady2punkt0 tippte unaufhörlich in ihr iPad ein und füllte die Twitterwall mit Kommentaren.

 

Nach dem offiziellen Teil der 27. Social Media Night & Digital Night Stuttgart konnten Veranstalter, Referenten sowie Besucher noch gemeinsam den Abend mit Jazz-Töne der Band „Brosowkeys ausklingen lassen.

 

Ich freue mich schon auf die nächste Social Media Night am 04. September 2013 – here I come! Und mit mir auch meine Know How Kollegen.

 

Hier geht’s zum Storify Bericht der Stuttgarter Zeitung