Hilfe, wo sie gebraucht wird: Der punktgenaue Lern- und Performance Support AskDelphi

Stephanie ist Vertriebsmitarbeiterin mit 13-jähriger Berufserfahrung. Vor zwei Monaten hat sie ihren Arbeitgeber gewechselt und ist seitdem bei einem großen Unternehmen beschäftigt. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, Angebote zu erstellen. Eigentlich ein alter Hut, schließlich hat sie das schon unzählige Male gemacht. Aber jedes Unternehmen arbeitet anders und hat seine eigenen Vorgaben und Richtlinien. Bei der Einweisung haben die Kollegen ihr zwar erklärt, wie das Dokument zu erstellen ist; das ist allerdings schon einige Zeit her und sie hat die Details nicht mehr parat. Jetzt sitzt sie ratlos vor ihrem Bildschirm und weiß nicht weiter.

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Intelligenter Performance Support #SchlauerArbeiten #Blogparade

Beitrag zur #Blogparade von DigitalNaiv

 

„Wie ging das noch gleich?“ Diese Frage geht durch meinen Kopf, als ich das Onboarding für den neuen Kollegen vorbereite. Nun mache ich das zwar nicht zum ersten Mal – aber doch so selten, dass ich mir den Prozess nicht eingeprägt habe. Jetzt beginnt sie also wieder, die zeitraubende Suche nach der richtigen Vorgehensweise, den passenden Checklisten und FAQs. Bei einem Dutzend interner Plattformen keine leichte Aufgabe. Wie praktisch wäre jetzt ein intelligentes System, das mir genau die passende Information liefert und mich mit jeder neuen Anfrage besser kennenlernt!
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Relevante Botschaften im Social-Media-Dschungel platzieren

Posting - AufmerksamkeitAufgrund der Informationsflut auf sozialen Kanälen wie Facebook und Twitter kommt es besonders auf wertvolle und interessante Inhalte an, um aus der Masse herauszustechen. Deutlich wird dies bei genauerer Betrachtung des durchschnittlichen deutschen Facebooknutzers (DIE ZEIT, 09/2012). Jeder seiner 130 Freunde klickt zweimal täglich „Gefällt mir“, lädt alle drei Tage ein Foto hoch, postet fünfmal im Monat eine eigene Statusmeldung und setzt monatlich 19 Kommentare ab. Eine Vielzahl dieser Aktivitäten landet auf direktem Wege im Newsfeed des Nutzers. Neben Updates von Freunden kommen bei den meisten Nutzern regelmäßig Neuigkeiten von gelikten Unternehmensseiten hinzu. Zwischen all den unterschiedlichen Informationen muss vor allem der Inhalt eines Postings das Interesse des Nutzers und damit seine Aufmerksamkeit wecken.

 

Was für Facebook gilt, gilt aber auch für alle anderen Kanäle im Social Web. Denn: Je mehr Informations- und Netzwerkmöglichkeiten die Nutzer haben, umso mehr gewinnt der Inhalt an Bedeutung. Wenn eine Information auf den ersten Blick nicht interessant ist, werden weiterführende Links erst gar nicht angeklickt. Das ist ganz ähnlich wie beim Zeitungslesen: Die Überschrift anschauen, die Einleitung lesen, und wenn ich dann noch nicht gefesselt bin oder persönliches Interesse am Inhalt habe, lese ich auch nicht weiter.

 

 

Nur wenn der Inhalt passt, kommt er auch bei der Zielgruppe an

 

Wenn ein Unternehmen also einen eigenen sozialen Kanal bespielt, sei es ein Corporate Blog, ein Twitter-Profil oder eine Facebook-Unternehmensseite, müssen sich die Verantwortlichen zuerst darüber klar werden, warum Menschen sich inmitten all der Informationen gerade für die ihren entscheiden sollten. Und: Wenn der Facebook-Nutzer erst einmal bei der Unternehmensseite „Gefällt mir“ geklickt hat oder auf Twitter folgt, muss man ihm Content bieten, der seine Erwartungen erfüllt und in seinem Gedächtnis bleibt. Dafür ist aber auch eine gute Kenntnis der Zielgruppe wichtig.

