Social Media und Compliance

Haben Sie schon mal was von Compliance gehört? Wenn Sie in einem großen Unternehmen arbeiten, bestimmt. Wenn nicht: Compliance kommt natürlich aus dem Englischen und kann so einiges bedeuten: Einhaltung, Beachtung, Gefügigkeit, Erlaubnis, Willfähigkeit sind nur ein paar Übersetzungsmöglichkeiten. Dennoch wird Ihnen schon klar, um was es geht, oder? Irgendwie um Verhaltensregeln. Genauer, um die Einhaltung nationaler und internationaler gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen, von Normen und Standards sowie interner Regeln und Richtlinien (wie z. B. Verhaltenskodizes und Unternehmensleitbilder). „Social Media und Compliance“ weiterlesen

Der Projektmanager als Community Manager

Ziel ist es, mit Community-Management-Methoden die Motivation der Projekt-Teilnehmer aufrecht zu halten, den aktiven Austausch zu fördern und das Projekt so effizient zum Abschluss zu bringen. Die Methoden zielen vor allem auf die sozialen Aspekte wie Transparenz ab und unterstützen somit sowohl das Team Building- als auch den Projektprozess.
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Rutschgefahr im Social Web

Social Media ist geradezu verführerisch einfach. Mit nur wenigen Klicks „posten“ Nutzer Kommentare, bewerten Produkte und laden Bilder hoch. Doch nur weil diese Aktionen so leicht von der Hand gehen, bedeutet das nicht, dass sie immer auch erlaubt sind. Denn tatsächlich kann bereits das Teilen eines Bildes gegen geltendes Recht verstoßen. Grund genug also, um in Woche sechs des #e20mooc das Thema Social Media Guidelines unter die Lupe zu nehmen.

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Social Media Guidelines – Dem Verstand auf die Sprünge helfen

Der gesunde Menschenverstand müsse doch ausreichen. Mit diesem schlichten Argument möchte so manch einer die Diskussion um Social Media Guidelines gerne abwiegeln. Solche Richtlinien seien doch nur eine rechtliche Formalität aber nichts, mit dem man sich ernsthaft auseinandersetzen müsse. Doch wenn dem tatsächlich so ist, warum reißen die Berichte über verheerende Fehltritte in den Sozialen Medien dann nicht ab?

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Social Media Guidelines: Worauf Sie achten sollten

Das Social Web bietet zahlreiche Partizipationsmöglichkeiten. Es stellt sich daher die Frage, welche Mitarbeiter für das Unternehmen auf den unterschiedlichen Social-Media-Kanälen aktiv sind und wie diese sowie die Mitarbeiter im Allgemeinen sich verhalten sollen (vgl. Bitkom 2011). „Social Media Guidelines: Worauf Sie achten sollten“ weiterlesen

Social Media Richtlinien – (Rechtliche) Leitplanken schaffen Medienkompetenz

Das Thema Social Media Richtlinien oder Social Media Guidelines ist nach wie vor ein sehr wichtiges Thema. Viele Unternehmen stehen vor der Frage, wie sich Social Media Richtlinien in der Praxis umsetzen lassen. Worauf muss man achten? Welche Stolpersteine gibt es.

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Schon wieder was Neues: Social Compliance

Ich glaub‘s ja nicht! Wir haben es tatsächlich geschafft uns auf Social Media Richtlinien für die interne und externe Nutzung zu einigen. Manche Kollegen sind mit solch neumodischem Zeugs ja eigentlich grundsätzlich nicht einverstanden, aber diesmal haben wir recht schnell alle unter einen Hut gekriegt.

 

 

