Social Media Night 35: It’s all about people

Manch einer mag es geahnt haben. Social Media ohne Menschen wäre sicherlich nur schwer zu bewerkstelligen. Dennoch hat diese Social Media Night eindrücklich gezeigt, dass auch es auch in Zeiten von Big Data der Mensch (als Kunde, Crowd- oder Cloudworker, etc.) im Mittelpunkt steht.

135 Menschen im Social Media Service bei KLM

Dann ging es auch schon mit dem heißersehnten Vortrag von Gert Wim ter Haar, KLM los. Viele von Ihnen sind sicherlich schon Mal über den tollen Social Media Service von KLM gestoßen. Doch wie wurde KLM zum Social-Media-Service-Pionier? Alles begann eigentlich mit der „Ash Cloud“, hervorgerufen durch den Vulkan Eyjafjallajökull…. Nichts ging mehr am Schalter, das war die Geburtsstunde des Social Media Service bei KLM. Daher ist sich auch Gert Wim ter Harr sicher, dass jedes Unternehmen seine „Ash Cloud“ als Inititalzündung benötigt.

 

Das Social-Media-Service-Team ist seit 2010 enorm gewachsen, es umfasst rund 135 Menschen, die 24/7 Service garantieren. Die aktuellen Wartezeiten werden stets auf der Twitterseite aktualisiert. Die durchschnittliche Antwortzeit liegt bei ca. 33 Minuten.

 

Durch den Transfer aller Social Conversations ins CRM-System, ist wirklich jeder Kundenkontakt gespeichert und kann jederzeit eingesehen werden. Somit hat insbesondere die „Cabin Crew“ durch die Verwendung von iPads die Möglichkeit, spezielle Kundenwünsche zu erfüllen oder auf spezielle Kundenbeschwerden wie „mein Essen ist immer kalt“ einzugehen. Eine wunderbare Verzahnung von Online- und Offline-Kommunikation.

Pinterest-Marketing mit Ahalogy

Was unterscheidet Pinterest von anderen Plattformen? Dazu gab es spannende Insights von Bob Gilbreath, Ahalogy. Wow zu einen es gibt keinen Edge Rank wie bei Facebook zum anderen wollen die User, hier wirklich Content sehen und nicht mitteilen, wie es ihnen geht. Daher sagt er: “ Pinterest ist die erste Social Media Plattform, die quasi wirklich für Marketers erfunden wurde“.

Pinterest eignet sich insbesondere für die Präsentation von Konsumgüter, da quasi das analoge Katalogdesign ins Social Web transformiert werden. Mit Pinterest lassen sich Hochzeiten, Geburtstage und vieles mehr planen. Die emotionale Bindung zur Marke xy nimmt somit enorm zu.

Jovoto und der Crowdstorm

Wie arbeiten Kreative in Zukunft, wenn es nach Bastian Unterberg geht: „nicht mehr in rigiden Arbeitsformen“. Dank seiner Ideenplattform Jovoto haben Menschen die Möglichkeit, unabhängig von Zeit und Ort an gr0ßen Kreativprojekten wie zum Beispiel von Starbucks mitzuwirken.

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Der Brainstorming-Prozess wird eine Crowd ausgelagert, die Teams bilden sich themenspezifisch: Brainstorm + Crowdsourcing macht Crowstorm. Nicht nur für Mitarbeiter öffnen sich zahlreiche Möglichkeiten, auch für Unternehmen. Diese können auf einen großen Pool von Kreativen zurückgreifen und bei Bedarf Lizenzen für Ideen erwerben. Unterberg achten nach eigenen Angaben stark darauf, dass die Kreativen nicht ausgebeutet werden.

Social Media Night 33: Kultur und Mitarbeiter Engagement

Gestern war es wieder soweit, die Social Media Night Stuttgart ging in die nächste Runde. Versionsnummer 33. Was uns auch schon zum ersten Vortrag von Dirk von Gehlen, Leiter Social Media/Innovation Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH, bringt.

 

Wobei STOP, da war doch noch was, oder? Ja genau das Verkehrschaos vor und rund um das Mercedes Benz Museum, aber wir Know Howies haben es trotzdem bravourös zur Social Media Night geschafft, Angela Mayer sei Dank.

 

Nun zurück zu den Fakten

Kaum eine Branche hat in den letzten Jahren die Auswirkungen der Digitalisierung so gespürt wie die Kreativ- und Kulturwirtschaft. Sinkende Absatzahlen in Buch- und Zeitungsverlagen sind nur ein Beispiel davon.

