Wir sind social, jetzt kommt der nächste Schritt…

Ich sehe gerade, es ist ziemlich genau einen Jahr her, dass ich mit der Go Social!-Software durch war und hier total motiviert geschrieben habe, dass ich startklar bin. Ich dachte ja, es ist jetzt nur noch eine Sache von Tagen oder höchstens Wochen, bis wir so richtig loslegen. Aber mein Chef, der Herr Tatel, behielt mal wieder Recht. So schnell ging das alles nicht. Ich gebe zu: Ich hätte es auch besser wissen können. In der E-Learning-Software haben die auch gesagt, dass man vor allem in der Planungsphase nichts überstürzen sollte. Aber ich war halt schon so „hippelig“ und konnte es kaum erwarten.

 

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Social Perspectives – ich bin startklar

Tadaa ich bin schon fertig mit der E-Learning-Software Ging schneller als gedacht. Irgendwie war das gar nicht so trocken, wie ich mir das vorgestellt hatte, hat sogar Spaß gemacht. Nach den ersten Modulen wusste man ja auch schon, was auf einen zukommt. Immer mal wieder musste ich in den einzelnen Kapiteln auch gleich was anklicken und nicht nur langweilig zuschauen bzw. -hören. Und am Ende kam dann immer ein Spiel. Da gab‘s zwar auch wie in einer richtigen Prüfung Fragen, die man beantworten musste, aber dennoch war‘s anders, weil die Tests in Spiele verpackt waren. Sogar Memory war dabei. Dadurch war ich irgendwie motivierter, als wenn ich nur Kreuzchen in mögliche Antwortkategorien hätte setzen müssen. Mir hat es auch gut gefallen, dass alles am Beispiel der Go Social! GmbH gezeigt wurde.

 

Dadurch, dass ich ja quasi unterschiedliche Leute begleitet habe, hab ich alle Perspektiven gesehen. So ist es ja bei uns auch: Manche blicken das alles total schnell und andere brauchen eben länger. Der eine ist skeptisch und der nächste legt einfach mal drauf los. So war das auch bei Frank, Torsten und Lena. Ich hab die richtig lieb gewonnen. Vielleicht mach ich die Software noch mal durch. Da gab es immer noch weiterführende Links in jedem Kapitel, die dann auf Fachwebsites verlinkt waren, die hab ich am Anfang noch nicht so recht verstanden. Aber ich glaub, jetzt weiß ich gut genug Bescheid, um mein Wissen noch mal zu vertiefen. Puh, wenn ich mich so reden hör – hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass ich mich in das Thema mal so reinhänge. Wenn ich dran denk, wie ich mich aufgeregt habe wegen der WIKI Einführung. Und heute wöllte und könnte ich nicht mehr ohne!

 

Ich war dann heute Mittag gleich noch beim Tatel, weil ich wissen wollte, wann wir denn jetzt so richtig mit Social Media loslegen. Er meinte, er findet es ja toll, dass ich so engagiert bin, aber so schnell geht das leider nicht. 🙁 Wir würden uns im Moment noch in der Planungsphase befinden, danach kommen die Entwicklungs- und dann erst die Einführungsphase. Bevor wir loslegen können, müsste er noch mit allen Beteiligten sprechen, das heißt auch mit dem Betriebsrat, der Rechtsabteilung und der IT-Abteilung. Nicht, dass die aus allen Wolken fallen. Außerdem seien noch nicht alle Kollegen mit dem E-Learning-Programm fertig. Der Tatel hat mir versprochen, dass er eine Rundmail schreibt, in der er einen Termin für einen Besprechungstag für die Mitarbeiter bekannt gibt, wenn es so weit ist. Mensch, jetzt hatte ich mich schon so gefreut! Aber ich muss mich wohl noch gedulden…

 

