Austausch 2.0

Ich möchte heute auf die erfolgreiche Veranstaltungsreihe Creative Think Net (CTN) der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected (bwcon) aufmerksam machen. Der Arbeitskreis trifft sich in unterschiedlicher Zusammensetzung, um aus der 2.0-Sichtweise über Themen aus Unternehmen und Organisationen zu diskutieren und vor allem um Erfahrungen auszutauschen. Know How! AG-Vorstand Frieder Tempel, Jochen Günter von der Fraunhofer Gesellschaft und ich sitzen im Board und organisieren zusammen mit bwcon drei bis vier Veranstaltungen pro Jahr.

 

2012 fanden drei sehr interessante Sitzungen statt:

 

„Leadership 2.0“ war das Thema der Veranstaltung im November bei der Know How AG! mit rund 40 Gästen. Der Impulsvortrag von Dr. Thomas Götz von der IBM Deutschland GmbH über die IBM-Studie „Führen durch Vernetzung“ hat unsere Meinung bestätigt: Enterprise 2.0 ist geschäftstauglich geworden. Für die IBM Global CEO Study 2012 wurden weltweit mehr als 1.700 CEOs, Geschäftsführer und leitende Führungskräfte in persönlichen Interviews befragt. Für mich ein zentrales Ergebnis: Die CEOs – nicht nur die CIOs! – sehen Social Media als strategischen Wettbewerbsfaktor an und geben erstaunlich große Budgets frei, um Plattformen aufzubauen, um zu testen und um soziale Netzwerke in ihren Organisationen einzuführen. Wie so etwas in der Praxis aussehen kann, darüber berichtete Benjamin Herrmann, Global Enterprise Business Architect beim Wirtschaftsprüfunger PricewaterhouseCoopers (PwC). Im Frühjahr 2012 startete sein Unternehmen das eigene weltweite Business-Network „Spark“. Nach nur einem halben Jahr vernetzt die Kollaborationsplattform mehr als  90.000 Mitarbeiter, die sich darüber austauschen, Ideen liefern, Projekte steuern. Hier verweise ich auf das Video von Paula Young, Global Knowledge Leader bei PwC, die zu diesem Thema auf der Jive World 2012 referiert hat. Einen detaillierten Rückblick zu beiden Vorträgen gibt es auf der bwcon-Website.

 

„Austausch 2.0“ weiterlesen

Yammern auf hohem Niveau

 

Was ist Yammer eigentlich?

Ein unternehmensinternes Social Network, welches ursprünglich als Microblogging Idee entstanden ist, mittlerweile aber schon viel mehr kann, als die bloße Aktualisierung der eigenen Statusmeldung. Der Zugang wird über die Internet Domain der Nutzer gesteuert.

 

Rein darf nur, wer zum Unternehmen gehört oder explizit eingeladen wird. Die Informationen werden geteilt und sind damit allen erforderlichen Empfängern zugänglich.

 

 

Muss ich mich von nun an selbst informieren?

 

Wenn man ehrlich ist, war das sicherlich einer der ersten Gedanken, als Yammer vor nun schon mehr als einem Jahr eingeführt werden sollte.
Die bekannte Konsequenz der Einführung neuer Programme ist nicht selten Begeisterungsträgheit und schlichtweg keine Motivation, sich mit dem Material auseinander zu setzen. Viele Menschen, die beruflich mit Change-Management zu tun haben, kennen diese Situation.

 

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, wie diese Geschichte bei der Know How! AG ausgeht? Der häufig vernommene Satz: „Ich könnte nicht mehr ohne Yammer“ ist nur der Anfang einer wunderbaren Freundschaft.
Und wie diese Freundschaft aussieht, zeigt die Auswertung der Ergebnisse einer Umfrage über Yammer  von 59 Know How! Mitarbeitern:

 

Um immer up-to-date zu bleiben nutzen 81,4% der Mitarbeiter Yammer durchschnittlich bis oft im Arbeitsalltag. Es gibt keinen Mitarbeiter, der Yammer nicht zur Meinungsbildung und zur Beobachtung nutzt. Auch die Nutzung geschlossener Gruppen stellt für viele Mitarbeiter einen wichtigen Bestandteil ihrer Projektarbeit dar: „…am effektivsten finde ich die Nutzung von Yammer für Einzel-Netzwerke und kleine Projekte…“

 

Fühlen Sich Mitarbeiter durch Microblogging besser informiert? Die Antwort lautet zu 95% „Ja“
Was die Reduktion des firmeninternen E-Mail-Verkehrs angeht, so sind fast 73%der Mitarbeiter davon überzeugt, dass dieser sich reduziert hat. Über Yammer kann viel Information an viele Empfänger gleichzeitig verteilt werden. So entscheidet man einfach selbst, ob man ein potentieller  CC-Empfänger ist oder nicht.