 

Impressionen von der 33. Social Media Night Stuttgart

 

Always Beta

Doch wie kann man die scheinbar negativen Folgen nun positiv deuten? Die erste Erkenntnis, die hängen bleibt: Kultur wird zur Versionierung. Es gibt keinen wirklichen Endzustand mehr. Always beta. Das beste Beispiel für eine derartige Verflüssigung von Wissen ist nach wie vor das Online-Lexikon Wikipedia. Kein Inhalt ist in Stein gemeißelt, denn das Internet ist social, Papier ist Einbahnstraße. Die Leseratte wird zum Social Player.

 

User Generated Content als Erfolgsgarant

Durch die Einbeziehung der User in den kulturellen Entstehungsprozess entsteht Wertschätzung und letztlich auch Wertschöpfung. Dies ist die fundamentale Funktionsweise von Crowd Sourcing und Crowd Funding. Kultur wird zum Prozess, nicht das Produkt, sondern der Weg dahin (DAS ERLEBEN) steht im Fokus.  

 


Bei all den tollen Denkansätzen und Paradigmenwechseln bleibt in Zukunft nach wie vor zu klären, wie sich das auf das Urheberrecht und somit auf den Schutz der „geistigen Schöpferkraft“ auswirken wird.

 

Daimler: We blog

Weiter geht’s mit dem Mitarbeiterblog der Daimler AG. Nach 6 Jahren endlich auf der Social Media Night. Im Fokus stehen die realen Geschichten von Mitarbeitern. „Wir versuchen auf PR- und Corporate Language zu verzichten. Im Mittelpunkt steht nicht, was wir gern erzählen wollen, sondern was die Zielgruppe wirklich interessiert“, so Uwe Knaus, Manager Corporate Blogging & Social Media Strategy. Glaubwürdigkeit und Au­then­ti­zi­tät als Erfolgsfaktor Nummer eins: Das Rezept scheint aufzugehen: bis zu 40.000 Besucher pro Monat, 140.000 page impressions, 25 Prozent der Leser Mitarbeiter, 7 Kommentare pro Beitrag.

 


Und stellt euch vor der Blog wird sogar noch zur TV-Primetime stark besucht. Second Screen lässt grüßen…In diesem Sinne „keep blogging‘“ und bis zur nächsten Social Media Night.

Auf dem Weg zum Social Enterprise Unternehmen

Die 30. Social Media Night war für uns Know How“ler insbesondere für mich ein besonderes Erlebnis….Zum ersten Mal waren wir nicht nur als gespannte Zuschauer vor Ort, sondern steuerten selbst (wie man so schön sagt) Content bei.

 

Community Management Kurs

Gemeinsam mit Marc Musse, Director Leadership, Change & Enabling Social Business der Robert Bosch GmbH, und Katharina Perschke referierte ich zum Thema: “Auf dem Weg zum Social Enterprise Unternehmen und die Schaffung des neuen Berufsbilds des Community Managers.

Die Zuhörer der Social Media Night Stutgart hatten die Möglichkeit hinter die Kulissen eines Weltkonzerns zu blicken. Insbesondere stand hier die Frage im Fokus, wie die Robert Bosch GmbH den Wandel zum sogenannten Enterprise 2.0-Unternehmen vollzieht. Marc Musse zeigte Herausforderungen sowie konkrete Handlungsfelder auf.

Mit dem Wandel hin zu einem Enterprise 2.0 entstehen zudem nach und nach auch neue Berufsbilder. Aus diesem Grund wurde der sogenannte Certified Community Manager Kurs ins Leben gerufen. In diesem zehnwöchigen Kurs lernen die Teilnehmer das Rüsstzeug, um in Zukunft hauptberuflich Communitys zu managen.

 

Was ist das besondere an diesem Kurs?

Innerhalb des Kurses wird der Trainer zum sogenannten Lernbegleiter. Es geht nicht mehr primär um die Bereitstellung von Wissen und Inhalten, sondern vielmehr um die Begleitung des Lernens auf seinem Lernweg. Dabei ist der Lernbegleiter auch der Community Manager der Lerncommunity. Und die Teilnehmer? Auch für sie bietet der Kurs tolle Möglichkeiten: Sie schlüpfen je nach Wochenaufgabe in die verschiedenen Rollen: Lerner, Community Mitglied und Communitiy Manager. Das Interessante ist, das bei den Wochenaufgaben die Teilnehmer diese in selbstorganisierten Gruppen – kollaborativ lösen. Enterprise 2.0 wird hier beim Lernen schon gelebt!