 

Im Beitrag „Social-Media-Aktivitäten müssen gut geplant sein“ hat Bastian Deckenbach bereits aufgezeigt, dass bei der Redaktionsplanung alle Bereiche mit einbezogen werden sollten, die für die sozialen Inhalte relevant sind. Doch um die richtigen Botschaften zu finden, müssen einige wichtige Überlegung vorangehen: Wie sehen Außenstehende unser Unternehmen? Was erwarten sie von uns? Welches Image wollen wir im Web ausstrahlen? Dieses sollte nicht vom realen Image abweichen. Vielmehr geht es darum, Botschaften aus der Realität ins Web zu übertragen, die durch die Posts immer wieder bestätigt werden. Diese könnten lauten: „Wir sind ein moderner Arbeitgeber“, „Wir sind in unserer Branche führend in der Forschung und Entwicklung“ oder „Soziales Engagement wird bei uns groß geschrieben“. Je nachdem, welche Kernbotschaften ein Unternehmen festgelegt hat, müssen diese genauer aufgeschlüsselt werden. Möchte es sich beispielsweise als moderner Arbeitgeber platzieren, können Themen wie Weiterbildung, Work-Life-Balance, Kinderbetreuung, Altersvorsorgeangebote und vieles mehr relevant sein. Dann erst kann man sich über die Darstellung dieser Themen Gedanken machen: Machen wir viele Bilder und zeigen „live“, wie es bei uns ist? Lassen wir die Azubis im Corporate Blog berichten? Natürlich müssen hier auch die unterschiedlichen Kanäle und ihre Funktionsweisen beachtet werden. Erst wenn ich sicher bin, genügend Bildmaterial zu haben, starte ich beispielsweise auf Pinterest.

 

Nach Definition dieser Punkte, können die Verantwortlichen entscheiden, welche Fachbereiche einbezogen werden müssen. Das können hier beispielsweise die Personal- und Schulungsabteilung oder auch der Betriebsrat sein. Wichtig ist es, die entsprechenden Fachbereiche frühzeitig einzubinden und zu informieren. Im besten Fall kann man die Kollegen dazu motivieren, selbständig relevante Themen zu liefern. Mit dieser Strategie sind nicht nur die Botschaften von Beginn an klar definiert – auch der Social-Media-Manager ist entlastet und muss nicht im Alleingang Themen in ihm fremden Bereichen recherchieren.

Erfolgreiches Social-Media-Management – echt sein, präsent sein

Wie im Beitrag „Social-Media-Aktivitäten müssen gut geplant sein“ (hier nachzulesen) beschrieben, spielt die Themenauswahl und Zeitplanung in den sozialen Medien eine wichtige Rolle. Mithilfe eines Redaktionsplans können Social-Media-Verantwortliche ihre Ideen ordnen, planen und terminieren. Zwei Faktoren sind hierbei sehr bedeutend: Authentizität und Kontinuität.

 

Die Realität ins soziale Netz übertragen

 

„Würde ich das auch so zu einem potenziellen Bewerber sagen?“ „Könnte ich das auch im Meeting mit einem Kunden so formulieren?“ diese oder ähnliche Fragen sollte sich jeder Social-Media-Manager stellen, bevor er einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk oder ein Blog-Posting veröffentlicht. Handelt es sich um ein junges trendiges Unternehmen, rechnet die Zielgruppe mit eben solchen Beiträgen und einer jugendlichen Sprache. Fehl am Platz hingegen kann es schnell sein, wenn ein Unternehmen, das eher konservativ wahrgenommen wird, über flippige, unpassende Floskeln versucht, die junge Zielgruppe anzusprechen. Eine gute Maßgabe ist es daher, den Menschen im sozialen Netz genauso gegenüberzutreten, wie man es auch in der Realität tun würde.

