Reverse Mentoring – Stimmen der Mentees

Ein entscheidender Erfolgsfaktor des Reverse Mentorings steht ganz am Anfang: Die Mentor-Mentee-Zuteilung – das sogenannte Matching. Nur wenn die jeweiligen „Lernpaare“ professionell ausgewählt und zusammengeführt werden, kann die Methode erfolgreich sein. „Über persönliche Gespräche und Fragebögen machen wir uns ein genaues Bild darüber, wo jeder einzelne Mentor und Mentee steht. Nur so können wir Paare zusammenstellen, die effizient mit- und voneinander lernen“, betont Viola Ploski, die den Bereich Beratung und Qualifizierung bei der Know How! AG leitet.

 

In Kickoff-Veranstaltungen lernen sich die Paarungen dann schließlich kennen – die gemeinsame Arbeit kann beginnen. Bei bisherigen Projekten galt: Sechs Sessions in sechs Monaten. Um den Mentoren die Vorbereitung zu erleichtern, stellt das Projektteam neben Workshops, Informationsmaterialien, Communities und Tutorials zur Verfügung. Diese können in den jeweiligen Sessions herangezogen werden. Dabei werden die Lernsitzungen auf die Vorkenntnisse und Fragestellungen der Paare zugeschnitten.

Reverse Mentoring

Klares Feedback: Alle Mentees würden es wieder tun!

 

Die Führungskräfte schätzen an dieser Art der Weiterbildung ganz besonders die zeitliche und inhaltliche Flexibilität, die 1:1-Situation und damit die individuelle Betreuung, so könnte man das Feedback in aller Kürze zusammenfassen. Denn: Alle Mentees, die bei unseren bisherigen Projekten am Reverse Mentoring teilgenommen haben, würden es jederzeit wieder tun. „Reverse Mentoring ist eine Chance, das eigene Rollenverständnis aus Sicht eines Digital Natives reflektieren zu können“, so eine Führungskraft.

 

Viele der Befragten loben an der Methode besonders die Flexibilität. Eine ein- oder zweitägige Schulung als Alternative zum Reverse Mentoring halten die meisten nicht nur zeitlich schwer umsetzbar, sondern würden sich davon auch einen deutlich geringeren Lerneffekt versprechen. „Wenn man Kinder hat, dann ist man beim Umgang mit neuen Technologien schon Reverse Mentoring gewohnt. Die Methode passt ins wirkliche Leben“, beschreibt ein Mentee seine Erfahrungen. Neben dem positiven Feedback gingen die negativen Stimmen bei der Evaluierung alle in dieselbe Richtung: Mehr Zeit mit ihren Mentoren wünschen sich die Teilnehmer. Ein Zeichen dafür, dass das Programm ihre Motivation geweckt hat und die Führungskräfte gerne mehr davon haben wollen.

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