Social-Media-Aktivitäten müssen gut geplant sein

Social Media und Redaktionsplanung. Im ersten Augenblick scheinen diese beiden Begriffe nicht zusammenzupassen. „Social-Media-Inhalte müssen immer aktuell sein – können wir denn heute schon wissen, was in einigen Wochen im Netz gefragt ist?“ oder „Wir haben nicht so viele Inhalte im Vorlauf, dass wir heute schon planen können, was wir in den nächsten Wochen veröffentlichen“ sind häufige Einwände. Doch gerade hier liegt der Knackpunkt. Professionelle Social-Media-Auftritte von Unternehmen können nicht nur spontan passieren. Ob auf Facebook, dem eigenen Blog oder anderen sozialen Kanälen, die Inhalte müssen kontinuierlich geplant werden.

 

Redaktionssitzungen sind hierfür ein sehr wichtiges Werkzeug. Ein gemeinsames Brainstorming was Inhalte, Verantwortlichkeiten und Zeitplanung angeht, erspart im Alltagsgeschäft viel Zeit. Je nachdem, wie der Social-Media-Auftritt angelegt ist, sollten zu der Sitzung die jeweiligen Experten im Unternehmen eingeladen werden. Wenn also ein Unternehmen auf den sozialen Kanälen seine Arbeitgeber-Marke stärken möchte, ist es dringend notwendig, in der Redaktionssitzung auch die Ideen und Planungen der Personalabteilung abzufragen. Anderswo kann beispielsweise ein Teilnehmer der Forschung und Entwicklung spannende Beiträge leisten. Grundsätzlich gilt hier: Je mehr Abteilungen etwas beisteuern können, desto vielseitiger wird das Unternehmen dargestellt und desto schneller werden neue Ideen generiert.

 

Wenn in der Redaktionssitzung interessante Themen und dazu passende Veröffentlichungszeitpunkte besprochen wurden, sollte im nächsten Schritt ein Redaktionsplan erstellt werden. Hierbei ist es nicht nur wichtig, eine genaue Zeitplanung anzustreben, sondern auch, alle betroffenen Kollegen zu informieren. So dass jeder, der etwas Inhaltliches zum Social-Media-Auftritt des Unternehmens beisteuern soll die Möglichkeit hat, seine Zeit-Ressourcen entsprechend zu planen.

 

Ad-hoc-Postings, die sich der Social-Media Manager auf die Schnelle ausdenken muss, weil es „mal wieder Zeit für ein Posting ist“, gehören dank einer professionellen Themenplanung der Vergangenheit an. Damit ist nicht nur dem Social-Media-Manager geholfen: Denn die spontane Themenfindung ist nicht nur zeitraubend, oftmals offenbart sich auch bald, dass kein richtiges Konzept dahinter steckt. Vor allem, wenn letztlich aus der Not heraus zu banale Inhalte entstehen. Hierzu gab es kürzlich einen sehr lesenswerten Beitrag von t3n.

 

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de

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