Was machen Social Media- und Community Manager?

Vor drei Monaten wurde zur Studie aufgerufen, jetzt liegen die Ergebnisse vor – und ein junger Berufszweig ist nicht mehr ganz so mysteriös wie zuvor. Was Social Media- und Community Manager machen, wie ihre berufliche Situation ist und wie sie sich ins Unternehmen eingliedern, hat der Bundesverband Community Management e. V. (BVCM) untersucht.

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Studie zu Social Media- und Community-Management

Die Berufsbezeichungen „Social Media Manager“ und „Community Manager“ sind zwar allgegenwärtig, aber immer noch recht neu. Und im deutschsprachigen Raum kaum untersucht. Was macht man als Social Media- oder Community Manager? Wie viel verdient man? Und welche Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es? Diese Fragen will eine von der Know How! AG unterstützte Studie des Bundesverbandes Community Management e.V. (BVCM) klären.

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Social Media Manager – eine neue Spezies am Arbeitsmarkt

Glosse

 

Mit dem Einzug von Social Media in die Unternehmenswelt, entstehen neue Berufsbilder und neue Aufgaben. Doch wie sieht der Alltag eines Social Media Managers aus?

 

Social Media Manager

 

Deine Freunde wissen nur bedingt, was du während deiner Arbeitszeit tust? Deine Familie versteht meistens nur Bahnhof, wenn du von deinem Job berichtest. So, oder so ähnlich ergeht es den Social Media Managern von heute, einer neuen Spezies am Arbeitsmarkt. Spaß bei Seite! aber viele hört man dennoch sagen:

 

•    „Social Media das kann man doch nebenher machen“
•    „Ach, das ist eine Person, die während der Arbeitszeit nur im Internet surft“
•    „Social Media macht bei uns der Praktikant“

 

Diese Missverständnisse rühren unter anderem daher, dass mit dem Einzug von Sozialen Medien in die Unternehmenswelt sich völlig neue Berufsbilder und Jobbeschreibungen entwickeln. Es stellt sich daher die Frage, was die genauen Aufgaben eines Social Media Managers sind.

 

Hierzu hat sich der der Bundesverband Community Management (BVCM) Gedanken gemacht. Dieser definiert die Aufgaben wie folgt:

 

„Ein Social Media Manager ist mit der Entwicklung der Social Media Strategie in Einklang mit übergeordneten Kommunikations- und Unternehmenszielen verantwortlich. Er koordiniert sämtliche Social Media Aktivitäten des Unternehmens und ist auch für das Monitoring bzw. Reporting zuständig. Als Schnittstelle zu anderen Unternehmensbereichen und auch als Stimme des Unternehmens nach außen und in die Community hinein muss er über zahlreiche Soft Skills verfügen, wie unter anderem Empathie, diplomatisches Geschick und Teamfähigkeit. Auch sollte er über Kenntnisse im juristischen Bereich und in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung, Content-Generierung, Community Management und Krisenkommunikation verfügen“.

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Erfolgreiches Social-Media-Management – echt sein, präsent sein

Wie im Beitrag „Social-Media-Aktivitäten müssen gut geplant sein“ (hier nachzulesen) beschrieben, spielt die Themenauswahl und Zeitplanung in den sozialen Medien eine wichtige Rolle. Mithilfe eines Redaktionsplans können Social-Media-Verantwortliche ihre Ideen ordnen, planen und terminieren. Zwei Faktoren sind hierbei sehr bedeutend: Authentizität und Kontinuität.

 

Die Realität ins soziale Netz übertragen

 

„Würde ich das auch so zu einem potenziellen Bewerber sagen?“ „Könnte ich das auch im Meeting mit einem Kunden so formulieren?“ diese oder ähnliche Fragen sollte sich jeder Social-Media-Manager stellen, bevor er einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk oder ein Blog-Posting veröffentlicht. Handelt es sich um ein junges trendiges Unternehmen, rechnet die Zielgruppe mit eben solchen Beiträgen und einer jugendlichen Sprache. Fehl am Platz hingegen kann es schnell sein, wenn ein Unternehmen, das eher konservativ wahrgenommen wird, über flippige, unpassende Floskeln versucht, die junge Zielgruppe anzusprechen. Eine gute Maßgabe ist es daher, den Menschen im sozialen Netz genauso gegenüberzutreten, wie man es auch in der Realität tun würde.

 

Nicht in Vergessenheit geraten

 

Das Social Web wandelt sich sehr schnell. Inhalte werden gelobt, kritisiert, ignoriert. Was auch passiert, nach kürzester Zeit ist der Beitrag vergessen, denn es kommen ständig neue Informationen nach. Informationen, die die Menschen noch mehr begeistern, noch mehr fesseln oder noch mehr ärgern. Rund zwei Millionen Blog-Postings werden weltweit verfasst, 532 Millionen Mal aktualisieren User ihren Status, laden alleine auf Facebook 250 Millionen Fotos hoch – jeden Tag! Um als Unternehmen dazwischen nicht unterzugehen, zählt nicht alleine der Inhalt, auch die Regelmäßigkeit. Wenn man zu lange nichts von sich hören und sehen lässt, geht man schnell in der Masse unter und gerät in Vergessenheit. Man muss seinen Rhythmus finden. Dieser darf jedoch nur so schnell sein, wie man über relevante Inhalte verfügt.