Webinartag am 28.05.2014

Learning Trends – einfach und kompakt

Unsere Experten haben spannende Vorträge rund um aktuelle Learning Trends zusammengestellt. Welche Lernform würde sich dazu besser eignen als ein Webinar?

Webinar

Unser virtuelles Klassenzimmer ist für Sie am 28.05.2014 ab 09:30 Uhr reserviert.

Die Themen im Überblick:

09:30-10:00 Uhr
„Handel Spezial! – Neue Trends und alter Wein im E-Learning“ Ein Interview mit Olaf Bursian von real SB Warenhaus GmbH
10:15 – 10:45 Uhr
Social Business Tools  – Wie Ihre Mitarbeiter sinnvoll mit Social Media arbeiten
11:15 – 11:45 Uhr
Wissens-Support 24/7  –Optimale Unterstützung und direkte Hilfe am Arbeitsplatz
14:30 – 15:00 Uhr
Auf dem Weg in die Cloud mit Know How! AG

 

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Social und HR – zwei Welten treffen aufeinander?

Während andere BWL-Disziplinen längst die digitale Transformation vollzogen oder zu mindestens begonnen haben, gilt der Personal-Bereich oftmals als ewig zu spät gekommener. Wie die digitale Transformation auch im HRM gelingen kann, bzw. wie Social Media Tools sinnvoll eingesetzt werden können, zeigt dieser Artikel auf. Hierbei liegt der Fokus auf den unterschiedlichen Stufen des Personalprozesses – eine Tiefbohrung machen wir als die Learning Spezialisten selbstverständlich beim Punkt Personalentwicklung 2.0, Stichwort Social Learning.

 

Social  und HR

Social Employer Branding – how to attract associates

Im Bereich des Employer Brandings haben Social Media Tools sehr schnell Einzug gehalten. Dies ist aber auch nicht sehr verwunderlich, da sich insbesondere Karriereseiten auf Facebook und Co eignen, um mit (jungen) Bewerbern in Kontakt zu treten und diese zielgerichtet anzusprechen. Speziell, wenn es sich um Praktika und Trainees-Stellen handelt.

 

Tipps und Tricks rund um das Thema: Social Media Employer Branding

 

Natürlich spielen Soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn auch bei der Personalbeschaffung (Recruiting) eine immer wichtigere Rolle. Das eigene Xing-Profil ist wie eine digitale Visitenkarte zu sehen. Zeigen Sie anderen, was Sie können und wo ihre Expertise liegt. Hier finden Sie Tipps zum neuen Xing-Profil.

 

Social Development – how to develop associates nowadays

Seit geraumer Zeit gewinnt das Thema Lernen mit Social Media, oft auch Social Learning genannt, zunehmend an Bedeutung. Social Learning ist das Lernen mit und im sozialen Umfeld unter Verwendung von Social Media Tools. Im Fokus stehen das Vernetzen der Lernenden und das Erarbeiten bzw. Anbieten von selbst erstellten Lernmaterialien.

 

Das Ziel von Social-Learning-Methoden besteht darin, den Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten, sich interaktiv am Lernprozess zu beteiligen sowie mit anderen Teilnehmer zu interagieren. Aus der Interaktion wiederum resultiert, dass die sogenannte Lerntransferkurve verbessert wird. Social Learning ermöglicht ein kontinuierliches Lernen und nicht nur punktuelle Weiterbildung. Hierin liegt der wesentliche Unterschied zu anderen formellen Qualifizierungsmaßnahmen.

 

Wie kann Social Learning in der Praxis aussehen? Insbesondere sogenannte Communitys of Practice gewinnen in Zukunft immer mehr an Bedeutung. Diese Communitys bieten den Mehrwert, dass sich die Lerner nach und zwischen den Lerneinheiten untereinander austauschen können und somit nicht nur auf formelle, sondern auch auf informelle Weise lernen.