 

Als die Befragten ihre Yammer-Nutzung mit ihrer Facebook-Nutzung vergleichen sollten, so zeigte sich, dass der Anteil derer, die in Yammer viel aktiver sind, sogar bei 56% liegt. Dies entspricht  unserer Überzeugung, dass man kein Facebook-Profi oder gar Digital Native sein muss, um gut mit den Web 2.0 Anforderungen zurecht zu kommen.
Auch wenn nicht alle Mitarbeiter Social Media Kanäle privat nutzen, ist die Akzeptanz für Aktivitäten in dieser Richtung groß: Insgesamt  71% finden es sinnvoll, Social Media für Unternehmenskommunikation und -kollaboration einzusetzen.

 

Was schließen wir aus diesen Ergebnissen?   

  1. Auch wenn anfangs vor allem im Hinblick auf die Eigenverantwortlichkeit bei der Infobeschaffung Zurückhaltung herrscht, kann mit der richtigen Schulung und auch Unterstützung durch die Geschäftsführung viel Begeisterung und großes Engagement erzeugt werden.
    Diese Einschätzung wird auch durch die vom cki Kommunikationsmanagement erhobenen Daten bestärkt: Social Media Führungskräfte wissen um die Wichtigkeit gezielter Schulungen für den Erfolg und schreiben einer guten internen Vernetzung einen hohen Stellenwert im Hinblick auf Kundendialog, Steigerung der Markenbekanntheit und Marken-Etablierung zu.
  2. Mitarbeiter, die besser informiert sind, fühlen sich besser und engagieren sich stärker abteilungsübergreifend. Denn manchmal sitzt der Experte für eine spezifische Anfrage nicht unbedingt auf dem gleichen Stockwerk.
  3. Guidelines helfen dabei, effizienteres Yammern zu fördern und gleichzeitig auch Hürden zu überwinden. Denn: Wer weiß, was er tut, tut es mit Freude.

 

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, Microblogging in Ihrem Unternehmen einzusetzen? Schreiben Sie über Ihre Erfahrungen und stellen Sie gerne auch Fragen, wir können Sie in jeder Hinsicht kompetent beraten.

Die Know How! AG ist Pinteresting!

Happy Pinning!

 

Das ist die Begrüßung neuer Mitglieder auf der virtuellen Pinnwand-Plattform. Und genau so ist Pinterest, happy!

Anfangs als Hausfrauenplattform abgestempelt, hat sich das Netzwerk mittlerweile zu einem ernst zu nehmenden Kanal für eine geschickte Markenpositionierung hochgearbeitet.

 

Viele Unternehmen nutzen heute schon Pinterest, um ihre Marken dem Kunden näher zu bringen. Also dachte sich Ben Silbermann, der Erfinder von Pinterest, warum nicht auch Unternehmensprofile anbieten? Und zwar so, dass man beim Transfer eines privaten Accounts in ein Firmenprofil problemlos alle Pins und Follower mitnehmen kann. Gesagt, getan. So muss Social Media!

 

Wie funktioniert das Ganze? Bilder und Videos lassen sich entweder direkt vom eigenen Rechner hochladen, man repinnt Inhalte anderer oder installiert den Pin-it Button einfach in seine Favoritenleiste, um Inhalte direkt aus dem Web zu übernehmen.
Mit dem Anlegen von verschiedenen Boards können Themen definiert und Interessensbereiche abgesteckt werden.
Und auch die Anbindung an Social Networks wie Facebook und Twitter ist simpel und schon nach kurzer Zeit hat man beim Pinnen und Repinnen den Bogen raus.