Danke, schön war’s

Mit etwas Verspätung ging für mich ein ereignisreicher Tag zu Ende. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, etwas aus dem Nähkästchen meines beruflichen Alltags zu plaudern. Besonders habe ich mich über die tolle Teamarbeit mit dem Bosch Projekteam sowie über die zahreichen Tweets @yseibold gefreut. Danke an alle „Twitter-freudigen“, bis zum nächsten Mal. Dann aber in der Rolle eines Zuschauers….

Know How! AG Vortrag auf der Social Media Night Stuttgart

Am 6.11.2013 ist es wieder soweit, die 30. Social Media Night Stuttgart findet statt. Die Know How! AG ist bereits seit langem Sponsor dieser Veranstaltung und hält bei dieser Social Media Night zum ersten Mal einen Vortrag gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend.

 

Unsere Enterprise 2.0-Expertin und Projektleiterin Yvonne Seibold  referiert gemeinsam mit Marc Musse, Director Leadership, Change & Enabling Social Business der Robert Bosch GmbH, zum Thema “Auf dem Weg zum Social Enterprise Unternehmen und die Schaffung des neuen Berufsbilds des Community Managers.

 

Hierbei werden unter anderem folgende Fragen thematisiert:

  • Welche Aufgaben hat ein Community Manager?
  • Wie sieht das Berufsbild des Community Managers aus?
  • Wie werden Community Manager qualifiziert?
  • Welche Rolle spielt Social Learning in diesem Zusammenhang?

Mehr zum Qualifizierungsprojekt: Certified Community Manager

 

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Sichern Sie sich die letzten Tickets der Social Media Night

 

Veranstaltungsort:

Mercedes-Benz Museum
Mercedesstrasse 100
70372 Stuttgart

 

Beginn:  
Mi, 06.11.2013, 19:00 (CET)

 

Ende:   
Mi, 06.11.2013, 21:30 (CET)

 

Anmeldeschluss:
Di, 05.11.2013, 12:00 (CET)

HR von morgen – oder searching for the magic golden harp

Die 29. Social Media Night stand ganz im Zeichen von Human Resource Management. Wobei vielleicht hier schon das Problem als solches liegt. Im heutigen HR-Verständnis werden Menschen häufig wie Ressourcen – sprich wie Waren behandelt. Daher pressen sich die heutigen Bewerber in Schemen: Hard Facts anstatt Persönlichkeiten; Lebensläufe werden auf Hochglanz poliert. Oder wie Miriam Kamal-Specht, Gründerin und Geschäftsführerin von Yellow Frog, sagen würden „ gnadenlos langweilige Bewerbungsunterlagen“. Das ist das Bild, welches Bewerber heute von sich zeigen.

 

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Aber nicht nur Bewerber bestechen durch Langeweile, dasselbe gilt auch für Unternehmen. Wir suchen, wir bieten…Employer branding at its best?  Von wegen, Unternehmen präsentieren sich mit „aufgehübschten“ Fotolia-Bildern und wecken oft falsche Vorstellungen bei potenziellen Mitarbeitern. Dies  führt zu einer Diskrepanz zwischen den Erwartungen und dem Ist-Zustand und nicht selten zu einer negativen Bewerbung bei Kununu

 

Dazu später mehr…

 

Genau hier setzt die Strategie und der Slogan von Yellow Frog an: „Business is about people“. Im Grunde geht es „nur“ um authentische Menschen. In diesem Bereich kann HR noch viel von Social Media lernen, denn im Social Web trifft man auf „wahre“ Menschen. Wie will Yellow Frog nun die Personalwelt von morgen aufmischen?

 

Miriam Kamal-Specht konzipiert sowohl für Bewerber als auch für Unternehmen eine neue Art von Bewerbung. Portrait anstatt ein in Spalten gepresster Lebenslauf, schöne lebensechte Fotos anstatt gestellter Bewerbungsfotos. Im fiktiven Interview bieten die Kandidaten  im Voraus Antworten auf alle „blöden HR-Fragen“, so Kamal-Specht.

 

 

 

Weiter ging es mit dem spritzigen Vortrag von Carolin Horn von Kununu. Sie beschrieb auf sehr unterhaltsame Weise die Funktionsweise von Kununu. Es handelte sich hierbei jedoch keineswegs um eine Werbeveranstaltung, vielmehr wurde der Nutzen von Social Media für den Bereich HR greifbar(ER) gemacht. Auch hier die Botschaft, nicht nur das Unternehmen als solches definiert die Arbeitgebermarke, sondern vielmehr die Mitarbeiter eines Unternehmens.