Social Retention – how to enlarge associate’s lifecycle

 „Mitarbeiterbindung heißt, qualifizierte Mitarbeiter durch positive Anreize zu halten und zu binden. In Zeiten des Fachkräftemangels bildet „Retention Management“ mehr denn je die Grundlage für den strategischen Wettbewerbsvorteil und den langfristigen Unternehmenserfolg“ (Quelle dftp).

 

Die interne Verwendung von Social Media Tools, oft auch E2.0 genannt, verleihen Mitarbeitern eine Stimme. Dadurch, dass die Mitarbeiter die Möglichkeit haben, direkt Ideen einzuspeisen, steigt auch die Identifikation mit dem Unternehmen, Die Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt. Insbesondere Enterprise 2.0-Plattformen tragen dazu bei, dass sich die Mitarbeiter aktiv in den Unternehmensprozess einbringen können.

MOOCs bergen den Wissensschatz Ihrer Mitarbeiter

Kaum ein anderes Thema prägt die Weiterbildungsdiskussion der letzten Jahre so stark wie das der MOOCs. Die Massive Open Online Courses haben die Hochschulen im Sturm erobert und halten nun auch in den Unternehmen Einzug. Das Versprechen: Mit MOOCs lernen selbst größte Teilnehmergruppen kollaborativ und praxisnah und teilen dabei ihr implizites Wissen mit dem Unternehmen. Damit beantworten MOOCs Schlüsselfragen der Weiterbildung und des Wissensmanagements gleichermaßen. Kein Wunder also, dass die MOOC-Konzepte aus dem Hause Know How! bei vielen Unternehmen auf offene Ohren stoßen.

MOOC

Wie „open“?

Eine der häufigsten Fragen zu MOOCs im Unternehmen bezieht sich auf das „Open-O“: Interna können schließlich nicht öffentlich diskutiert werden. Das können sie in der Tat nicht, weswegen wir unsere Kunden ermutigen, Openness im Unternehmenskontext neu zu interpretieren. Corporate-MOOCs stehen nicht jedem, sondern jedem Mitarbeiter offen, da es keine Teilnehmerbegrenzung gibt und sie durch das Online-Format auch von überall und zu jeder Zeit zugänglich sind.

 

Das ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Qualifizierungsformaten. Darüber hinaus können die Teilnehmer ihr Lernen flexibel skalieren. In Kurseinheiten mit hoher Relevanz bringen sie sich intensiv in den Diskurs ein und arbeiten sich sorgfältig durch die bereitgestellten Quellen. Bei Themen, die sie als weniger interessant empfinden, beschränken sich die Teilnehmer hingegen auf das Ansehen des Impulsvortrags und das Mitlesen der Beiträge.

Planung des Kursdesigns

Haben wir mit dem Kunden ein gemeinsames Verständnis von Openness entwickelt, erarbeiten wir im zweiten Schritt das konkrete Kursdesign. So individuell die dabei entstehenden Konzepte auch sein mögen, ist Ihnen immer gemein, dass sie die Teilnehmerpartizipation in den Mittelpunkt stellen. So beschränken sich die Kursverantwortlichen und Fachexperten primär darauf Struktur, Materialien und Impulse bereitzustellen und überlassen die Diskussion und Ergebnisfindung den Teilnehmern.

„MOOCs bergen den Wissensschatz Ihrer Mitarbeiter“ weiterlesen

Ich bin dann mal Community Manager – Ahoi

Wie bereits erwähnt entstehen durch den Einzug von Sozialen Medien in die Arbeitswelt viele neue Berufsbilder. Zu diesen neuen Erscheinungsformen gehört auch die des Community Managers.

 

Was macht nun dieser Community Manager und wie wird man Community Manager? Worin unterscheiden sich interne und externe Communitys? Diesen und andere spannenden Fragen werden wir in den nächsten Wochen nachgehen. Wir starten mit einer Begriffserklärung sowie einer kurzen Aufgabenbeschreibung. Als erstes nehmen wir den Arbeitsalltag eines Community Managers unter die Lupe. „Communitys“ sind aktuell in aller Munde. Grob gesagt handelt es sich bei einer „Community“ um eine Online-Gemeinschaft.