Im letzten Kapitel des E-Learnings haben die das auch schon erwähnt, dass man nichts überstürzen soll. Schließlich wollen wir ja nicht in ein paar Monaten feststellen, dass die ganze Aktion mit der Umstellung gescheitert ist und wir doch lieber alles so machen wie davor. Damit das nicht passiert, sollte man ein Eckpunktepapier festlegen mit den wichtigsten Grundsätzen und Zielen und auch im Vorhinein schauen, welche Social Media Angebote für das Unternehmen am geeignetsten sind, meinte Frau Herzog von der Go Social! GmbH im letzten Modul des E-Learnings. Da ging es um Social Perspectives, also darum, die Chancen im Unternehmen durch Social Media zu erkennen und zu nutzen. Dafür sei eine solide Planung und Entwicklung ganz wichtig. Und vor allem sollten die Mitarbeiter in der Entwicklungsphase von der Geschäftsführung mit geeigneten Maßnahmen tatkräftig unterstützt werden. Da bin ich ja mal gespannt, ob der Tatel das schafft.

 

 

Ich hab nur Angst, dass die vom Betriebsrat Einwände haben und den Tatel wieder umstimmen. Ich hoffe, dass er die richtigen Argumente findet. Schließlich gibt es ja genug Nutzenargumente für die Verwendung von Social Media. Der Betriebsrat wird dann Chancen und Risiken abwägen. Aber wie sagt Anja immer: „Mal nicht den Teufel an die Wand!“ Sie hat ja auch irgendwie Recht…ich finde halt, es ist am Wichtigsten die Mitarbeiter über solche Veränderungen früh zu informieren – so wie es bei uns auch gemacht wurde. Wenn mal klar ist, welche Vorteile sich bieten sind die Kollegen dann auch viel offener für die Neuerungen und haben Spaß daran mitzumachen. Sieht man ja an mir. 🙂

 

Social Networking ist schon was Tolles!

Dass ICH so was mal sage, hätte ich mir vor ein paar Wochen, bevor ich mit dem E-Learning begonnen habe, nicht träumen lassen. Mit dem Begriff Social Networking konnte damals ohnehin nichts anfangen. Jetzt weiß ich, dass Social Networking die Vernetzung von Menschen über eine Social Media Plattform ist. Ich muss zugeben, dass ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen könnte, ganz auf Social Media zu verzichten.

 

Täglich lese ich auf Facebook die Posts meiner Freunde und weiß genau, was die gerade so machen. Während ich früher oftmals keine Zeit gefunden hab, mich mal wieder bei Bekannten zu melden oder auch einfach keine Lust auf ein langes Telefonat hatte (wenn ich abends heimkomme, will ich ja schließlich auch mal meine Ruhe haben), kann ich heute über Facebook ganz einfach den Kontakt halten. Außerdem ist es doch viel unkomplizierter mal schnell über Facebook eine Nachricht zu schicken, als extra eine Mail zu verfassen oder zum Hörer zu greifen.

 

Neben Facebook bin ich ja auch noch bei Twitter angemeldet. Was mir noch fehlt ist Xing, denn wie ich im E-Learning Modul 8 Networkinggelernt habe, sind Facebook und Twitter eher für den privaten Gebrauch gedacht. Xing oder LinkedIn dagegen sind aus beruflicher Sicht sinnvoll. Auf Xing kann ich meine Kompetenzen und Arbeitserfahrungen angeben. Indem ich mich mit Kollegen vernetze, habe ich dann auch immer einen Überblick über deren Fähigkeiten und berufliche Entwicklungen. Interessant ist aber nicht nur die Vernetzung mit Menschen, die man schon kennt. Bei Xing werden auch Kontakte zweiten Grades angezeigt. Das sind dann die Kontakte meiner Kontakte. Wenn ich ein Xing Profil hätte, könnte ich über den Activity Stream der Community auch neue Leute finden und mir anschauen was die so beruflich machen. Ich würde den Activity Stream einfach als Fenster bezeichnen, indem ich sehe, wer was gerade macht, aber wir brauchen ja für alles ein Fachwort. Für die Jobsuche ist Xing scheinbar ebenfalls super geeignet. Im Moment suche ich zwar nicht nach einer neuen Arbeitsstelle, aber man weiß ja nie. 🙂

Aber da sich ja auf einer solchen Plattform auch Kunden, Geschäftspartner und potenzielle neue Arbeitgeber bewegen, sollte ich schon aufpassen, was ich im Netz veröffentliche und mir überlegen, wie ich möglicherweise auf andere wirke. Nicht, dass die einen falschen Eindruck von mir bekommen. Wichtig ist außerdem, dass meine Angaben immer aktuell sind, denn mein Profil ist ja quasi meine digitale Visitenkarte. Ich könnte mich auf Xing auch mal mit anderen Sekretärinnen vernetzen. Im E-Learning wurde mir das mit Communities erklärt.

