Mind the gap – Enterprise 2.0 Summit 2014


Meine Top 10 Learnings der Enterprise 2.0 Summit 2014

 

Fachkundige Experten, ein twitter-freudiges Publikum und ein Thema, das es in sich hat – die perfekten Zutaten für eine großartige Enterprise 2.0 Summit 2014. Vom 10. bis 12. Februar traf sich das Who is Who der internationalen Social Business Szene in Paris, um über den Fortgang des Enterprise 2.0 zu sprechen. Im Mittelpunkt standen dabei handfeste Praxisbeispiele:

 

Denn über das „Warum?“ sei man längst hinaus, nun gehe es um das „Was?“ und das „Wie?“. Zu diesen Fragen hatten neben den Experten auch die Menschen im Publikum einiges zu sagen – und das taten sie auch. Unter dem Hashtag #e20s twitterten sie im Sekundentakt Zitate, Folienfotos und Meinungen zu den Vorträgen und Panels. „Socialiger“ kann ein Kongress wohl kaum sein.

 

Paris ist natürlich immer eine Reise wert, aber ich hatte nicht erwartet so viele Einsichten und Inspirationen mit nach Hause zu nehmen. Und weil sich Wissen vermehrt, wenn man es teilt, hier meine Top 10 Learnings der diesjährigen Summit.

 

10. Bring back business into social
In der Debatte um Social Collaboration ging es Björn Negelmann, Kongress Media, in der Vergangenheit sehr stark um das Wie, während der geschäftliche Nutzen in den Hintergrund gerückt ist. Um das Thema weiter voran zu treiben, ist es aber unerlässlich auch wirtschaftliche Erfolge zu präsentieren. Social Media dürfen kein Selbstzweck sein, sondern müssen als Enabler für die Unternehmensziele verstanden werden.

 

09. Listen to everything and engage with everyone
Social Media intern und extern werden zum Sprachrohr von Mitarbeitern, Kunden und Stakeholdern. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, diesen Stimmen zuzuhören und mit ihnen in einen Dialog zu treten. Dion Hinchcliffe, Dachis Group, berichtet, wie es T-Mobile auf diese Weise geschafft hat, die Vertragskündigungen von Kunden binnen 90 Tagen um die Hälfte zu reduzieren. Um das Unternehmen entsprechend auszurichten, ist eine Handvoll konkreter Maßnahmen oft besser als ein detailverliebtes Rahmenwerk.

 

08. Use big data to evaluate people’s strength
Der Einsatz von Social Media und die damit entstehende Datenmenge eröffnen neue Möglichkeiten, Mitarbeiter zu bewerten und an das Unternehmen zu binden. Jon Mell zufolge, nutzt IBM die Daten seiner Mitarbeiter u. a. dafür festzustellen, wer besonders gut in bestimmten Schlüsselaufgaben ist, um dann herauszufinden, was diese Person besser macht und warum sie so engagiert ist.

 

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