Community Management

 Und was ist dann Community Management?

Der Bundesverband Community Management BVCM (2014) definiert den Begriff wie folgt:

„Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes“

 

Wie der Verband zeigt, erwächst aus dem Community Manager gerade ein handfestes Berufsbild. Die Tage in denen Community Management als lapidare Nebentätigkeit für Nachtportiers und Assistentinnen verstanden wird, neigen sich allmählich dem Ende.

Das Aufgabenbild des Community Managers lässt sich weiter aufteilen in die Betreuung von externen (Kunden-Communitys) oder von internen Communitys (Mitarbeiter- oder Projektcommunitys).

 

Weitere Informationen finden Sie auch im Storify-Bericht unseres Produktmanagers E2.0 Wilke Hannes Riesenbeck

 

Vom Gärtnern und Hausbauen

Oftmals wird das Community Management auch mit der Aufgabe eines Gärtners verglichen. Die Community als Sinnbild des Gartens, der gehegt und gepflegt werden muss. Um in der bildhaften Sprache zu verweilen: Manchmal muss der Garten auch von Unkraut und Wildwuchs befreit werden. Dies alles liegt in der Hand des Community Managers.

 

Andere Experten vergleichen den Prozess des Community Managements gar mit dem Bau eines Hauses: Auf dem Weg zum Hausbau gilt es einige Schritte zu meistern – Stein für Stein entsteht die Community. Egal welches Bild man heranzieht, eines ist klar: Community Manager bringen Leben in die Community und schaffen so einen realen und oft auch geschäftlichen Mehrwert (Stichwort Business Case).

 

Und wie sollte er nun sein, dieser Community Manager?

Ein Supermann? Ja doch in gewisser Weise….Denn er muss sich:

  •  Um den Aufbau der Community kümmern
  • Muss Inhalte besteuern
  • Muss die Community unterhalten (daher wird er auch Cheerleader genannt)
  • Muss Krisen meistern
  • Inhalte bewerten und kuratieren (Traffic Cop)
  • Muss die Community bekanntmachen
  • And much more

Was alle Metaphern und Anforderungen eint, ist die Tatsache, dass die Aufgaben eines Community Managers sehr all umfassend und sehr vielseitig sind. Muss man dazu geboren sein? Kann man das lernen? Ja man kann das lernen, aber nicht von heute auf morgen. Wie bei jeder Ausbildung muss man sowohl theoretische und praktische Fähigkeiten entwickeln, um wirklich erfolgreich zu sein (Dazu mehr in Teil 3 unserer Serie).

Lesen Sie nächste Woche mehr zum Thema: Community Management als Business-Faktor

Mind the gap – Enterprise 2.0 Summit 2014


Meine Top 10 Learnings der Enterprise 2.0 Summit 2014

 

Fachkundige Experten, ein twitter-freudiges Publikum und ein Thema, das es in sich hat – die perfekten Zutaten für eine großartige Enterprise 2.0 Summit 2014. Vom 10. bis 12. Februar traf sich das Who is Who der internationalen Social Business Szene in Paris, um über den Fortgang des Enterprise 2.0 zu sprechen. Im Mittelpunkt standen dabei handfeste Praxisbeispiele:

 

Denn über das „Warum?“ sei man längst hinaus, nun gehe es um das „Was?“ und das „Wie?“. Zu diesen Fragen hatten neben den Experten auch die Menschen im Publikum einiges zu sagen – und das taten sie auch. Unter dem Hashtag #e20s twitterten sie im Sekundentakt Zitate, Folienfotos und Meinungen zu den Vorträgen und Panels. „Socialiger“ kann ein Kongress wohl kaum sein.