 

 

Dies illustrierte sie am folgenden Beispiel: Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, wie ihr Unternehmen als Mensch aussehen würde und fragen Sie das Management. In aller Regel handelt es sich um zwei völlig verschiedene Personen.

 

Kununu kann nun dazu dienen, dass ein realistischeres Bild über ein Unternehmen gezeichnet wird. Der Fokus für sie liegt aber nicht im Nörgeln, sondern darin, was das Unternehmen aus negativen Bewertungen  macht…

 

Social Media Night Open Air Special: Part three

Der nächste Redner war Olaf Schmitz, Leiter Digitale Produktkommunikation und Mobile Marketing, Mercedes-Benz Cars, mit seinem Vortrag „Always on – Mobile first @Mercedes-Benz“.

Es war sehr interessant zu hören, wo und vor allen Dingen auch wie Mercedes-Benz überall in den Social Media vertreten ist: Nicht nur diverse Webseiten sind vorhanden, seit 2008 entstehen Apps – mittlerweile sind es mehr als 100!   Warum entwickelt Mercedes-Benz Apps ?  Handy, Tablet, Smartphone – heute sind diese Geräte aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

 

Einer Umfrage zufolge haben 91 Prozent der Erwachsenen ihr Smartphone jederzeit (24/7) griffbereit. Nach Analyse des Traffics stellte Mercedes-Benz fest, dass bereits 10 Prozent vom Gesamttraffic über mobile Geräte gehen.

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Kein Wunder, denn die Seiten wurden für rund 890 unterschiedliche Devices entwickelt und optimiert. Ich war sehr verwundert über diese Zahlen – hätte ich sie nie so hoch eingeschätzt.  Ach ja, und hätten Sie gewusst, dass über die Ebay Mobile App jede Sekunde ein Produkt, jede Minute ein Paar Damenschuhe, alle zwei Minuten eine Damenhandtasche und sogar alle 10 Minuten ein Gebrauchtwagen den Besitzer wechseln?  Ich nicht…

 

Mit diesem beeindruckenden Blick hinter die Social Media Kulissen von Mercedes-Benz ging es in die Pause. Für mich hieß es  auf Grund der späten Stunde und der doch schon recht frischen Temperaturen – den Weg ins Hotel anzutreten,  wollte ich doch  für mein Seminar am nächsten Tag wieder fit sein…

 

Twitter sei Dank habe ich dann in der S-Bahn noch den restlichen Abend etwas mitverfolgen können: Lukas Pieree Bessis, Geschäftsführender Gesellschafter, BPPA Bessis Pink Pony Advertising GmbH, und Matthias Berzel, Creative Planner, BPPA, berichteten von „Cannes Lions 2013 – das weltgrößte Werbefilmfestival mit einem Best-of“.

 

 

Viele Punkte aus den vorangegangenen Präsentationen haben sich hier wiedergefunden:

  • Kunden wollen mehr als Konsumenten sein
  • Wachstum nur möglich, wenn man sich auf die neuen Begebenheiten einlässt – ein Umdenken ist also zwingend erforderlich
  • die (Marketing-)Welt dreht sich immer schneller, außerhalb, aber auch innerhalb der Unternehmen (schnellere Kommunikation, schnellere Realisierung neuer Produkte, kürzere Produktzyklen…)
  • wenn Kunden eingebunden werden, ergeben sich neue, verrückte, aber auch gute Ideen

 

Für mich war der Besuch wieder mal sehr lohnenswert und unterhaltsam. Ich bin auf jeden Fall bei der nächsten Social Media Night am 02.10.2013 im Mercedes-Benz-Museum wieder dabei.

Social Media Night Open Air Special: Part two

Weiter ging’s mit dem Beitrag von Tom Kedor, Geschäftsführer, MOTOR-TALK GmbH, der den Titel „Automobilindustrie im Wandel – Die Digitalisierung der Begeisterung“ trug.

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Wer Tom Kedor bereits verfolgt, kennt seinen lebendigen und lebensnahen Vortragsstil. Ich fand es sehr erfrischend, aber auch inspirierend ihm zuzuhören. So erzählte er von seinem Sohn, der Schwierigkeiten mit Kopfrechnen hat und wie Vater und Sohn über ein Spiel diese Schwäche mit Spaß trainierten.

 

Warum funktioniert das? Gamification rückt auf spielerische Weise das „Warum“ in den Vordergrund und das „Wie“ in den Hintergrund – als Folge steigt der „Wert“. Kurz gefasst in „Dude’s law“: Value = Why / How. Interessanterweise basiert dieses Gesetz auf einem Spaß:  David Hussman von DevJam adaptierte das Ohm’sche Gesetz: Strom = Spannung / Widerstand. Finde ich sehr passend, oder?