 

Nicht in Vergessenheit geraten

 

Das Social Web wandelt sich sehr schnell. Inhalte werden gelobt, kritisiert, ignoriert. Was auch passiert, nach kürzester Zeit ist der Beitrag vergessen, denn es kommen ständig neue Informationen nach. Informationen, die die Menschen noch mehr begeistern, noch mehr fesseln oder noch mehr ärgern. Rund zwei Millionen Blog-Postings werden weltweit verfasst, 532 Millionen Mal aktualisieren User ihren Status, laden alleine auf Facebook 250 Millionen Fotos hoch – jeden Tag! Um als Unternehmen dazwischen nicht unterzugehen, zählt nicht alleine der Inhalt, auch die Regelmäßigkeit. Wenn man zu lange nichts von sich hören und sehen lässt, geht man schnell in der Masse unter und gerät in Vergessenheit. Man muss seinen Rhythmus finden. Dieser darf jedoch nur so schnell sein, wie man über relevante Inhalte verfügt.

Social-Media-Aktivitäten müssen gut geplant sein

Social Media und Redaktionsplanung. Im ersten Augenblick scheinen diese beiden Begriffe nicht zusammenzupassen. „Social-Media-Inhalte müssen immer aktuell sein – können wir denn heute schon wissen, was in einigen Wochen im Netz gefragt ist?“ oder „Wir haben nicht so viele Inhalte im Vorlauf, dass wir heute schon planen können, was wir in den nächsten Wochen veröffentlichen“ sind häufige Einwände. Doch gerade hier liegt der Knackpunkt. Professionelle Social-Media-Auftritte von Unternehmen können nicht nur spontan passieren. Ob auf Facebook, dem eigenen Blog oder anderen sozialen Kanälen, die Inhalte müssen kontinuierlich geplant werden.

 

Redaktionssitzungen sind hierfür ein sehr wichtiges Werkzeug. Ein gemeinsames Brainstorming was Inhalte, Verantwortlichkeiten und Zeitplanung angeht, erspart im Alltagsgeschäft viel Zeit. Je nachdem, wie der Social-Media-Auftritt angelegt ist, sollten zu der Sitzung die jeweiligen Experten im Unternehmen eingeladen werden. Wenn also ein Unternehmen auf den sozialen Kanälen seine Arbeitgeber-Marke stärken möchte, ist es dringend notwendig, in der Redaktionssitzung auch die Ideen und Planungen der Personalabteilung abzufragen. Anderswo kann beispielsweise ein Teilnehmer der Forschung und Entwicklung spannende Beiträge leisten. Grundsätzlich gilt hier: Je mehr Abteilungen etwas beisteuern können, desto vielseitiger wird das Unternehmen dargestellt und desto schneller werden neue Ideen generiert.

 

Wenn in der Redaktionssitzung interessante Themen und dazu passende Veröffentlichungszeitpunkte besprochen wurden, sollte im nächsten Schritt ein Redaktionsplan erstellt werden. Hierbei ist es nicht nur wichtig, eine genaue Zeitplanung anzustreben, sondern auch, alle betroffenen Kollegen zu informieren. So dass jeder, der etwas Inhaltliches zum Social-Media-Auftritt des Unternehmens beisteuern soll die Möglichkeit hat, seine Zeit-Ressourcen entsprechend zu planen.

 

Ad-hoc-Postings, die sich der Social-Media Manager auf die Schnelle ausdenken muss, weil es „mal wieder Zeit für ein Posting ist“, gehören dank einer professionellen Themenplanung der Vergangenheit an. Damit ist nicht nur dem Social-Media-Manager geholfen: Denn die spontane Themenfindung ist nicht nur zeitraubend, oftmals offenbart sich auch bald, dass kein richtiges Konzept dahinter steckt. Vor allem, wenn letztlich aus der Not heraus zu banale Inhalte entstehen. Hierzu gab es kürzlich einen sehr lesenswerten Beitrag von t3n.

 

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de