 

Paris ist natürlich immer eine Reise wert, aber ich hatte nicht erwartet so viele Einsichten und Inspirationen mit nach Hause zu nehmen. Und weil sich Wissen vermehrt, wenn man es teilt, hier meine Top 10 Learnings der diesjährigen Summit.

 

10. Bring back business into social
In der Debatte um Social Collaboration ging es Björn Negelmann, Kongress Media, in der Vergangenheit sehr stark um das Wie, während der geschäftliche Nutzen in den Hintergrund gerückt ist. Um das Thema weiter voran zu treiben, ist es aber unerlässlich auch wirtschaftliche Erfolge zu präsentieren. Social Media dürfen kein Selbstzweck sein, sondern müssen als Enabler für die Unternehmensziele verstanden werden.

 

09. Listen to everything and engage with everyone
Social Media intern und extern werden zum Sprachrohr von Mitarbeitern, Kunden und Stakeholdern. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, diesen Stimmen zuzuhören und mit ihnen in einen Dialog zu treten. Dion Hinchcliffe, Dachis Group, berichtet, wie es T-Mobile auf diese Weise geschafft hat, die Vertragskündigungen von Kunden binnen 90 Tagen um die Hälfte zu reduzieren. Um das Unternehmen entsprechend auszurichten, ist eine Handvoll konkreter Maßnahmen oft besser als ein detailverliebtes Rahmenwerk.

 

08. Use big data to evaluate people’s strength
Der Einsatz von Social Media und die damit entstehende Datenmenge eröffnen neue Möglichkeiten, Mitarbeiter zu bewerten und an das Unternehmen zu binden. Jon Mell zufolge, nutzt IBM die Daten seiner Mitarbeiter u. a. dafür festzustellen, wer besonders gut in bestimmten Schlüsselaufgaben ist, um dann herauszufinden, was diese Person besser macht und warum sie so engagiert ist.

 

„Mind the gap – Enterprise 2.0 Summit 2014“ weiterlesen

Social Intranet – Wie sieht der Status Quo aus?

Enterprise Social Media und Enterprise Network sind, mit Blick auf das gesamte Portfolio von Enterprise 2.0 und Social Media, die Bereiche in dem am meisten Bewegung zu herrschen scheint.

 

Unternehmen scheinen zu realisieren, dass man sich intern anders strukturieren und aufstellen muss, um mittelfristig konkurrenzfähig zu sein. Nicht nur die externen Veränderungen in sozialen Netzwerken, sondern vor allem die interne Veränderung der Organisation, steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda.

 

 

Anlässlich der Wichtigkeit des Themas „Social Intranet“, haben wir den Social Intranet Experten Andreas Schulze-Kopp als Gastautor für unseren Enterprise 2.0-Blog gewinnen können. Vielen Dank auch auf diesem Weg für Ihren Gastbeitrag. Weitere Informationen rund um das Thema: Social Intrantet und Enterprise 2.0 finden Sie unter: schulzekopp.de.

 

Das Social Intranet hat den Durchbruch noch nicht geschafft! Warum?

Auf diese Frage gibt es sicherlich reichlich Antworten, wie zum Beispiel die Angst durch das Teilen seine Macht verlieren zu können. Jane McConnel hat die 5 offensichtlichsten Gründe aus ihrer Erfahrung heraus im Rahmen ihrer Präsentation auf dem European Enterprise 2.0 Summit wie folgt zusammengefasst.

Jane McConnell

Jane McConnell (Quelle:NetStrategyJMC)

 

Lack of urgency
Es ist nicht ausreichend kommuniziert, warum ein Social Intranet eingeführt wird und warum eine Einführung einer Social Intranet Lösung kritisch für das gesamte Unternehmen sein kann.

 

Middle management forgotten

 

Die Zielgruppe im mittleren Management, welche in den meisten Fällen am meisten und am ehesten von einer solchen Lösung betroffen ist, wird in den ersten Phasen in der Kommunikation völlig vergessen.

