Social Media Night 33: Kultur und Mitarbeiter Engagement

Gestern war es wieder soweit, die Social Media Night Stuttgart ging in die nächste Runde. Versionsnummer 33. Was uns auch schon zum ersten Vortrag von Dirk von Gehlen, Leiter Social Media/Innovation Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH, bringt.

 

Wobei STOP, da war doch noch was, oder? Ja genau das Verkehrschaos vor und rund um das Mercedes Benz Museum, aber wir Know Howies haben es trotzdem bravourös zur Social Media Night geschafft, Angela Mayer sei Dank.

 

Nun zurück zu den Fakten

Kaum eine Branche hat in den letzten Jahren die Auswirkungen der Digitalisierung so gespürt wie die Kreativ- und Kulturwirtschaft. Sinkende Absatzahlen in Buch- und Zeitungsverlagen sind nur ein Beispiel davon.

 

Impressionen von der 33. Social Media Night Stuttgart

 

Always Beta

Doch wie kann man die scheinbar negativen Folgen nun positiv deuten? Die erste Erkenntnis, die hängen bleibt: Kultur wird zur Versionierung. Es gibt keinen wirklichen Endzustand mehr. Always beta. Das beste Beispiel für eine derartige Verflüssigung von Wissen ist nach wie vor das Online-Lexikon Wikipedia. Kein Inhalt ist in Stein gemeißelt, denn das Internet ist social, Papier ist Einbahnstraße. Die Leseratte wird zum Social Player.

 

User Generated Content als Erfolgsgarant

Durch die Einbeziehung der User in den kulturellen Entstehungsprozess entsteht Wertschätzung und letztlich auch Wertschöpfung. Dies ist die fundamentale Funktionsweise von Crowd Sourcing und Crowd Funding. Kultur wird zum Prozess, nicht das Produkt, sondern der Weg dahin (DAS ERLEBEN) steht im Fokus.  

 


Bei all den tollen Denkansätzen und Paradigmenwechseln bleibt in Zukunft nach wie vor zu klären, wie sich das auf das Urheberrecht und somit auf den Schutz der „geistigen Schöpferkraft“ auswirken wird.

 

Daimler: We blog

Weiter geht’s mit dem Mitarbeiterblog der Daimler AG. Nach 6 Jahren endlich auf der Social Media Night. Im Fokus stehen die realen Geschichten von Mitarbeitern. „Wir versuchen auf PR- und Corporate Language zu verzichten. Im Mittelpunkt steht nicht, was wir gern erzählen wollen, sondern was die Zielgruppe wirklich interessiert“, so Uwe Knaus, Manager Corporate Blogging & Social Media Strategy. Glaubwürdigkeit und Au­then­ti­zi­tät als Erfolgsfaktor Nummer eins: Das Rezept scheint aufzugehen: bis zu 40.000 Besucher pro Monat, 140.000 page impressions, 25 Prozent der Leser Mitarbeiter, 7 Kommentare pro Beitrag.

 


Und stellt euch vor der Blog wird sogar noch zur TV-Primetime stark besucht. Second Screen lässt grüßen…In diesem Sinne „keep blogging‘“ und bis zur nächsten Social Media Night.

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