Wo geht’s lang zur schönen, neuen Arbeitswelt?

neue Arbeitswelt

Arbeiten von unterwegs, Videomeetings mit Kunden aus den USA und zwischendurch das Projekt mit den Kollegen in China abstimmen –  die neue Arbeitswelt setzt vor allem auf Vernetzung. Das betrifft nicht nur die Kommunikation, sondern auch den Umgang mit Wissen.

 

Während wir heute mit unseren Fähigkeiten meist Einzelkämpfer sind, zählt künftig die Zusammenarbeit, über Grenzen, Zeitzonen und Disziplinen hinweg. Die klassische deutsche Industriearbeit weicht immer mehr der Wissensarbeit, die wiederum von geteilten Sachkenntnissen und Teamarbeit lebt. Damit führt die Digitalisierung letztendlich zu einer neuen Definition von Arbeit und sie erfordert eine komplette Veränderung des gesamten Unternehmens und dessen Strukturen.

Digitaler Wandel: eine Frage der Denkweise

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter über verschiedene digitale Kanäle zusammenarbeiten können. Dabei leisten vor allem mobile Technologien, Messaging-Dienste und File-Sharing-Tools einen essentiellen Beitrag. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht ist der digitale Wandel aber nicht Aufgabe einzelner Abteilungen, schon gar nicht ausschließlich der IT. Von der Umstellung sind alle im Unternehmen gleichermaßen betroffen. Der Wandel beginnt mit einem Um- und Neudenken als vernetzte Organisation.

Neue Wege für die neue Arbeitswelt

Der Abschied von den alten, gewohnten Strukturen fällt naturgemäß am schwersten. Viele Unternehmen begegnen Neuem mit Vorsicht und verlassen sich lieber auf das Bewährte. Zudem bedeuten tief greifende Veränderungen wie der digitale Transfer eine große Herausforderung. Nicht zuletzt ist der Faktor Mensch gleichermaßen unberechenbare Größe und wichtigster Akteur.

 

Die Digitalisierung der Arbeitsumgebung sollte also nicht nur auf die Bedürfnisse des Marktes und Unternehmens abgestimmt sein, sondern vor allem auf die der Mitarbeiter. Sie sollten bei der Reise zum Arbeitsplatz der Zukunft von Anfang an aktiv mit einbezogen werden.

Enabling zeigt die Richtung und schafft Akzeptanz

Idealerweise wird der Transfer zum Digital Workplace von einem umfassenden Enabling-Konzept begleitet, das die Einführung als ein in sich geschlossenes Projekt betrachtet. So klärt beispielsweise eine Analyse im ersten Schritt die Projektziele, Verantwortlichkeiten und das Akzeptanzmanagement. Erst im Anschluss folgt die Konzeption, bei der Lernziele, Leistungsindikatoren, Kommunikation und das Change-Management gemeinsam erarbeitet werden. Ist diese Vorarbeitet geleistet, lassen sich die entsprechenden Trainingskonzepte und Medien bestmöglich auf die Zielgruppe abstimmen und anhand der zuvor erstellten Qualifikationsmatrix durchführen.

Schnelle Reaktion durch fortlaufende Evaluation

Eine konstant laufende Evaluation liefert parallel zum gesamten Projekt Hinweise über Erfolge sowie eventuelle Fehlschläge. Und erlaubt es, entsprechend reagieren zu können, um den Kurs gegebenenfalls anzupassen. Ein abschließender Bericht liefert wichtige Erkenntnisse über den Stand der Initiative und die daraus gelernten Erfahrungen. Bei Bedarf wird das Konzept um weitere Inhalte ergänzt.

Unterstützung von Learning Spezialisten bringt Erfolg

Für eine erfolgreiche Umsetzung werden die einzelnen Schritte des Enablings sowohl inhaltlich als auch konzeptionell an das jeweilige Unternehmen angepasst. Große Veränderungsprozesse bedürfen immer beidem: Fingerspitzengefühl und einer strukturierten Vorgehensweise.

 

Mit der entsprechenden Unterstützung von außen lässt sich der Umstieg auf den digitalen Arbeitsplatz erheblich erleichtern. Mit einem individuellen Enabling-Konzept ist der Digital Workplace nicht mehr länger nur Zukunftsmusik, sondern schon bald neuer Arbeitsalltag.

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