 

 

In meiner Sprache: Communities sind einfach Gruppen, denen man beitreten kann. Beiträge und hochgeladene Dateien innerhalb der Gruppe können dann nur von den jeweiligen Mitgliedern gesehen werden. Man kann den Beiträgen auch zustimmen – in Facebook beispielsweise, wenn man auf den Like-Button unter dem Beitrag klickt. Dadurch kann ich dem jeweiligen Nutzer zeigen, dass ich seinen Beitrag gut finde. In einer solchen Gruppe gibt’s dann wie im Wiki wieder einen Manager, der dafür zuständig ist, die Inhalte aufzubereiten und zu strukturieren. Den nennt man aber nicht Gärtner, sondern Community Manager.

 

In einer Sekretärinnen-Gruppe beispielsweise wären dann nur Sekretärinnen Mitglied. Die Vorstellung gefällt mir, dann könnten wir uns gegenseitig Tipps geben und wenn man schnell mal eine zweite Meinung braucht, kann man das dort einfach reinschreiben. Ich muss mal schaun, ob es vielleicht auf Facebook eine solche Gruppe schon gibt. Über das Suchfeld müsste ich die ja finden. Falls nicht, erstell ich eben selbst eine. Ist bestimmt nicht so schwer! Aber ich glaub, da muss ich dann wegen den Privatsphäre-Einstellungen der Gruppe aufpassen. Soll ja nicht von jedem gesehen werden, über was wir uns austauschen.

 

Ha! Endlich wusste ich mal was vorher: Social Collaboration

Als ich den Tatel heute Morgen nach Communote und Yammer gefragt habe, meinte er, dass er auch schon darüber nachgedacht hat und wir das mal bei unserer nächsten Mitarbeitersitzung diskutieren sollten. Seit wir dieses E-Learning haben, ist er viel offener für Veränderungen, früher hat er immer alles Neue abgelehnt. Ich bin echt beeindruckt! Und er hat mich sogar gelobt, als ich ihm ein wenig stolz erzählt habe, dass ich im Kapiteltestspiel zu Modul 7 alles richtig gemacht habe. (Zugegeben, ich habe verschwiegen, dass es in dem Modul ums Wiki ging, damit kenne ich mich ja eh schon voll gut aus.) Aber selbst ich hab noch was Neues zum Wiki gelernt. Jemand, der den Überblick über einzelne Wiki-Seiten behält und aufpasst, dass keine Dopplungen oder verwaiste Seiten entstehen, nennt man einen Wiki-Gärtner. Das bin dann quasi ich, Blumen mochte ich ja schon immer.

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Schwätzen heißt jetzt Social Communication

Früher hat man sich einfach zusammengesetzt und miteinander geredet, wenn es etwas zu besprechen gab. Heutzutage macht man scheinbar Social Communication!

 

Mittlerweile hab ich mich ja schon an die ganzen englischen Fachbegriffe gewöhnt, die Frau Herzog und ihre Mitarbeiter von der Go Social! GmbH aus dem E-Learning verwenden. Für mich ist Social Communication nichts anderes als schwätzen, nur halt nicht persönlich, sondern über das Internet. Ich bin ja jetzt auch schon mit Modul 6 fertig. Zusammen mit der Go Social! GmbH hab ich diesmal gelernt, wie man den richtigen Kommunikationskanal wählt und so seinen E-Mail-Eingang entlasten kann. Eine Alternative zur E-Mail ist nämlich zum Beispiel ein Blog. Blogs sind wie Tagebücher, nur öffentlich und im Internet. Ich kann einen Blog abonnieren. In der Software wurde mir das so erklärt, dass das wieder über diese RSS-Funktion läuft. Das heißt, dass ich dann über meinen Feed-Reader immer über die neusten Beiträge der anderen auf dem Laufenden gehalten werde.