 

Welche Regeln gelten bei Pinterest? Diese Frage ist einfach zu beantworten; die Regeln sind die gleichen wie auch für andere Social Media Plattformen:

 

1. Be interesting: Ausdrucksstarke Bilder erzeugen am meisten Aufmerksamkeit; dazu gehören vor allem Infografiken. Auch die Boards potentieller Kunden geben Auskunft darüber, was sie momentan interessiert und bewegt.

 

2. Be informative: Pinterest ist eine optimale Plattform, um Produktbilder zu pinnen. Zudem kommen Bilder, die die Nutzung und den Einsatz von eigenen oder ähnlichen Produkten zeigen, gut an. Fürs Recruiting eignet sich Pinterest übrigens auch.

 

3. Be charitable: Tu Gutes und pinne drüber!

 

4. Be personal: Zeige die Firma auch von der persönlichen Seite. Was machen die Mitarbeiter, haben sie Spass daran? Wenn (hoffentlich) ja, pinnen!

 

5. Be entertaining: Der Keller ist nicht der richtige Ort zum Lachen, denn Humor ist die einfachste Art, um Menschen zu begeistern

 

Auch die Social Media Experten der Know How! AG befassen sich seit einiger Zeit mit dieser Plattform; denn es ist uns wichtig, dass wir immer topaktuell informiert sind.

Schauen Sie gerne auf unseren Boards vorbei, wir freuen uns auf Sie! Know How! AG auf Pinterest

 

Viel Spass beim Browsen und happy Pinning!

 

 

 

 

 

 

Sind Mitarbeiter von der modernen Form der Kommunikation überfordert?

Ein Bericht von Petra Jauch in der Berliner Zeitung vom 01.10.2012

Die meisten Unternehmen setzen Social Media-Tools ein, vor allem im Recruiting und Marketing. Doch das Web 2.0 bedingt weit mehr: Es bildet die Grundlage für einen völlig neuen Arbeitsstil, basierend auf Kollaboration und Wissensaustausch. Damit sind viele Mitarbeiter überfordert. Die Arbeitswelt verändert sich unweigerlich für alle, die mit Wissen zu tun haben – und das ist heute der überwiegende Teil der Erwerbstätigen. „Noch haben die Leute die Wahl, wie sie kommunizieren“, betonte Viola Ploski von der Know How! AG auf der Messe Zukunft Personal 2012 in Köln. „Aber in wenigen Jahren müssen sie sich auf die neuen Arbeitsformen umstellen. Es geht nicht anders und es führt auch kein Weg zurück“, ist die Leiterin Beratung & Qualifizierung überzeugt, die selbst kaum noch E-Mails verfasst, sondern sich mit ihren Kollegen über Microblogging austauscht: „Wenn ich etwas auf unsere Plattform einstelle, sind alle gleich im Bilde und ich bekomme umgehend Feedback“, erläuterte Ploski den Vorzug.

 

Mitarbeiter benötigen Begleitung in die Arbeitswelt 2.0

 

Die Beraterin von der Know How! AG weiß die neuen Tools zu schätzen – etwas, was sie anderen Menschen voraus hat. Denn die Kompetenzen für Social Media sind nicht mal so kurz aus dem Ärmel geschüttelt. In den meisten Unternehmen gibt es zwar schon Wikis, Blogs, Intranet, Microblogging, lokale Netzwerke und Co., doch viele Mitarbeiter können wenig damit anfangen – insbesondere Vertreter aus Jahrgängen, die nicht mit den digitalen Medien aufgewachsen sind. „Die Philosophie dahinter muss verstanden sein, sonst kann der Funke nicht überspringen“, sagte Ploski. Zur erfolgreichen Einführung eines Enterprise 2.0-Werkzeugs gehöre grundsätzlich zweierlei: Zum einen müssten Mitarbeiter den Bedarf für das Instrument begreifen, zum anderen müsse die Führung den Nutzen für die Mitarbeiter und die damit verbundenen Ziele verdeutlichen.

