Social Roles – Neue Aufgaben und Rollen im Digitalen Wandel

Mit der Einführung des Digitalen Arbeitsplatzes verändert sich nicht nur die zur Verfügung stehenden IT-Lösungen, Tools und (Social) Functions, sondern auch die Arbeitsweisen jedes einzelnen Mitarbeiters. Nicht nur, dass viele etablierte „hierarchische“ Rollen modifiziert werden müssen – denken wir nur einmal an die Führungskräfte, welche neben ihrem Führungsstil auch ihr Führungsverständnis ändern müssen – es kommen auch noch komplett neue Aufgaben hinzu. Ich habe einmal die wesentlichen neuen Aufgaben, neuen Rollen und interne Unterstützer zusammengefasst.

Die Praxis zeigt, dass in vielen Unternehmen, die Aufgaben, welche hinter den Social Roles stehen oft noch etwas umverteilt werden bzw. einer anderen Social Role zugeschoben werden.

Der Use Case-Owner

ist verantwortlich für den Use Case (= „der Grund warum eine Community gegründet werden soll“). Er prüft das Ziel und die Konzepte und entscheidet, ob die Community live geht oder nicht. Des Weiteren hat er die Macht, Entscheidungen in Bezug auf das Budget und das Personal zu treffen, sofern die Communitys dies benötigen. Themenkenntnisse und Zeit, um entsprechende Jobs zu erledigen, sind außerdem erforderlich.

 

Guides

(häufig auch Ambassadoren oder Scouts genannt) haben eine Leidenschaft für das Thema Social Collaboration/ Digitale Workplace und schaffen Aufmerksamkeit dafür. Sie transportieren die Mehrwerte in das Unternehmen und dienen als „Multiplikatoren“. So unterstützen sie die Kollegen in der Nutzung der Social Collaboration Plattform (Floorwalking, Helping Hands, Trainings, …) und sind die Experten bei der Handhabung von Communitys, sowie mit Communitys im Allgemeinen.

 

Der Community Manager

ist für alle Belange der Community verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Ziele und Konzepte zu definieren („Community Lifecycle“), welche später vom Use Case Owner dann freigegeben werden. Um die Ziele der Community zu erreichen, genießt er komplette Handlungsfreiheit. Außerdem verwendet der Community Manger mehrere Werkzeuge und Methoden wie Redaktionspläne oder Veranstaltungen. In vielen Unternehmen werden verschiedene Senioritäten im Community Management etabliert und vor allem gelebt.

 

Use Case-Teilnehmer und Community-Mitglieder

Dabei handelt es sich um Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten hierarchischen Ebenen, die für einen bestimmten Use Case und/ oder eine bestimmte Community zuständig sind.

 

Das Digital Workplace Projektteam

ist verantwortlich für die Ressourcen des gesamten Unternehmens, speziell auch des Veränderungsprozesses. Das Team leitet entsprechende Projekte mit allen Rechten und Verantwortlichkeiten und besteht i.d.R. mindestens aus verschiedenen Personen der Bereiche Kommunikation, HR und IT.

 

Community-Sponsoren

sind Personen, die die Gemeinschaft selbst und ein Thema fördert. Sie verwenden ihre Positionen innerhalb der Hierarchie, um z.B. während einer Mitarbeiterversammlung oder Verwaltungssitzung über die Community zu sprechen. Themakenntnisse sind dabei keine Voraussetzung, aber Interesse sollte durchaus gegeben sein. Die Sponsoren schaffen mehr Bewusstsein und unterstützen innerhalb des Unternehmens die Interessen des Managements

 

Digital Workplace Promotoren

bringen Leidenschaft für das Thema Digital Workplace mit. Sie kommen aus allen Hierarchieebenen und bewerben die neue Arbeitsweise, ihre Vorteile und Erfolgsgeschichten. Schulungen oder beispielsweise Seminare sind allerdings kein Bestandteil dessen.

 

Digital Workplace Projektkoordinatoren

verbreiten die Botschaft zur Social Collaboration (Roadshows, Veranstaltungen, usw.). Sie sind zuständig für Verwaltungstätigkeiten (wie z.B.  die Freigabe von beschränkten Communitys) und sollen als Vorbild für die neue Arbeitsweise dienen. Das Koordinieren und lenken der Botschafter gehört ebenso zu den Aufgaben dieser Personen, wie auch die Informationsübergabe und Sicherstellung von Projektänderungen an die Business Units.

 

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