In unserem Meeting heute Morgen haben wir dann gleich auch noch über eine Netikette gesprochen. Komisches Wort! Im E-Learning Modul 4 wurde mir erklärt, dass der Begriff eigentlich von Internetetikette kommt. Heutzutage kürzt man ja alles ab, damit es cool klingt. Jedenfalls legt diese Netikette allgemeine Verhaltensregeln für Internetbeiträge fest. Und wenn wir jetzt demnächst mit unserer Unternehmensseite auf Facebook online gehen, müssen wir ja schon auch irgendwelche solche Richtlinien haben. Die zeigen dann beispielsweise auf, ab wann ein Verstoß gegen das Medien-, Wettbewerbs- und Strafrecht vorliegt. Das ist irgendwie gar nicht so einfach mit den ganzen Gesetzen, denn offenbar gibt es keine einheitlichen Regelungen in Bezug auf Social Media. So wie ich das verstanden habe, darf sich niemand über eine andere Person oder ein Unternehmen beleidigend äußern. Falschdarstellungen und vorsätzliche Täuschungen sind ebenfalls verboten. Wenn wir jetzt dann mittendrin sind in Facebook ist das ja gut. Dann können wir uns gegen beleidigende und ungerechtfertigte Kritik sowie objektive Falschaussagen wehren. Und auch wenn uns jemand zurecht kritisiert bekommen wir das mit und können es wieder gerade biegen. Übrigens, so ein Massenprotest im Internet nennt man Shitstorm, ein lustiger Begriff – wenn man sich das mal bildlich vorstellt! 🙂

 

Weniger toll an den Gesetzen finde ich, dass wir als Unternehmen auch für Rechtsverletzungen anderer Nutzer haftbar gemacht werden können. Wenn jemand im Netz mit einem Pseudonym unterwegs ist, ist er zwar schuldig, aber da seine Identität nicht eindeutig zuordenbar ist, haften auch der Besitzer der Seite, auf der der Post sichtbar ist, und der Anbieter des Dienstes, wie bspw. Facebook. Für uns heißt das, dass wie ständig beobachten müssen, was andere Nutzer auf unser Profil posten oder mit uns teilen. Bei Urheberrechtsverletzungen müssen wir eingreifen, indem wir zunächst als Moderator den Nutzer auf die Verletzung hinweisen, den Post gegebenenfalls löschen oder den Anbieter informieren. Auf was man da alles achten muss! Ich finde das echt schwierig den Überblick zu behalten, schließlich wollen wir ja nicht irgendwie auf Facebook, sondern dort auch richtig auftreten. Und wer weiß, vielleicht kommen ja schon bald weitere Plattformen ins Gespräch. Oje, oje…

 

Mitarbeiterengagement auf öffentlichen Social-Media-Plattformen – zweiter Teil

Heute: Social-Media-Guidelines

Oft wissen Mitarbeiter nicht, welche Rechte und Pflichten sie bezüglich Social Media haben. Das Stichwort lautet hier „Guidelines“. Diese Richtlinien können innerhalb des Unternehmens regeln, was bezüglich Social Media (nicht) erlaubt ist. Dies betrifft z.B. die private Nutzung während der Arbeitszeit aber eventuell auch die Inhalte, die Mitarbeiter über das Unternehmen öffentlich posten dürfen. Grundsätzlich gilt es, die Guidelines im Bewusstsein der Mitarbeiter zu verankern.

 

Wie sollten Social-Media-Guidelines gestaltet sein?

 

Klare Regeln können Sicherheit geben und somit das Engagement fördern. Sie können verhindern, dass Mitarbeiter aus Angst, sich angreifbar zu machen, lieber auf „Nummer sicher“ gehen und arbeitgeberbezogene Social-Media-Aktivitäten meiden. Das Ergebnis meiner Arbeit zeigt jedoch, dass zu detailliert verfasste Guidelines genau das Gegenteil auslösen: Sie schaffen Verunsicherung und führen durch strikte Vorgaben eher zu defensivem Social-Media-Verhalten. Das Erfolgsrezept lautet demnach: Lockere Guidelines, die signalisieren, dass bezüglich Social Media eine bejahende Einstellung vorherrscht. Selbstverständlich ist hierfür eine offene und vertrauensvolle Unternehmenskultur wichtig, denn Social-Media-Aktivitäten können Unternehmen auch zum Verhängnis werden.
Dennoch gilt: Die Angst vor Fehlern zu nehmen und das Thema positiv, unkompliziert und unverfänglich darzustellen, erweist sich als geeignetste Strategie, um die Mitarbeiter zur Teilnahme zu motivieren.

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*Henriette Gießl hat Kommunikationswissenschaften an der Universität Hohemheim studiert und in Zusammenarbeit mit der Sympra GmbH ihre Bachelorarbeit zum Thema „Social Media in der Unternehmenskommunikation“ verfasst.