 

Auf dem Weg in die Arbeitswelt 2.0 benötigen Mitarbeiter noch aus einem anderem Grund Begleitung: Der Abschied vom Gewohnten sei immer mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden, so die Social-Media-Expertin. Unternehmen müssten sich auf einen längeren Prozess einstellen und ein Change-Konzept entwickeln. „Veränderungen sind immer mühsam. Und sie erfordern für einen gewissen Zeitraum Mehrarbeit, bevor sich ein Erfolg einstellt.“

 

Kreativität und Kommunikationsfähigkeit sind trainierbar

 

„Wir befinden uns im Zeitalter der Kreativität und der Kommunikation, aber wir wissen noch nicht exakt, wie es funktioniert“, meinte auch Geneviève Morand, Gründerin des Netzwerks Rezonance, in ihrem Keynote-Vortrag auf der Kölner Fachmesse für Personaler. Die Spielregeln hätten sich geändert – denn Märkte seien heute nicht mehr Märkte, sondern Konversation. „Es müssen alle an den Tisch und miteinander reden“, folgerte die Entrepeneurin, die über das Westschweizer Netzwerk bereits 40.000 Menschen digital miteinander in Kontakt gebracht hat, aber auch regelmäßig persönliche Zusammentreffen und Schulungen organisiert. So wie Ploski geht Morand davon aus, dass die neuen Kompetenzen – die Förderung der Verbindungen im eigenen Gehirn und mit anderen – trainierbar sind. Menschen müssten lernen, ihre Bedürfnisse auszudrücken, nach Hilfe zu fragen, Emotionen zu zeigen, an ihren Stärken statt Schwächen zu arbeiten, Unwissenheit zuzugeben und Konflikte als Lerngelegenheiten zu akzeptieren. Ziel sei, dass sich ein jeder seiner Talente bewusst werde und diese täglich einsetzen könne. Auf dem Weg dorthin seien viele Ängste zu überwinden – auch vor der Ungewissheit der Zukunft.

 

Wissen zu teilen ist immer „ein freiwilliger Akt“

 

Es sei sehr schwierig, mit Unsicherheiten umzugehen, befand auch Dagmar Woyde-Köhler in der Pressekonferenz zur Messe. Die Geschäftsführerin der EnBW Akademie verwies auf einen „Gap“ zwischen dem technischen Fortschritt und dem persönlichen Umgang der Menschen mit den zum Teil „phantastischen“ neuen Kommunikations- und Lernformen. Die Überwindung dieser Lücke sei ein gerade erst begonnener Prozess. „Wir stehen am Beginn eines Paradigmenwechsels.“ Viele Menschen hätten noch nicht begriffen, dass es keine Sicherheit mehr gebe. Hinzu komme, dass Menschen ihr Wissen bislang bewusst für sich behielten. „Wissen miteinander zu teilen, ist ein freiwilliger Akt.“, gab Woyde-Köhler zu bedenken. Dazu müssten die Menschen ausdrücklich ermuntert werden, zumal es kontraproduktive Erfahrungen in bestimmten Unternehmenskulturen dazu gebe.

 

Erfahrungen mit diesem Punkt hat auch Viola Ploski. „Wir müssen diesen Brocken ‚Wissen ist Macht‘ aufbrechen“. Den Menschen sei klarzumachen, dass sie ihre Fachkompetenz auf einer Austauschplattform erst richtig zur Geltung bringen könnten. Die Bereitschaft, sein Handeln und Denken anderen zugänglich zu machen, sich gleichsam beim Arbeiten zuschauen zu lassen, sei aber auch eine Persönlichkeitsfrage: Manche befürchten, dass sie sich blamieren könnten, wenn sie etwas falsch machen oder wissen nicht, wie sie andere, etwa ihre Vorgesetzen, ansprechen sollen.“ Die Einführung dieses komplett neuen Arbeitsstils brauche in jedem Fall Zeit und Unterstützung: „Das Enterprise 2.0 ist kein „nice to have“, sondern da steckt wirklich Arbeit drin.“

 

 

Führungskräfte optimal auf Social Media vorbereiten

Vor allem Mitarbeiter in Management-Positionen haben oftmals Bedenken, wenn sie im beruflichen Bereich soziale Kanäle nutzen sollen. Viele heutige Führungskräfte sind nicht mit den neuen Medien aufgewachsen und beschäftigen sich auch im Privatleben gar nicht oder nur wenig mit dem Web-2.0.  Die neue Aufgabe schürt daher bei ihnen oftmals Unsicherheit.

