Social Networking ist schon was Tolles!

Dass ICH so was mal sage, hätte ich mir vor ein paar Wochen, bevor ich mit dem E-Learning begonnen habe, nicht träumen lassen. Mit dem Begriff Social Networking konnte damals ohnehin nichts anfangen. Jetzt weiß ich, dass Social Networking die Vernetzung von Menschen über eine Social Media Plattform ist. Ich muss zugeben, dass ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen könnte, ganz auf Social Media zu verzichten.

 

Täglich lese ich auf Facebook die Posts meiner Freunde und weiß genau, was die gerade so machen. Während ich früher oftmals keine Zeit gefunden hab, mich mal wieder bei Bekannten zu melden oder auch einfach keine Lust auf ein langes Telefonat hatte (wenn ich abends heimkomme, will ich ja schließlich auch mal meine Ruhe haben), kann ich heute über Facebook ganz einfach den Kontakt halten. Außerdem ist es doch viel unkomplizierter mal schnell über Facebook eine Nachricht zu schicken, als extra eine Mail zu verfassen oder zum Hörer zu greifen.

 

Neben Facebook bin ich ja auch noch bei Twitter angemeldet. Was mir noch fehlt ist Xing, denn wie ich im E-Learning Modul 8 Networkinggelernt habe, sind Facebook und Twitter eher für den privaten Gebrauch gedacht. Xing oder LinkedIn dagegen sind aus beruflicher Sicht sinnvoll. Auf Xing kann ich meine Kompetenzen und Arbeitserfahrungen angeben. Indem ich mich mit Kollegen vernetze, habe ich dann auch immer einen Überblick über deren Fähigkeiten und berufliche Entwicklungen. Interessant ist aber nicht nur die Vernetzung mit Menschen, die man schon kennt. Bei Xing werden auch Kontakte zweiten Grades angezeigt. Das sind dann die Kontakte meiner Kontakte. Wenn ich ein Xing Profil hätte, könnte ich über den Activity Stream der Community auch neue Leute finden und mir anschauen was die so beruflich machen. Ich würde den Activity Stream einfach als Fenster bezeichnen, indem ich sehe, wer was gerade macht, aber wir brauchen ja für alles ein Fachwort. Für die Jobsuche ist Xing scheinbar ebenfalls super geeignet. Im Moment suche ich zwar nicht nach einer neuen Arbeitsstelle, aber man weiß ja nie. 🙂

Aber da sich ja auf einer solchen Plattform auch Kunden, Geschäftspartner und potenzielle neue Arbeitgeber bewegen, sollte ich schon aufpassen, was ich im Netz veröffentliche und mir überlegen, wie ich möglicherweise auf andere wirke. Nicht, dass die einen falschen Eindruck von mir bekommen. Wichtig ist außerdem, dass meine Angaben immer aktuell sind, denn mein Profil ist ja quasi meine digitale Visitenkarte. Ich könnte mich auf Xing auch mal mit anderen Sekretärinnen vernetzen. Im E-Learning wurde mir das mit Communities erklärt.

 

 

In meiner Sprache: Communities sind einfach Gruppen, denen man beitreten kann. Beiträge und hochgeladene Dateien innerhalb der Gruppe können dann nur von den jeweiligen Mitgliedern gesehen werden. Man kann den Beiträgen auch zustimmen – in Facebook beispielsweise, wenn man auf den Like-Button unter dem Beitrag klickt. Dadurch kann ich dem jeweiligen Nutzer zeigen, dass ich seinen Beitrag gut finde. In einer solchen Gruppe gibt’s dann wie im Wiki wieder einen Manager, der dafür zuständig ist, die Inhalte aufzubereiten und zu strukturieren. Den nennt man aber nicht Gärtner, sondern Community Manager.

 

In einer Sekretärinnen-Gruppe beispielsweise wären dann nur Sekretärinnen Mitglied. Die Vorstellung gefällt mir, dann könnten wir uns gegenseitig Tipps geben und wenn man schnell mal eine zweite Meinung braucht, kann man das dort einfach reinschreiben. Ich muss mal schaun, ob es vielleicht auf Facebook eine solche Gruppe schon gibt. Über das Suchfeld müsste ich die ja finden. Falls nicht, erstell ich eben selbst eine. Ist bestimmt nicht so schwer! Aber ich glaub, da muss ich dann wegen den Privatsphäre-Einstellungen der Gruppe aufpassen. Soll ja nicht von jedem gesehen werden, über was wir uns austauschen.