Ach und dann gab‘s da noch was, wovon ich zuvor noch nie gehört hatte: Dieses Pingback. Bisher kannte ich nur Ping Pong, also Tischtennis 🙂 Unter Pingback versteht man jedoch die gegenseitige Verlinkung von Blogs.

 

 

Eine weitere Alternative zu E-Mails ist Twitter. Und ich habe mir sogar schon ein eigenes Profil angelegt! Dort lese ich immer, was Anja so twittert. Echt cool, dass die einzelnen Tweets auf 140 Zeichen beschränkt sind. Lange Nachrichten, in denen eigentlich nur um den heißen Brei herumgeredet wird, gibt‘s da nicht. Was auch toll an Twitter ist: Wenn mir Tweets anderer Nutzer gefallen, kann ich die einfach retweeten und sie dadurch an meine Follower weitergeben. Außerdem kann ich nicht nur öffentlich twittern, sondern auch bestimmte Personen adressieren oder ihnen Direktnachrichten senden. Bei Direktnachrichten sieht das dann nur der jeweilige Empfänger. Vor allem, wenn ich persönliche Daten wie Handynummern oder so versenden möchte, sind Direktnachrichten sinnvoll.

 

Für den Austausch innerhalb des Unternehmens ist Twitter nicht ganz so gut geeignet wie z. B. Yammer oder Communote – weil die nämlich nicht öffentlich sind. Die habe ich aber noch nicht getestet. Ich frag morgen mal den Tatel, ob wir nicht eins davon nutzen wollen, um uns untereinander auszutauschen. Also zusätzlich zu unserem Wiki, das wär schon ne tolle Sache!

 

Hätt‘ ich das mit den Social Information mal früher gewusst!

Wie oft hab ich mich schon mühsam durch die Google-Ergebnisliste geackert, wenn der Tatel mir mal wieder eine langweilige Rechercheaufgabe gegeben hat! Und oft hab ich noch nicht mal das gefunden, was ich eigentlich gesucht hatte. Heute hab ich dann im E-Learning Kapitel 5 gelernt, dass es sich auch lohnt über Twitter, Youtube und andere soziale Medien zu suchen. Dabei dachte ich immer, Google ist für Recherchen das einzig Wahre. Aber, wie ich jetzt weiß, zeigt Google mir bei meiner Suche die relevantesten Ergebnisse zuerst an. Die Relevanz eines Beitrags bemisst sich irgendwie über den Suchindex. Der Suchindex besteht aus beschreibenden Informationen, die Google für jede Seite in seiner Datenbank hinterlegt. Als Unternehmen könnte ich über eine Suchmaschinenoptimierung meine Ranking-Position bei Google verbessern. Jaja, mit Geld kann man sich scheinbar alles kaufen.

 

Twitter ist dagegen ein Kurznachrichtendienst. Schon irgendwie ein lustiges Wort, auf Deutsch heißt das „Gezwitscher“. Jeder, der dort ein Profil hat, kann Kurznachrichten von maximal 140 Zeichen veröffentlichen. Vielleicht sollte ich mir da auch mal ein Profil anlegen!

Doch man kann auch ohne ein eigenes Profil auf Twitter suchen. Der Vorteil im Gegensatz zu Google besteht darin, dass die Nutzer häufig nicht nur Informationen verbreiten, sondern diese auch gleich noch bewerten. So kann ich viel besser beurteilen, was für mich interessant sein könnte und was nicht. Auch Youtube eignet sich super, wenn ich gerne wissen würde, wie gut oder schlecht eine Information ist. Anja hat mir bisher nur erzählt, dass man da Videos anschauen kann. Aber wenn ich beispielsweise nach einem geeigneten Programm suche, können mir die Bewertungen und Kommentare der Anwendungsvideos von Nutzern auf Youtube bei meiner Entscheidung weiterhelfen. Die Anzahl der Aufrufe zeigt mir außerdem, wie relevant ein Video ist. Ich werde das bei meiner nächsten Rechercheaufgabe gleich mal ausprobieren!