 

Darüber hinaus verfolgen Mitarbeiter die Inhalte von Vorgesetzten häufig besonders aufmerksam und teilweise auch kritischer als Beiträge von Kollegen. Dieser besonderen Rolle im Enterprise 2.0 sind sich viele Führungskräfte bewusst und empfinden daher vor allem zu Beginn eine große Hemmschwelle: Wie formuliere ich mein Anliegen so, dass es bei allen richtig ankommt? Was, wenn keiner auf meine Inhalte reagiert? Und was, wenn mir jemand öffentlich widerspricht? Das schadet doch meiner Autorität! Es zeigt sich deutlich, dass interne soziale Kanäle die Unternehmenskultur und den Führungsstil revolutionieren. Führungskräfte müssen umdenken: Es gilt, beim offenen Dialog über alle Hierarchieebenen hinweg den richtigen Ton zu finden. So können die Mitarbeiter dazu ermuntert werden, an der Kommunikation teilzunehmen. Dies fördert die Motivation, das Vertrauen und den Respekt der Mitarbeiter und nicht zuletzt auch die Effizienz des Unternehmens. Es gibt verschiedene Wege, Führungskräfte auf ihre neuen Aufgaben im Enterprise 2.0 vorzubereiten. Klassische Workshops, in denen die Teilnehmer Instrumente und Besonderheiten der Kommunikation im Web-2.0 kennenlernen, können hierfür genauso zielführend sein, wie das Reverse-Mentoring – ein ganz neuer Ansatz, der bereits Einzug in große Konzerne gehalten hat.

 

Üben im geschützten Raum schafft Sicherheit

 

In einem speziellen Workshop können die Führungskräfte gezielt Eintrittshürden abbauen und die Herausforderungen kennenlernen, die die neuen Medien an sie stellen. Der halbtägige Führungskräfte-Workshop kann direkt im Unternehmen stattfinden oder extern mit einer heterogenen Teilnehmer-Gruppe aus verschiedenen Unternehmen. Neben grundsätzlicher Fragestellungen, beispielsweise wie sich der Einsatz interner Web-2.0-Kanäle auf das Unternehmen auswirken, lernen die Teilnehmer in praktischen Übungen den Umgang mit verschiedenen Social-Business-Tools. Hierbei legt das teilnehmende Unternehmen selbst fest, welche Kanäle in seinem Fall von Bedeutung sind. Sowohl interne Kollaborationsplattformen, als auch externe Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook und Twitter, können als Lerninhalte eingebunden werden.

 

Beim Workshop erhalten die Teilnehmer zum einen Unterstützung durch erfahrene Coaches, zum anderen steht ihnen für die ersten „Gehversuche“ im Web 2.0-Umfeld ein geschützter Raum zur Verfügung. Das heißt, sie können in einem Bereich, der für Externe nicht einsehbar ist, aktiv werden und ihre ersten Beiträge mit anderen Teilnehmern und dem Trainer reflektieren. Dies hilft den Teilnehmern, Erfahrungen zu gewinnen und bei späteren öffentlichen Posts in ihrer Position als Führungskraft souverän aufzutreten.

 

Vorhandenes Know-how gezielt einsetzen mit Reverse-Mentoring

 

„Führungskräfte optimal auf Social Media vorbereiten“ weiterlesen

SharePoint: Transparenz schaffen und die Produktivität steigern

Für Unternehmen vieler Branchen ist es nicht immer einfach qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Oft können offene Stellen kurzfristig nicht besetzt werden. Diese „Lücke“ gilt es für die anderen Mitarbeiter zumindest vorübergehend zu schließen – effizientes Arbeiten ist deshalb wichtiger denn je. Jeder, der schon einmal mit mehreren Kollegen an einem Projekt gearbeitet hat, weiß jedoch, wie zeitaufwendig die interne Abstimmung sein kann.

 

Nachdem das Projektteam gefunden ist und eine erste Besprechung stattgefunden hat, geht es auch schon los: E-Mails machen die Runde, werden beantwortet, weitergeleitet – manchmal an das ganze Projektteam, manchmal auch nur an einzelne Personen. Protokolle, Statuspläne und sonstige Dokumente sind früher oder später in verschiedenen Versionen vorhanden. Es kostet den Projektleiter unheimlich viel Zeit die Dokumente zusammenzuführen und einen aktuellen Stand des Projektes zu erhalten. Hierbei verliert er unnötig Zeit, in der er schon längst das Projekt weiter vorantreiben könnte.