 

No real empowerment

Man hat als Unternehmen zwar eine klare Vision und kommuniziert diese auch an seine Mitarbeiter, versorgt sie aber nicht mit den notwendigen Freiheiten sich in den Netzwerken entsprechend zu bewegen. Es bedarf  klar definierter strategischer Prinzipien, welche neben internen “Leitplanken” besser helfen als formelle Vorgaben.

 

Fragmented digital environments

 

Silo- und Bereichsdenken ist in vielen Unternehmen noch Alltag. Egal welche Unternehmensgröße man sich hier anschaut, ist ein teilweise interner Wettkampf unter den diversen Bereichen eines Unternehmens, noch trauriger Alltag. Trotz aller Bemühungen solche Hindernisse und interne Grabenkämpfe abzuschaffen, ist auch dies ein Unterfangen welches nicht von heute auf morgen erfolgreich abgeschlossen sein wird. Das Verständnis der Verknüpfung untereinander, mit Hilfe der bereits erwähnten Freiheiten und Richtlinien, gilt es noch stärker zu fördern.

 

A lot to learn about change

 

In der neuen Form der Zusammenarbeit lernt man sehr viel über die Verhaltensweise von Kollegen. Man sollte mit “operationalen”  Gruppen beginnen und nicht mit organisatorischen Einheiten. „Social Intranet – Wie sieht der Status Quo aus?“ weiterlesen

Neue Lernformen am Firmament

Die Welt verändert sich: Digitalisierung, Globalisierung, Individualisierung und noch vieles mehr. Seit den sogenannten „00er Jahren“ scheint nichts beständiger als der ständige Wandel. Dies wird durch den Einzug von Social Media in die Unternehmenswelt (Enterprise 2.0) noch zusätzlich verstärkt. Neue-Lernmethoden
Die sogenannten „Digital Natives“ sind es auf Grund ihrer Sozialisierung gewohnt, Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern sich aktiv an der Erstellung von Inhalten zu beteiligen. Somit ändert sich nach und nach die Art und Weise wie Menschen in Zukunft lernen (möchten).

 

Social Learning gilt als der Trendbegriff einer ganzen Branche. Doch welche „social“ Lernformen gibt es bereits und worin liegen die Vorteile? In diesem Blogbeitrag möchte ich nun exemplarisch zwei neue Lernformen vorstellen. Bühne frei:

BARCAMP

Barcamps werden oft salopp als „Unkonferenz“ bezeichnet. Dies liegt unter anderem daran, dass alle Teilnehmer dazu aufgefordert sind, selbst einen Vortrag zu halten oder zu organisieren. Dies ist aber kein Muss.

 

Am Morgen des jeweiligen Barcamps werden alle eingereichten Themen an einer Pinnwand vorgestellt. Die Teilnehmer stimmen über die Themen ab. Basierend darauf wird die Agenda für den Tag erstellt. Bei den sogenannten Sessions handelt es sich um Großgruppenmoderationen bestehend aus Diskussionsrunden und Vorträgen.

Worin liegen nun die Stärken von Barcamps?

Barcamps ermöglichen Netzwerken „par excellence“. Zudem gibt es „keine Zuschauer, nur Teilnehmer“, daher ist der persönliche Erfolg individuell steuerbar. Die Kommunikation und Dokumentation erfolgt unter anderem über Social Network Plattformen, Blogs, Wikis oder Microblogs und somit aus vielen verschiedenen Blickwinkeln (Stichwort Mehraugen-Prinzip). Diese kurze Beschreibung lässt das Unkonventionelle eines Barcamps bereits erahnen, am besten sollte man es aber live erleben. Hier eine kleine, aber feine Auswahl an Barcamps:

FLIPPED CLASSROOM

Der „umgedrehte Unterricht“ (engl. „flip“ für: umdrehen) erobert nach und nach die Herzen der Lerner. Die Lerninhalte werden zu Hause anhand von Video-Tutorials, Web based Trainings oder Screencasts erarbeitet. In der Präsenzphase haben die Lerner die Möglichkeit, ihr Wissen anhand von Übungen, Case Studies oder Diskussionen zu vertiefen – sprich genau umgekehrt wie beim „gewöhnlichen Unterricht“.