 

 

In Kapitel 5 ging es dann auch noch um Social Book-Marking-Dienste und die RSS-Funktion. Irgendwie kann man mit der RSS-Funktion Seiten abonnieren. Im Feed-Reader kann ich dann sehen, was auf meinen abonnierten Seiten neu veröffentlicht wurde. Was genau ein Feed-Reader ist, habe ich auf Wikipedia nachgelesen ((http://de.wikipedia.org/wiki/Feedreader)). So muss ich dann nicht ständig auf die Seite, die ich beobachten will klicken und schauen was es Neues gibt. Diese Social Book-Marking-Dienste sind Online-Dienste, bei denen ich Lesezeichen speichern kann. Im Gegensatz zu meinen Lesezeichen in meinem Browser kann ich die dann von jedem Rechner aus abrufen. Für mich klingt das alles ein bisschen kompliziert. Ich muss mal meinen Kollegen fragen, ob ich das denn überhaupt brauche.

 

Schon wieder was Neues: Social Compliance

Ich glaub‘s ja nicht! Wir haben es tatsächlich geschafft uns auf Social Media Richtlinien für die interne und externe Nutzung zu einigen. Manche Kollegen sind mit solch neumodischem Zeugs ja eigentlich grundsätzlich nicht einverstanden, aber diesmal haben wir recht schnell alle unter einen Hut gekriegt.

 

 

In unserem Meeting heute Morgen haben wir dann gleich auch noch über eine Netikette gesprochen. Komisches Wort! Im E-Learning Modul 4 wurde mir erklärt, dass der Begriff eigentlich von Internetetikette kommt. Heutzutage kürzt man ja alles ab, damit es cool klingt. Jedenfalls legt diese Netikette allgemeine Verhaltensregeln für Internetbeiträge fest. Und wenn wir jetzt demnächst mit unserer Unternehmensseite auf Facebook online gehen, müssen wir ja schon auch irgendwelche solche Richtlinien haben. Die zeigen dann beispielsweise auf, ab wann ein Verstoß gegen das Medien-, Wettbewerbs- und Strafrecht vorliegt. Das ist irgendwie gar nicht so einfach mit den ganzen Gesetzen, denn offenbar gibt es keine einheitlichen Regelungen in Bezug auf Social Media. So wie ich das verstanden habe, darf sich niemand über eine andere Person oder ein Unternehmen beleidigend äußern. Falschdarstellungen und vorsätzliche Täuschungen sind ebenfalls verboten. Wenn wir jetzt dann mittendrin sind in Facebook ist das ja gut. Dann können wir uns gegen beleidigende und ungerechtfertigte Kritik sowie objektive Falschaussagen wehren. Und auch wenn uns jemand zurecht kritisiert bekommen wir das mit und können es wieder gerade biegen. Übrigens, so ein Massenprotest im Internet nennt man Shitstorm, ein lustiger Begriff – wenn man sich das mal bildlich vorstellt! 🙂

 

Weniger toll an den Gesetzen finde ich, dass wir als Unternehmen auch für Rechtsverletzungen anderer Nutzer haftbar gemacht werden können. Wenn jemand im Netz mit einem Pseudonym unterwegs ist, ist er zwar schuldig, aber da seine Identität nicht eindeutig zuordenbar ist, haften auch der Besitzer der Seite, auf der der Post sichtbar ist, und der Anbieter des Dienstes, wie bspw. Facebook. Für uns heißt das, dass wie ständig beobachten müssen, was andere Nutzer auf unser Profil posten oder mit uns teilen. Bei Urheberrechtsverletzungen müssen wir eingreifen, indem wir zunächst als Moderator den Nutzer auf die Verletzung hinweisen, den Post gegebenenfalls löschen oder den Anbieter informieren. Auf was man da alles achten muss! Ich finde das echt schwierig den Überblick zu behalten, schließlich wollen wir ja nicht irgendwie auf Facebook, sondern dort auch richtig auftreten. Und wer weiß, vielleicht kommen ja schon bald weitere Plattformen ins Gespräch. Oje, oje…

 

Ach, deshalb ist Social Privacy also wichtig!