 

Informationen gemeinsam bearbeiten und verwalten mit Sharepoint


„Bisher benötigen Menschen am Arbeitsplatz im Schnitt neun bis zehn Stunden in der Woche, um nach Informationen zu suchen. Ein Drittel bis die Hälfte der Suchen ist erfolglos“, belegt eine Studie des Marktforschungsinstitutes IDC. Durch eine abteilungs- oder unternehmensübergreifende Datenbank können Unternehmen diesem Problem entgegenwirken. SharePoint hat sich hierfür bereits in vielen Unternehmen bewährt. Die vollständig webbasierte Lösung, die aber direkt aus Office-Anwendungen angewandt werden kann, schafft Transparenz und kann je nach Bedarf auf Projektgruppen, Abteilungen oder das ganze Unternehmen zugeschnitten werden. Doch SharePoint ist längst kein reines Dokumentenmanagementsystem mehr, das jedem Mitarbeiter in einem Unternehmen erlaubt, Kollegen Dokumente einfach zugänglich zu machen und für ihn selbst relevante Dokumente zu finden.

 

Vielmehr strukturiert die Kollaborations-Plattform SharePoint Unternehmensinformationen aus verschiedenen Quellen und unterschiedlichen Formaten und bereitet sie einheitlich auf. Die Suchfunktion greift hierbei auf alle integrierten Programme, Dateien und Informationen zu und gewährleistet dem Nutzer damit eine schnelle Recherche ganz unabhängig vom Inhaltstyp und der Datenquelle.
Darüber hinaus ist SharePoint ein gutes Instrument, um die Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen zu überwachen. So protokolliert SharePoint beispielsweise, ob Mitarbeiter bestimmte Richtlinien-Dokumente gelesen und unterzeichnet haben. Der Verwaltungsaufwand durch die manuelle Überwachung fällt damit weg und Haftungsrisiken für das Unternehmen entfallen.

 

Neue Medien einbinden am Beispiel der „Microsoft Academy Mobile“


Microsoft nutzt intern ein auf SharePoint basierendes Videoportal. Damit können Mitarbeiter eigene Kurzvideos aufnehmen und so ihren Kollegen ihr Wissen zugänglich machen. Somit kann sehr kurzfristig komplexes Wissen weitergegeben und darüber hinaus sogar Trainings- und Reisekosten eingespart werden. Dies ist nur ein beispielhaftes Tool, mit dessen Hilfe dem Wissens-Verlust innerhalb des Unternehmens oder einzelner Arbeitsgruppen vorgebeugt werden kann. Sonstige Enterprise 2.0-Anwendungen wie beispielsweise ein Wiki, Blog oder ein internes soziales Netzwerk, das die Verknüpfungen der Mitarbeiter untereinander anzeigt, können ebenfalls in SharePoint eingebunden werden.

 

Fit für SharePoint mit der Know How! AG


 

Die Know How! AG bietet eine Lernsoftware an, mit der sich Nutzer eigenständig und in freier Zeiteinteilung mit SharePoint vertraut machen können. In zwanzig Lektionen, was ungefähr einer Bearbeitungszeit von zwei Stunden entspricht, lernen die Anwender die wichtigsten Elemente im Umgang mit SharePoint 2010 kennen: Arbeitsräume, Dokumente und Listen sind ebenso Teil der Übungen wie die allgemeine Arbeitsorganisation mit SharePoint.

 

 

Die Nutzer lernen schnell, wie man Inhalte sortiert und filtert und welche Vorteile die unterschiedlichen Ansichten haben. Darüber hinaus erfahren sie, wie die Aufgaben- und Kalenderfunktion zur effektiven Zusammenarbeit beitragen kann.

 

Mehr über unsere Produkte erfahren Sie hier.

 

Infoveranstaltung: Kompetenz für Social Media/Enterprise 2.0

Social Media ist in aller Munde und zieht auch immer mehr in den Arbeitsalltag ein.
Doch wie setzt man diese Tools sinnvoll ein? Welche Vorteile entstehen einem Unternehmen hierdurch? Wie kann ich meine Mitarbeiter entsprechend schulen?

 

Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren, Ihnen passende Antworten liefern und unser einmaliges Qualifizierungskonzept vorstellen.