Worin liegen nun die Stärken von Flipped Classroom?

Flipped Classroom ermöglicht das Learning on Demand unabhängig von Ort oder Zeit: Die Inhalte können einfach reproduziert werden. Durch die Vorbereitungszeit zu Hausse kann der Trainer in den Präsenzveranstaltungen besser auf die Wünsche und Bedürfnisse des Einzelnen eingehen. Die Heterogenität der Lerngruppe kann somit ausgeglichen werden.

 

Es gibt bereits sogar Schulen, die nur noch die „Flipped Classroom“-Methode verwenden, und auch die Know How! AG geht mit gutem Beispiel voran und verwendet im Rahmen des Projekts „Know How! goes healthy“ die „Flipped Classroom“-Methode.

Social Tagging: Warum ist das so wichtig?

In meinen zahlreichen Webinaren, die ich im Rahmen von Schulungen im Bereich Enterprise 2.0 halte, erzähle ich meinen Teilnehmern immer „mit voller Überzeugungskraft“, wie wichtig es ist innerhalb einer Social Business Plattform mit „Tags“ zu arbeiten.

 

„Tags“ sind Schlagwörte mit denen ich mein eigenes Profil, meine Blogbeiträge oder Dateien versehen bzw. kategorisieren sollte. Mehrere „Tags“ können anhand von einer Tag Cloud (Wortwolke) dargestellt werden.

 

Bild für tagging

 

Aber warum soll Tagging wichtig sein?

Das werde ich an dieser Stelle oft gefragt. Tagging erleichtert in erster Linie das Suchen und Finden von Personen und  Inhalten in einer stetig wachsenden Social Business Plattform. Transparenz in Unternehmen  ist gut und wichtig, aber nur so lange sie nicht zum kompletten „Information Overflow“ führt.

 

„Tags“ helfen mir  Inhalte zu strukturieren: Ich kann gezielt nach für mich relevanten Inhalten suchen. Ich kann über die Tag-Suche beispielsweise schnell Kontakt zu Experten im Unternehmen aufnehmen, die ich bisher nicht persönlich kannte. Ein Kollege wiederum, der Unterstützung bei Microsoft Office benötigt, wird auf mich aufmerksam,  da ich mein Profil zum Beispiel mit „Trainerin“ und „Microsoft-Office“ „getagged“ habe.

 

Damit kein „kunterbuntes“ Wirrwarr an „Tags“ entsteht, sollten einige Regeln zentral definiert werden, an die sich jeder Mitarbeiter hält. Diese sogenannten „Tagging- Regeln“ könnten folgendermaßen aussehen:

 

Tagging Regeln

Wie man hier sehen kann, müssen auch wir selbst ab und an daran erinnert werden konsequent mit Tags zu arbeiten:

Tagging Reminder

Nobody is perfect !
Viel Spaß beim Taggen eurer Posts. Ihr werdet sehen, es ist sinnvoll!

Blogparade: Social Media erobert die interne Kommunikation

Dies ist unser Beitrag zur Blogparade der CreditPlus Bank und Dr. Klein zum Thema “Social Media in Unternehmen – darauf kommt es an!”. Wir möchten gerne die interne Sichtweise von Social Media in Form von Enterprise 2.0 beisteuern.
Nachdem Social Media bereits fester Bestandteil der externen Kommunikation vieler Unternehmen ist, halten Soziale Medien nun Einzug in die interne Kommunikation. Dieses Phänomen wird unter dem Begriff Enterprise 2.0, wahlweise auch Social Business, zusammengefasst.