Ich hab jetzt auch Kapitel 3 der Lernsoftware abgeschlossen. Es behandelt das Thema Social Privacy. Unglaublich, wie schnell man Probleme mit dem Urheberrecht bekommen kann! Ich hätte niemals gedacht, dass ich allein durch das Teilen eines Inhaltes schon in Schwierigkeiten geraten kann…Aber jetzt weiß ich, dass ich das Risiko eines Verstoßes reduzieren kann, wenn ich Vorschaubilder und -texte vor dem Teilen entferne. Bisher musste ich mich noch nie mit den Bereichen Arbeitsrecht, Datenschutz und Urheberrecht beschäftigen. Hat mich auch ehrlich gesagt bis jetzt nicht wirklich interessiert! Doch das Kapitel Social Privacy hat mir gezeigt, dass es ganz wichtig ist, zumindest grob einen Überblick zu haben und sich Zeit dafür zu nehmen, die Privatsphäre-Einstellungen des Profils sorgfältig auszuwählen.

 

Und das gilt nicht nur, wenn man als Unternehmen auf einer sozialen Netzwerkplattform unterwegs ist, sondern auch als Privatperson. Ganz gleich, ob man unter seinem echten Namen auftritt oder unter einem Pseudonym. Später werde ich mich gleich mal um die Einstellungen für mein privates Facebook-Profil kümmern müssen. Nicht, dass ich mir da versehentlich irgendwas zu Schulden komme lasse. Was ich auch nicht wusste: Hochgeladene Inhalte sind auch nach dem Löschen nie ganz verschwunden. Da muss ich ja richtig aufpassen, was ich poste und was nicht!

 

 

Nachdem jetzt auch endlich alle meine Kollegen mit dem E-Learning begonnen haben, können wir uns in den kommenden Tagen mal zusammensetzen und Regeln für das Verhalten auf sozialen Netzwerkplattformen aufstellen. Oder wie der Tatel in seiner Mail geschrieben hat: Social Media Richtlinien für die interne und externe Nutzung.

 

Und wieder was gelernt: The Social Workplace

Heute Morgen kam der Tatel in mein Büro und hat sich darüber aufgeregt, dass es ja wohl nicht sein könne, dass in der Firma noch nicht alle mit dem E-Learning-Programm begonnen hätten. Zwei meiner Kollegen hätten es wohl einfach in ihren Rollcontainer gelegt. Dies ärgere ihn, denn schließlich sei es wichtig, dass alle auf dem gleichen Stand sind, denn nur so könne ein Social Workplace verwirklicht werden.

 

Puh, Gott sei Dank hatte ich schon das zweite Kapitel der Software gemacht, denn sonst hätte ich mit dem Begriff „Social Workplace“ gar nichts anfangen können. Ich weiß jetzt, dass das eine neue Arbeitsweise ist, bei der die Nutzung von sozialen Netzwerken während der Arbeitszeit nicht mehr verpönt, sondern ausdrücklich erwünscht ist. Der virtuelle Frank Mertens von der Go Social! GmbH hat das erzählt, denn er war auf einer Konferenz zum Thema Arbeitsorganisation. Dort hat er außerdem gelernt, dass durch die Integration von Social Media letztendlich die Innovationskraft gestärkt und das Kundenverständnis verbessert werden kann.

 

Innovationskraft stärken? Kundenverständnis verbessern? Ich hab erst mal nur Bahnhof verstanden… Nachdem ich das Kapitel nun abgeschlossen habe, kann ich mir ganz gut vorstellen, was damit gemeint ist: Dokumente werden auf die soziale Netzwerkplattform hochgeladen und dort auch gespeichert. Alle beteiligten Kollegen können sich direkt auf der Plattform untereinander austauschen und an dem Dokument arbeiten. Es spielt dabei keine Rolle, ob sie an dem Tag auch im Büro sitzen oder von zuhause aus arbeiten.