 

Besuchen Sie unsere kostenlose Informationsveranstaltung
„Kompetenz für Social Media/Enterprise 2.0“

 

Termin: 27.11.2012
Uhrzeit: 16.30 – 19.00 Uhr
Ort: Know How! AG, Magellanstr. 1, 70771 Leinfelden-Echterdingen

 

Agenda:

  • Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde
  • Überblick über die Arbeitswelt 2.0: neue Anforderungen an Mitarbeiter
  • Vorstellung des Qualifikationskonzepts für Enterprise 2.0 & Social Business
  • Best Practice
  • Diskussion und Austausch bei Snacks

Anmeldung >>

 

Weitere Informationen über unser Trainingscamp für Enterprise 2.0 finden Sie auch auf unserer Website.

 

Robert Bosch GmbH setzt bei der Einführung von Enterprise 2.0 auf Know How!

Die Robert Bosch GmbH hat ein Projekt gestartet, das Unternehmen weltweit in ein Enterprise 2.0 zu transformieren. Für diesen Wandel setzt die Robert Bosch GmbH sowohl im internen als auch im externen Bereich auf den Einsatz von Social Business Methoden und hat IBM Connections als Social Business Software erworben. Nach einem positiven Abschluss der Erprobungsphase wird bei über 200.000 Personen weltweit die Software eingeführt. Damit einher geht eine Veränderung der Arbeitsweise.

 

Die Robert Bosch GmbH vertraut bei der Entwicklung und Durchführung von Qualifikationsmaßnahmen innerhalb dieses Enabling-Projekts auf die Know How! AG.

 

Das Qualifikationskonzept umfasst folgende Elemente:

  • Webinare
  • Seminare
  • Workshops
  • Roadshows
  • Web Based Trainings
  • Trailer
  • Social Learning Community
  • Reverse Mentoring
  • Projektmanagement
  • Unterlagenerstellung

In der Erprobungs-Phase werden in diesem Jahr noch Qualifikationspakete für Community User und Community Manager zur Verfügung gestellt, sowie für Führungskräfte, die Mitarbeiter in Communities führen.

 

Wir freuen uns darauf, die Robert Bosch GmbH als „Preferred Partner“ bei diesem Change-Prozess zu begleiten und ihre Mitarbeiter für die Arbeitswelt 2.0 zu qualifizieren.

Enterprise 2.0 für alle?

Was bedeutet Enterprise 2.0 für den Arbeitsalltag eines jeden einzelnen?

 

Bei Mitarbeitern, die sich im Wissensmanagement engagieren, machen sich die Veränderungen besonders stark bemerkbar. Das betrifft nicht nur Projektarbeit und Themenzusammenführung, sondern auch den Austausch von Wissen und die Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen.

 

Es eröffnen sich viele neue Potentiale, deren optimale Nutzung erlernt werden muss.

 

Wir zeigen Ihnen wie, because we Know How!

 

 

Kompetenzentwicklung für Social Media

Eine Kompetenz für etwas zu entwickeln, geht immer stark mit dem „Doing“ – also mit der Umsetzung – einher. Es ist beinahe unmöglich, Kompetenzen aufzubauen, ohne die Dinge selbst ausgeführt zu haben. Jeder kann sich ein gewisses Sachwissen aneignen; um jedoch qualifiziert agieren zu können, muss man gewisse Erlebnisse selbst gemacht haben – nur so kann man die nötige Expertise aufbauen. Dadurch findet in vielen Unternehmen ein Wandel der Lernkultur statt: Während bisher in der betrieblichen Weiterbildung oft das höchste Ziel war, Qualifikation und Wissen zu vermitteln, setzen viele Personalabteilungen nun auf eine Kompetenzentwicklung als Ziel. Während die Lernenden früher unterrichtet wurden, werden sie heute von Lernbegleitern dabei unterstützt, sich selbst zu entwickeln und im Netzwerk zu lernen. Besonders für die Entwicklung von Social-Media-Kompetenzen eignen sich daher Lernumgebungen, in denen die Lernenden direkt mit den sozialen Medien  umgehen können und so lernen, ihre Ängste und Zweifel abzubauen. Ein Unternehmen, das von seinen Mitarbeitern erwartet, dass sie Social Media in ihren täglichen Arbeitsalltag integrieren, muss die Mitarbeiter erst qualifizieren, bevor es fruchtbare Ergebnisse ernten kann. Dabei ist es nicht damit getan, den Mitarbeitern die Social-Media-Plattformen zu erläutern. Das Personal muss durch Erlebnislernen in den Plattformen Erfahrungen und Wissen sammeln, um diese dann für das Unternehmen Gewinn bringend einsetzen zu können.