 

Ein weiteres Highlight dieses Vortrags war für mich, dass es wohl immer offensichtlicher wird, dass Nutzer, eine Plattform für Austausch wollen, also einen Dialog MIT der Marke. Sie wollen mit dem Hersteller zusammen Produkte entwickeln, die wirkliche und vorhandene Bedürfnisse befriedigt, Nutzer wollen mehr als nur Kunde sein: Ideengeber, Kritiker, Fans…

 

Aus Marketing-Sicht kam dann noch der ZMOT (Zero Moment Of Truth) ins Spiel. Vielleicht kennen Sie schon die 3 Touchpoints für den Verkauf (Stimulus, Kauf und Post-Kauf)? Durch Social Media und die Bewertungsplattformen kommt seit einiger Zeit ein weiterer Touchpoint hinzu, nämlich die Recherche des potenziellen Kunden nach vorhandenen Online-Bewertungen des Interessengegenstands. Die Folge: hat ein Produkt mehr als 3 negative Bewertungen, distanziert sich der potenzielle Käufer davon.

 

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(Quelle: http://www.zeromomentoftruth.com/)

 

Und so schließt sich das Thema an den Vorredner an und wiederholt eine bekannte Nachricht: im Netz wird über ein Produkt, eine Marke gesprochen – es liegt am Hersteller richtig zuzuhören und die (potenziellen) Kunden zu involvieren (Stichwort Engagement).

 

Kurz und auf den Punkt gebrachtes Fazit: Online muss vielerorts noch gelernt werden.

 

To be continued soon coming part 3

Social Media Night Open Air Special: Part one

Am 19.08.2013 hat es geklappt: die 28. Social Media Night fand im Open-Air-Kino-Bereich direkt hinter dem Mercedes-Benz-Museum statt. Auch zu diesem Anlass waren wieder ein paar Know-How’ler unterwegs – bedingt durch die Urlaubszeit war die Gruppe allerdings auf einen „harten Kern“  von 4 Personen reduziert, was aber dem Spaß keinen Abbruch tat.

 

Überpünktlich vor Ort, war ausreichend Zeit noch einen gemütlichen Drink zu nehmen und eines der 200 von Samsung zur Verfügung gestellten Tablets zu ergattern. Auch das Wetter spielte mit und blieb trocken, sodass die Veranstaltung nach Abschluss der letzten technischen Vorbereitungen mit der akademischen Viertelstunde Verspätung starten konnte.

 

Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung in die technischen Gegebenheiten (WLAN, Hashtag-Nutzung,…) von Markus Besch ging es auch gleich mit dem ersten Vortrag los:

Prof. Dr. Marc Drüner, Geschäftsführender Gesellschafter von trommsdorff + drüner, innovation + marketing consultants, Berlin, berichtete über „Community based Launch – innovative Produkte erfolgreich kommunizieren“.

 

Open Innovation at its Best: das Volkswagen-Projekt „People’s Car“ in China, welches der Marke innerhalb von nur 10 Wochen auf Platz 1 in den Chinesischen Social Media schnellen ließ. Wie? Indem VW die Menschen integrierte. Sie wurden nach ihrem „Traumauto“ gefragt und konnten per Internet und Apps diese Idee virtuell realisieren. So entstanden im Online-Design-Tool Sternzeichen-Autos oder es wurde eine App entwickelt, die das Autofahren verbessert.

 

Am meisten beeindruckt war ich von der Geschichte eines 13-jährigen Mädchens, welches sich Gedanken zur Verbesserung der Verkehrssituation machte und auf die Idee des „Hover car’s“ kam.

 

Der zweite Teil des Beitrags von Prof. Dr. Drüner bezog sich auf die Erfolgsgeschichte von Coca Cola und deren Social Media Projekt „Trink ‘ne Coke mit„.Das ich glaube ich hier nicht näher beschreiben muss…

 

Interessant an dem Beitrag fand ich, dass es Coca Cola in mühsamer Arbeit gelungen ist, ein Dashboard zu erstellen, mit dem sie die Kampagnen in 40 Ländern verfolgen können. Wir durften sogar einen Live-Blick auf das Dashboard werfen – wirklich imponierend: von Contentart (Earned, Owned, Payed) über Kampagne bis hin zur Zugriffsart – alles auf (fast) einen Blick visualisierbar.

 

 

 


Es heißt also, nicht mehr nur dabei sein ist alles, sondern eben auch mit den Daten etwas anfangen (können).

 

to be continued -> soon coming part 2 and 3