Nur nicht stolpern! – E-Learning mit Learning Management Systemen

Der Wandel hin zur Wissensgesellschaft verlangt eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Unternehmen und ihren Mitarbeitern. Auf der Suche nach einer Lösung entscheiden sich immer mehr Personal- und Unternehmensverantwortliche für die Einführung von E-Learning. Über die Vorteile digitaler Lernformate haben wir bereits hier berichtet. Für die Organisation und Vermittlung der Inhalte sind Learning Management Systeme (LMS) eine große Hilfe.

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E-Learning – What else?

Zugegeben: Das Thema E-Learning ist nicht mehr brandneu. Zahlreiche Unternehmen haben E-Learning schon einmal eingesetzt, viele nutzen es bereits seit zehn Jahren oder mehr. Früher war das Lernen am Computer oder über Internet ausschließlich ein Thema für Großunternehmen. Heute entdecken immer mehr mittelständische und kleine Unternehmen die Vorteile von E-Learning. Nicht selten sind sie international aufgestellt und müssen ihre Zielgruppe schnell auf globaler Ebene erreichen.

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Performance Support für alle

Unser Produktmanager Wilke Riesenbeck hat auf der Learntec den Vortrag „Performance Support für alle – skalierbare Lösungen für jeden Bedarf“ gehalten. Der war nicht nur gut besucht, sondern hat auch für einige Aha-Erlebnisse bei den Zuhörern gesorgt.

 

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Intelligenter Performance Support #SchlauerArbeiten #Blogparade

Beitrag zur #Blogparade von DigitalNaiv

 

„Wie ging das noch gleich?“ Diese Frage geht durch meinen Kopf, als ich das Onboarding für den neuen Kollegen vorbereite. Nun mache ich das zwar nicht zum ersten Mal – aber doch so selten, dass ich mir den Prozess nicht eingeprägt habe. Jetzt beginnt sie also wieder, die zeitraubende Suche nach der richtigen Vorgehensweise, den passenden Checklisten und FAQs. Bei einem Dutzend interner Plattformen keine leichte Aufgabe. Wie praktisch wäre jetzt ein intelligentes System, das mir genau die passende Information liefert und mich mit jeder neuen Anfrage besser kennenlernt!
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Use Cases und ihre Herausforderungen – Challenge accepted!

Use Cases für unsere Kunden zu erstellen, machen wir besonders gern. Denn wir wissen, der Lernerfolg und die Motivation sind sehr viel höher, wenn wir die Lernenden da abholen, wo sie stehen. Konkret sieht das oft so aus, dass wir ein Problem, das viele Mitarbeiter im Unternehmen kennen, als Beispiel nehmen und aufzeigen, dass mit der neuen Software tatsächlich alles besser wird. Und das ist dann nicht einfach so daher gesagt, sondern fundiert im Use Case aufgezeigt.

 

Dennoch gibt es auf dem Weg zum perfekten Use Case noch ein paar Herausforderungen, die das Unternehmen und wir annehmen müssen.

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Use Cases – wieso, weshalb, warum?

Immer wenn es irgendwo um Software geht, kommt schnell das Thema Use Cases auf. Sei es schon in der Software-Entwicklung oder eben auch dann, wenn wir z. B. Schulungen oder E-Learnings für eine Applikation entwickeln.

Doch was sind eigentlich Use Cases?

Use Cases (zu Deutsch: Anwendungsszenarien) sind eigentlich nichts Neues, schließlich stellte Ivar Jacobson das Konzept bereits 1987 vor. Sie sind aber heute aktueller denn je, wie die Studie von HKS Business Solutions und dem Fraunhofer IESE zeigt: 2014 setzen 73 % der deutschen Unternehmen Use Cases ein. Und zu Recht, denn was hilft die beste Theorie, wenn sie keinen Bezug zur Arbeitspraxis herstellt?

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PSSYMP 2015: „Call it Anything but Performance Support!“

Zwei Tage war unsere Kollegin Franziska Roth mit Vorstand Martin Kundt auf dem Performance Support Symposium 2015 (PSSymp) in Austin, Texas. Wir haben Franziska mal etwas ausgefragt, wie es so war:

 

Zunächst mal: Was kann ich mir denn unter Performance Support vorstellen?

Im Prinzip könnte man es übersetzen mit arbeitsplatzintegriertem Lernen bei Bedarf. Dahinter verbergen sich die unterschiedlichsten Dinge: kontextsensitive Hilfen in Systemen, Checklisten oder FAQs, weiterführende Links oder PDFs. Wenn du dich noch an die Büroklammer aus den Office-Programmen erinnern kannst: Das war auch damals schon eine Art von Performance Support. „PSSYMP 2015: „Call it Anything but Performance Support!““ weiterlesen

Neue Lernformen am Firmament

Die Welt verändert sich: Digitalisierung, Globalisierung, Individualisierung und noch vieles mehr. Seit den sogenannten „00er Jahren“ scheint nichts beständiger als der ständige Wandel. Dies wird durch den Einzug von Social Media in die Unternehmenswelt (Enterprise 2.0) noch zusätzlich verstärkt. Neue-Lernmethoden
Die sogenannten „Digital Natives“ sind es auf Grund ihrer Sozialisierung gewohnt, Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern sich aktiv an der Erstellung von Inhalten zu beteiligen. Somit ändert sich nach und nach die Art und Weise wie Menschen in Zukunft lernen (möchten).