Welche Kompetenzen sollten für Social Media erworben werden?
Hier hängt es stark davon ab, welche Fähigkeiten der Lernende so schnell als möglich umsetzen können sollte. Grundlegend sind Basiskompetenzen für Social Media: Hier geht es um das Erlernen der Werkzeuge und Wirkungsweisen von Social Media, die Lernenden müssen sich diese genauso aneignen, wie Lesen und Schreiben. Wenn der Mitarbeiter außerdem Social Media in die Arbeitsprozesse integrieren soll, benötigt er Kompetenzen für den Social Workplace. Diese gehen weit über die Basiskompetenzen hinaus, denn der so genannte Wissensarbeiter, beherrscht Social Media und kann es gezielt und produktiv am Arbeitsplatz einsetzen. Dabei geht es nicht darum, eben mal etwas bei Wikipedia nachschlagen zu können! Ein Wissensarbeiter regt Diskussionen an und findet beispielsweise gemeinsam mit anderen Wissensarbeitern unternehmens- oder weltweit Lösungsansätze für eine Problemstellung.

Als eine dritte Stufe sehen wir die Kompetenzen für Social Learning an, besonders dann, wenn informelle oder persönliche Lernprozesse effektiv gestaltet werden sollen. Besonders wichtig ist hierbei aber die Einstellung der Führungsebenen im Unternehmen. Wenn die Vorgesetzten Facebook und Twitter als Zeitverschwendung verstehen und ihnen die Mechanismen von Social Media nicht klar sind, werden die Mitarbeiter keine erfolgreichen Wissensarbeiter werden. Meist ist es in Unternehmen notwendig, erst die Führungsebene für Social Media zu sensibilisieren und dann in einem zweiten Schritt die Mitarbeiter zu schulen und zu qualifizieren.

 

 

Warum benötigen die Mitarbeiter Kompetenzen für Social Media?

Für die Mitarbeiter bedeutet die Einführung von Social-Media-Instrumenten eine starke Veränderung des Arbeitsalltags und der persönlichen Einstellung. Während bisher ein Wissensaustausch höchstens auf Abteilungs- oder Teamebene stattfand, werden die Mitarbeiter nun angehalten, ihr Wissen mit einer größeren Gruppe zu teilen. Für viele Arbeitnehmer kann dies einem Kontrollverlust gleich kommen. Die Angst, das erarbeitete Wissen zu teilen, ist häufig ein Argument gegen die Nutzung von Social Media. Die Mitarbeiter müssen zuerst dafür sensibilisiert werden, welche Vorteile für jeden einzelnen entstehen. Erst wenn Sie die Funktionsweise des Web 2.0 verstanden haben und anhand von Beispielen aus dem Arbeitsalltag erleben, was für eine Arbeitserleichterung Social Media bedeuten, fällt die innerliche Sperre für die Tools. Aus Erfahrung können wir von Menschen berichten, die sich zuerst geweigert haben, ihr wertvolles Wissen zu teilen, dann aber mit einem gewissen Stolz zu Experten in der Community geworden sind und nun sehr gern für Ratschläge, Tipps oder Hilfestellung zur Verfügung stehen. Wenn die Kollegen merken, dass sie auf bestehendes Wissen zugreifen können und dadurch die eigene Arbeit effizienter und strukturierter erledigen können, sind die Weichen für ein erfolgreiches Enterprise 2.0 gestellt. Erst wenn Social Media als eine Bereicherung und nicht mehr als Beeinträchtigung am Arbeitsplatz angesehen wird, funktionieren die Mechanismen tatsächlich und jeder Einzelne zieht Vorteile daraus für seinen Arbeitsalltag.

 

Wie Sie Ihre Mitarbeiter zu qualifizierten Wissensmitarbeitern machen, lesen Sie unter Qualifizierte Wissensmitarbeiter für Enterprise 2.0.