Social Media Guidelines – Dem Verstand auf die Sprünge helfen

Der gesunde Menschenverstand müsse doch ausreichen. Mit diesem schlichten Argument möchte so manch einer die Diskussion um Social Media Guidelines gerne abwiegeln. Solche Richtlinien seien doch nur eine rechtliche Formalität aber nichts, mit dem man sich ernsthaft auseinandersetzen müsse. Doch wenn dem tatsächlich so ist, warum reißen die Berichte über verheerende Fehltritte in den Sozialen Medien dann nicht ab?

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Webinar Social Media und Recht – Richtlinien für mehr Rechtssicherheit in den neuen Medien

Was hat Recht mit Social Media zu tun?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Unternehmen hört man sagen: „Ich mach dann mal schnell Social Media“. Doch neben den Herausforderungen im Bereich Kommunikation, gilt es rechtskonforme Prozesse aufzusetzten. Hier spielen Social Media Recht sowie Social Media Guidelines eine entscheidende Rolle.

Im Webinar: Social Media und Recht – Richtlinien für mehr Rechtssicherheit in den neuen Medien lernen Sie:

  • mehr über die Notwendigkeit von Social Media Guidelines
  • wie Sie Social Media Guidelines aufsetzen
  • wie Sie Mitarbeiter bezüglich Social Media Guidelines qualifizieren

 

Datum: Mittwoch 13 November 2013
Uhrzeit: 15:30-16:00 Uhr
Dauer: 30 min
Referent: Dr. Carsten Ulbricht

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Melden Sie sich jetzt zu diesem Webinar an und lernen Sie, wie Ihr Unternehmen ihr Unternehmen sich rechtssicher in Social Media bewegt.

 

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ulbricht

 

     Über den Referent

 

Dr. Carsten Ulbricht ist auf Internet und Social Media spezialisierter Rechtsanwalt bei der Stuttgarter Kanzlei Diem & Partner mit den Schwerpunkten IT-Recht, Marken-, Urheber- und Wettbewerbsrecht sowie Datenschutz. Im Rahmen seiner anwaltlichen Tätigkeit berät Dr. Ulbricht nationale und internationale Mandanten in allen Rechtsfragen des E- und Mobile Commerce, sowie zu allen Themen im Bereich Social Web.

 

Seine Schwerpunkte liegen dabei auf der rechtlichen Prüfung internetbasierter Geschäftsmodelle und Vermeidung etwaiger Risiken bei Aktivitäten in und über die Sozialen Medien, datenschutzrechtlichen Themen aber auch dem Umgang mit nutzergenerierten Inhalten.

 

Neben seiner Referententätigkeit berichtet er seit dem Jahr 2007 regelmäßig in seinem Weblog zum Thema „Web 2.0, Social Media & Recht“ unter www.rechtzweinull.de  nicht nur über neueste Entwicklungen in Rechtsprechung, Diskussionen in der Literatur und über eigene Erfahrungen, sondern analysiert auch Internet Geschäftsmodelle und -projekte auf ihre rechtlichen Erfolgs- und Risikofaktoren.

 

 

Ach, deshalb ist Social Privacy also wichtig!

Ich hab jetzt auch Kapitel 3 der Lernsoftware abgeschlossen. Es behandelt das Thema Social Privacy. Unglaublich, wie schnell man Probleme mit dem Urheberrecht bekommen kann! Ich hätte niemals gedacht, dass ich allein durch das Teilen eines Inhaltes schon in Schwierigkeiten geraten kann…Aber jetzt weiß ich, dass ich das Risiko eines Verstoßes reduzieren kann, wenn ich Vorschaubilder und -texte vor dem Teilen entferne. Bisher musste ich mich noch nie mit den Bereichen Arbeitsrecht, Datenschutz und Urheberrecht beschäftigen. Hat mich auch ehrlich gesagt bis jetzt nicht wirklich interessiert! Doch das Kapitel Social Privacy hat mir gezeigt, dass es ganz wichtig ist, zumindest grob einen Überblick zu haben und sich Zeit dafür zu nehmen, die Privatsphäre-Einstellungen des Profils sorgfältig auszuwählen.

 

Und das gilt nicht nur, wenn man als Unternehmen auf einer sozialen Netzwerkplattform unterwegs ist, sondern auch als Privatperson. Ganz gleich, ob man unter seinem echten Namen auftritt oder unter einem Pseudonym. Später werde ich mich gleich mal um die Einstellungen für mein privates Facebook-Profil kümmern müssen. Nicht, dass ich mir da versehentlich irgendwas zu Schulden komme lasse. Was ich auch nicht wusste: Hochgeladene Inhalte sind auch nach dem Löschen nie ganz verschwunden. Da muss ich ja richtig aufpassen, was ich poste und was nicht!

 

 

Nachdem jetzt auch endlich alle meine Kollegen mit dem E-Learning begonnen haben, können wir uns in den kommenden Tagen mal zusammensetzen und Regeln für das Verhalten auf sozialen Netzwerkplattformen aufstellen. Oder wie der Tatel in seiner Mail geschrieben hat: Social Media Richtlinien für die interne und externe Nutzung.

 

Austausch 2.0

Ich möchte heute auf die erfolgreiche Veranstaltungsreihe Creative Think Net (CTN) der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected (bwcon) aufmerksam machen. Der Arbeitskreis trifft sich in unterschiedlicher Zusammensetzung, um aus der 2.0-Sichtweise über Themen aus Unternehmen und Organisationen zu diskutieren und vor allem um Erfahrungen auszutauschen. Know How! AG-Vorstand Frieder Tempel, Jochen Günter von der Fraunhofer Gesellschaft und ich sitzen im Board und organisieren zusammen mit bwcon drei bis vier Veranstaltungen pro Jahr.

 

2012 fanden drei sehr interessante Sitzungen statt:

 

„Leadership 2.0“ war das Thema der Veranstaltung im November bei der Know How AG! mit rund 40 Gästen. Der Impulsvortrag von Dr. Thomas Götz von der IBM Deutschland GmbH über die IBM-Studie „Führen durch Vernetzung“ hat unsere Meinung bestätigt: Enterprise 2.0 ist geschäftstauglich geworden. Für die IBM Global CEO Study 2012 wurden weltweit mehr als 1.700 CEOs, Geschäftsführer und leitende Führungskräfte in persönlichen Interviews befragt. Für mich ein zentrales Ergebnis: Die CEOs – nicht nur die CIOs! – sehen Social Media als strategischen Wettbewerbsfaktor an und geben erstaunlich große Budgets frei, um Plattformen aufzubauen, um zu testen und um soziale Netzwerke in ihren Organisationen einzuführen. Wie so etwas in der Praxis aussehen kann, darüber berichtete Benjamin Herrmann, Global Enterprise Business Architect beim Wirtschaftsprüfunger PricewaterhouseCoopers (PwC). Im Frühjahr 2012 startete sein Unternehmen das eigene weltweite Business-Network „Spark“. Nach nur einem halben Jahr vernetzt die Kollaborationsplattform mehr als  90.000 Mitarbeiter, die sich darüber austauschen, Ideen liefern, Projekte steuern. Hier verweise ich auf das Video von Paula Young, Global Knowledge Leader bei PwC, die zu diesem Thema auf der Jive World 2012 referiert hat. Einen detaillierten Rückblick zu beiden Vorträgen gibt es auf der bwcon-Website.

 

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