Social Perspectives – ich bin startklar

Tadaa ich bin schon fertig mit der E-Learning-Software Ging schneller als gedacht. Irgendwie war das gar nicht so trocken, wie ich mir das vorgestellt hatte, hat sogar Spaß gemacht. Nach den ersten Modulen wusste man ja auch schon, was auf einen zukommt. Immer mal wieder musste ich in den einzelnen Kapiteln auch gleich was anklicken und nicht nur langweilig zuschauen bzw. -hören. Und am Ende kam dann immer ein Spiel. Da gab‘s zwar auch wie in einer richtigen Prüfung Fragen, die man beantworten musste, aber dennoch war‘s anders, weil die Tests in Spiele verpackt waren. Sogar Memory war dabei. Dadurch war ich irgendwie motivierter, als wenn ich nur Kreuzchen in mögliche Antwortkategorien hätte setzen müssen. Mir hat es auch gut gefallen, dass alles am Beispiel der Go Social! GmbH gezeigt wurde.

 

Dadurch, dass ich ja quasi unterschiedliche Leute begleitet habe, hab ich alle Perspektiven gesehen. So ist es ja bei uns auch: Manche blicken das alles total schnell und andere brauchen eben länger. Der eine ist skeptisch und der nächste legt einfach mal drauf los. So war das auch bei Frank, Torsten und Lena. Ich hab die richtig lieb gewonnen. Vielleicht mach ich die Software noch mal durch. Da gab es immer noch weiterführende Links in jedem Kapitel, die dann auf Fachwebsites verlinkt waren, die hab ich am Anfang noch nicht so recht verstanden. Aber ich glaub, jetzt weiß ich gut genug Bescheid, um mein Wissen noch mal zu vertiefen. Puh, wenn ich mich so reden hör – hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass ich mich in das Thema mal so reinhänge. Wenn ich dran denk, wie ich mich aufgeregt habe wegen der WIKI Einführung. Und heute wöllte und könnte ich nicht mehr ohne!

 

Ich war dann heute Mittag gleich noch beim Tatel, weil ich wissen wollte, wann wir denn jetzt so richtig mit Social Media loslegen. Er meinte, er findet es ja toll, dass ich so engagiert bin, aber so schnell geht das leider nicht. 🙁 Wir würden uns im Moment noch in der Planungsphase befinden, danach kommen die Entwicklungs- und dann erst die Einführungsphase. Bevor wir loslegen können, müsste er noch mit allen Beteiligten sprechen, das heißt auch mit dem Betriebsrat, der Rechtsabteilung und der IT-Abteilung. Nicht, dass die aus allen Wolken fallen. Außerdem seien noch nicht alle Kollegen mit dem E-Learning-Programm fertig. Der Tatel hat mir versprochen, dass er eine Rundmail schreibt, in der er einen Termin für einen Besprechungstag für die Mitarbeiter bekannt gibt, wenn es so weit ist. Mensch, jetzt hatte ich mich schon so gefreut! Aber ich muss mich wohl noch gedulden…

 

Im letzten Kapitel des E-Learnings haben die das auch schon erwähnt, dass man nichts überstürzen soll. Schließlich wollen wir ja nicht in ein paar Monaten feststellen, dass die ganze Aktion mit der Umstellung gescheitert ist und wir doch lieber alles so machen wie davor. Damit das nicht passiert, sollte man ein Eckpunktepapier festlegen mit den wichtigsten Grundsätzen und Zielen und auch im Vorhinein schauen, welche Social Media Angebote für das Unternehmen am geeignetsten sind, meinte Frau Herzog von der Go Social! GmbH im letzten Modul des E-Learnings. Da ging es um Social Perspectives, also darum, die Chancen im Unternehmen durch Social Media zu erkennen und zu nutzen. Dafür sei eine solide Planung und Entwicklung ganz wichtig. Und vor allem sollten die Mitarbeiter in der Entwicklungsphase von der Geschäftsführung mit geeigneten Maßnahmen tatkräftig unterstützt werden. Da bin ich ja mal gespannt, ob der Tatel das schafft.

 

 

Ich hab nur Angst, dass die vom Betriebsrat Einwände haben und den Tatel wieder umstimmen. Ich hoffe, dass er die richtigen Argumente findet. Schließlich gibt es ja genug Nutzenargumente für die Verwendung von Social Media. Der Betriebsrat wird dann Chancen und Risiken abwägen. Aber wie sagt Anja immer: „Mal nicht den Teufel an die Wand!“ Sie hat ja auch irgendwie Recht…ich finde halt, es ist am Wichtigsten die Mitarbeiter über solche Veränderungen früh zu informieren – so wie es bei uns auch gemacht wurde. Wenn mal klar ist, welche Vorteile sich bieten sind die Kollegen dann auch viel offener für die Neuerungen und haben Spaß daran mitzumachen. Sieht man ja an mir. 🙂

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.