Kunden haben die Möglichkeit mit uns über die Plattform in Kontakt zu treten und uns Feedback zu geben. Dies ermöglicht es uns Kundenbedürfnisse schneller zu erkennen und auf sie einzugehen.

 

Ich glaube, dass mir alles viel klarer wird, wenn wir das auch tatsächlich so machen. Dass ich zumindest theoretisch weiß, wie es geht, habe ich ja im Kapiteltest der Software bewiesen. Das war diesmal ein Schießbudenspiel. Voll witzig! Da musste ich bei jeder Frage die richtige Antwort abschießen 😀

 

Erst das Wiki, jetzt gleich eine ganze Revolution?

Seit letztem August hat sich ziemlich viel bei uns getan: „Steht im Wiki“ ist mittlerweile ein Running Gag. Wenn ein Kollege auf eine Frage spontan keine Antwort weiß, fragt er erst mal, ob man denn schon im Wiki nachgeschaut hätte. Für technische Fragen zum Wiki bin ich meist Ansprechpartnerin Nummer eins, denn damit kenne ich mich jetzt bestens aus. Das macht mich schon ein bisschen stolz! Wir wollen uns jetzt auch eine Unternehmens-Facebook Seite einrichten, um mit unseren Kunden besser zu kommunizieren und um interessante Informationen nach außen zu tragen, die auf unsere Website nicht so gut passen.

Andere Unternehmen unserer Größe sind teilweise schon ziemlich aktiv in Sachen Social Media, das heißt wohl „Social Revolution“. Ein privates Profil habe ich im Gegensatz zu manch anderen Kollegen schon. Doch da gibt es ja auch noch Twitter, LinkedIn, Xing und wie die ganzen anderen Plattformen noch so heißen. Der Tatel hat jetzt extra für uns eine Lernsoftware gekauft. Die soll uns das Thema Social Media näher bringen und uns zeigen, wie man soziale Netzwerkplattformen nicht nur privat und in der Kommunikation mit Kollegen, sondern auch im Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern effektiv nutzen kann. Doch bevor man das angeht, muss man sich ja schon richtig vorbereiten. Mir scheint, es gibt da ziemliche viele Punkte, auf die man achten muss.

 

Heute habe ich das erste Kapitel „Social Revolution – Neue Möglichkeiten entdecken“ der Software gemacht. Ich hatte sogar richtig Spaß daran! Irgendwie war das wie ein Computerspiel. Es gibt da ein richtiges Unternehmen, die Go Social! GmbH. Die Geschäftsführerin heißt Katharina Herzog. Sie hat noch drei Mitarbeiter: Frank Mertens, Lena Sommerfeld und Torsten Kohlhammer.

 

 

Ich war dann quasi ein Besucher des Unternehmens und habe den Arbeitsalltag in der Firma miterlebt. Die Go Social! GmbH will sich, genau wie wir, mehr in Richtung Social Media bewegen. Die Meinungen darüber im Unternehmen sind geteilt, manche sind skeptisch, andere finden es gut, also wie im echten Leben. Die Mitarbeiter der Go Social! GmbH haben sich ähnliche Fragen wie ich gestellt. Zum Beispiel: Wie wirke ich glaubwürdig auf einer sozialen Netzwerkplattform? Welche Potenziale bergen Social Media? Worin genau besteht der Unterschied zum Web 2.0?

 

Dies alles habe ich im ersten Kapitel gelernt und obwohl es insgesamt für mich nicht allzu viel Neues war, war‘s dennoch gut, alles wieder aufzufrischen. So was vergisst man ja immer wieder schnell! Am Ende des Kapitels musste ich in einem Spiel beweisen, dass ich jetzt weiß, was Social Media sind und wo ich sie im Arbeitsalltag einsetzen kann. Was ich aber vor allem im ersten Kapitel gelernt habe, ist, dass man nicht einfach loslegen und ausprobieren sollte, es ist wichtig eine Strategie zu haben. Ich bin mal gespannt, was mich im nächsten Kapitel so erwartet…