 

Enterprise 2.0

 

Ebenso wie viele Menschen dem Siegeszug von Social Media Diensten wie Facebook , Twitter oder XING kritisch gegenüberstanden oder noch immer stehen, gibt es auch sehr viel Verunsicherung bezüglich der Nutzung von Sozialen Medien innerhalb von Unternehmen. Diese Blogbeitrag möchte auf anschauliche Weise die einzelnen Facetten des Enterprise 2.0 Gedankens vorstellen.

 

Enterprise 2.0  – von wegen “Star Trek”

Bei dem Begriff Enterprise 2.0, denken viele Menschen zunächst an “Star Trek”. Wieso “Star Trek”? Klar, wegen dem weltbekannten “Raumschiff Enterprise”. Der Begriff Enterprise 2.0 geht  jedoch auf einen Artikel von Andrew Mc Afee, Professor der Havard Business School, zurück und setzt  sich aus dem englischen Wort

Enterprise (übersetzt Unternehmen) sowie dem Zusatz 2.0, in Anlehnung an das Web 2.0,  zusammen.

 

Enterprise 2.0 hat  daher rein gar nichts mit Science Fiction zu tun, sondern beschreibt die Nutzung von interaktiven, „selbstorganisierenden“ Social Media Tools wie Blogs, Foren, Wikis oder Social Networks von oder zwischen Unternehmen, ihren Mitarbeiter oder Partnern.

Neben dem Begriff Enterprise 2.0 hört man auch häufig den Ausdruck “Social Business”.  Dieser Terminus beschreibt im Wesentlichen das gleiche Phänomen, wird jedoch oftmals bevorzugt verwendet, da sich die meisten Personen unter “Social Business“ mehr vorstellen können.

Selbstorganisation und Vernetzung

Das besondere bei Enterprise 2.0 Elementen besteht darin, dass sie die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen. Diese können eigenverantwortlich Inhalte einstellen sowie Inhalte von anderen Mitarbeitern unabhängig von Ort und Zeit kommentieren und bewerten.

 

Die verstärkte Interaktion der Mitarbeiter sowie der erhöhte Informationsfluss tragen zur Vernetzung innerhalb des Unternehmens sowie zur Verdichtung von Wissen bei. Hieraus ergeben sich enorme Potenziale gegenüber der traditioneller Unternehmenskommunikation und dem Wissensmanagement.

 

Der Einsatz von Enterprise 2.0 Tools verändert nicht nur die Art und Weise wie die Mitarbeiter miteinander kommunizieren, sondern es handelt sich hierbei um eine völlig neue Art und Weise zu denken. Daraus resultiert ein veränderter technischer, sozialer und organisatorischer Ansatz der Unternehmensführung.

 

Global gesprochen verändert der Einsatz von Enterprise 2.0 Elementen die Unternehmenskultur eines jeden Unternehmens grundlegend. Ein  Enterprise 2.0 Unternehmen unterscheidet sich speziell durch den Grad an Selbstorganisation, die von einem bestimmten Unternehmen ermöglicht wird, von einem Enterprise 1.0 Unternehmen. Diese neu gewonnen Selbstorganisation trägt zur Informationsdynamik und Kreativität bei.

 

Revolution oder  Evolution, was denn nun?

Die meisten Unternehmen stehen erst am Anfang der sogenannten „Social Media (R)evolution“ oder der Enterprise 2.0 Implementierung. „Social Business ist eindeutig im Kommen“, sagt Garteners Chef-Analyst Peter Sondergaard.

 

Dennoch gehen führende Kommunikationsexperten davon aus, dass eine wirkliche Effizienz- und Produktivitätssteigerung erst eintreten wird, wenn die neuen Technologien und Prozesse intern in sicherer und kompetenter Weise eingesetzt werden. Diese erfolgreiche Implementierung von Social Media Elementen ist für die meisten Kommunikationsmanager Ziel und Herausforderung zugleich.