 

Social Learning gilt als der Trendbegriff einer ganzen Branche. Doch welche „social“ Lernformen gibt es bereits und worin liegen die Vorteile? In diesem Blogbeitrag möchte ich nun exemplarisch zwei neue Lernformen vorstellen. Bühne frei:

BARCAMP

Barcamps werden oft salopp als „Unkonferenz“ bezeichnet. Dies liegt unter anderem daran, dass alle Teilnehmer dazu aufgefordert sind, selbst einen Vortrag zu halten oder zu organisieren. Dies ist aber kein Muss.

 

Am Morgen des jeweiligen Barcamps werden alle eingereichten Themen an einer Pinnwand vorgestellt. Die Teilnehmer stimmen über die Themen ab. Basierend darauf wird die Agenda für den Tag erstellt. Bei den sogenannten Sessions handelt es sich um Großgruppenmoderationen bestehend aus Diskussionsrunden und Vorträgen.

Worin liegen nun die Stärken von Barcamps?

Barcamps ermöglichen Netzwerken „par excellence“. Zudem gibt es „keine Zuschauer, nur Teilnehmer“, daher ist der persönliche Erfolg individuell steuerbar. Die Kommunikation und Dokumentation erfolgt unter anderem über Social Network Plattformen, Blogs, Wikis oder Microblogs und somit aus vielen verschiedenen Blickwinkeln (Stichwort Mehraugen-Prinzip). Diese kurze Beschreibung lässt das Unkonventionelle eines Barcamps bereits erahnen, am besten sollte man es aber live erleben. Hier eine kleine, aber feine Auswahl an Barcamps:

FLIPPED CLASSROOM

Der „umgedrehte Unterricht“ (engl. „flip“ für: umdrehen) erobert nach und nach die Herzen der Lerner. Die Lerninhalte werden zu Hause anhand von Video-Tutorials, Web based Trainings oder Screencasts erarbeitet. In der Präsenzphase haben die Lerner die Möglichkeit, ihr Wissen anhand von Übungen, Case Studies oder Diskussionen zu vertiefen – sprich genau umgekehrt wie beim „gewöhnlichen Unterricht“.

Worin liegen nun die Stärken von Flipped Classroom?

Flipped Classroom ermöglicht das Learning on Demand unabhängig von Ort oder Zeit: Die Inhalte können einfach reproduziert werden. Durch die Vorbereitungszeit zu Hausse kann der Trainer in den Präsenzveranstaltungen besser auf die Wünsche und Bedürfnisse des Einzelnen eingehen. Die Heterogenität der Lerngruppe kann somit ausgeglichen werden.

 

Es gibt bereits sogar Schulen, die nur noch die „Flipped Classroom“-Methode verwenden, und auch die Know How! AG geht mit gutem Beispiel voran und verwendet im Rahmen des Projekts „Know How! goes healthy“ die „Flipped Classroom“-Methode.

Reverse Mentoring – Stimmen der Mentees

Ein entscheidender Erfolgsfaktor des Reverse Mentorings steht ganz am Anfang: Die Mentor-Mentee-Zuteilung – das sogenannte Matching. Nur wenn die jeweiligen „Lernpaare“ professionell ausgewählt und zusammengeführt werden, kann die Methode erfolgreich sein. „Über persönliche Gespräche und Fragebögen machen wir uns ein genaues Bild darüber, wo jeder einzelne Mentor und Mentee steht. Nur so können wir Paare zusammenstellen, die effizient mit- und voneinander lernen“, betont Viola Ploski, die den Bereich Beratung und Qualifizierung bei der Know How! AG leitet.

 

In Kickoff-Veranstaltungen lernen sich die Paarungen dann schließlich kennen – die gemeinsame Arbeit kann beginnen. Bei bisherigen Projekten galt: Sechs Sessions in sechs Monaten. Um den Mentoren die Vorbereitung zu erleichtern, stellt das Projektteam neben Workshops, Informationsmaterialien, Communities und Tutorials zur Verfügung. Diese können in den jeweiligen Sessions herangezogen werden. Dabei werden die Lernsitzungen auf die Vorkenntnisse und Fragestellungen der Paare zugeschnitten.

Reverse Mentoring

Klares Feedback: Alle Mentees würden es wieder tun!

 

Die Führungskräfte schätzen an dieser Art der Weiterbildung ganz besonders die zeitliche und inhaltliche Flexibilität, die 1:1-Situation und damit die individuelle Betreuung, so könnte man das Feedback in aller Kürze zusammenfassen. Denn: Alle Mentees, die bei unseren bisherigen Projekten am Reverse Mentoring teilgenommen haben, würden es jederzeit wieder tun. „Reverse Mentoring ist eine Chance, das eigene Rollenverständnis aus Sicht eines Digital Natives reflektieren zu können“, so eine Führungskraft.

 

Viele der Befragten loben an der Methode besonders die Flexibilität. Eine ein- oder zweitägige Schulung als Alternative zum Reverse Mentoring halten die meisten nicht nur zeitlich schwer umsetzbar, sondern würden sich davon auch einen deutlich geringeren Lerneffekt versprechen. „Wenn man Kinder hat, dann ist man beim Umgang mit neuen Technologien schon Reverse Mentoring gewohnt. Die Methode passt ins wirkliche Leben“, beschreibt ein Mentee seine Erfahrungen. Neben dem positiven Feedback gingen die negativen Stimmen bei der Evaluierung alle in dieselbe Richtung: Mehr Zeit mit ihren Mentoren wünschen sich die Teilnehmer. Ein Zeichen dafür, dass das Programm ihre Motivation geweckt hat und die Führungskräfte gerne mehr davon haben wollen.