Wie können Sie Ihre Mitarbeiter befähigen, etwas Neues zu lernen?

Wie können Sie Ihre Mitarbeiter befähigen, etwas Neues zu lernen2

In den vergangenen Monaten haben wir hier über Enabling Patterns, Lern-Nuggets, Use Cases samt ihren Herausforderungen sowie das Thema Performance Support berichtet. Wir haben aufgezeigt, wie Floorwalker auch in großen Unternehmen Tausende von Mitarbeitern unterstützen können. Das ist schon eine ganze Reihe an Formaten, mit denen Mitarbeiter etwas Neues lernen können. Aber das ist natürlich noch längst nicht alles! Die Grafik oben zeigt ein Spektrum an Maßnahmen auf, die je nach Zielgruppe und in unterschiedlichen Lernphasen sinnvoll sind. Keine Angst, wir erläutern hier jetzt nicht jede einzelne. Denn besonders Präsenztrainings, Webinare oder Web Based Trainings sind etablierte Formate, die den Lesern unseres Blogs längst bekannt sind. Damit Sie wissen, wie Sie Ihre Mitarbeiter noch dabei unterstützen können sich besser zurechtzufinden, wenn etwas Neues auf sie zukommt, wollen wir im Folgenden drei weitere Möglichkeiten aufzeigen. Ganz gleich, ob es sich um einen Software Rollout handelt oder ob Sie zum Beispiel neue Lernformen im Unternehmen einführen.

Motivationstrailer

Beginnen wir am Anfang: Sie möchten die Kernbotschaften eines Projekts an Ihre Mitarbeiter bringen. Natürlich können Sie das mit einer Rundmail oder einem Aushang tun. Aber sind wir mal ehrlich: Damit sind die Kollegen tagtäglich konfrontiert. Sie möchten Aufmerksamkeit erregen, transparent kommunizieren und gleichzeitig Neugierde und Motivation wecken. Für diese Ziele eignen sich Video-Clips, sogenannte Motivationstrailer. Das kann ein fotorealistisches Video sein oder eine gezeichnete Animation. Wichtig ist, dass dieser Film mit wichtigen Informationen zum Projekt gespickt ist, Barrieren gegen Neuerungen abbaut und die Argumentation Ihre Mitarbeiter „ins Boot holt“. So sensibilisieren Sie die Belegschaft für das Thema und erreichen eine positive Erwartungshaltung. Stellen Sie klar, welchen Nutzen die Mitarbeiter durch die Neuerungen haben und steigern Sie so die Akzeptanz der Mitarbeiter. Motivationstrailer eigenen sich auch ideal, um Prozesse klar darzustellen oder schon eine exklusive Preview auf die neue Software zu geben.

Die Community als Lernlandschaft

Besonders wenn Social Business Plattformen eingeführt werden, bietet es sich an, direkt auf der neuen Plattform zu lernen. In geschlossenen Communitys können sich Trainer mit Nutzern verknüpfen, Lerngruppen werden gegründet und es entsteht eine (wachsende) Lerncommunity. Der große Vorteil ist, dass Nutzer so realitätsnah lernen, erste Ängste vor dem neuen Tool werden abgebaut und die Vorzüge der Kollaboration schnell deutlich. Ständige Lernbegleiter sind dann die Kollegen und wenn es gar nicht mehr geht, können auch die Trainer direkt kontaktiert werden. Es ist wichtig, dass erst in einem geschützten Bereich gelernt werden kann, wo den Nutzern die Angst genommen wird, etwas falsch zu machen. Wir legen hier auch Wert darauf, dass die Nutzer selbstgesteuert und informell Lernen können. Das hat den Nebeneffekt, dass die Community oft gar nicht als Weiterbildungsmaßnahme wahrgenommen wird und so tatsächlich auch stärker angenommen wird, als wenn ein Workshop dazu stattfinden würde.

Der virtuelle Coach

Es gibt Situationen in jedem Arbeitsalltag, in denen es nicht schlecht ist,  doch mal schnell eine Frage zu stellen. Wir bieten unseren Kunden für einen definierten Zeitraum nach der Einführung weiter noch Support an. „Virtual Coaches“ sind Trainer die per Telefon, Mail, in einer Community oder per Chat Fragen beantworten. Ganz unkompliziert und mit sofortiger Reaktion. So können zum Beispiel feste Tage eingerichtet werden, an denen der virtuelle Coach zur Verfügung steht. Das gibt den Mitarbeitern mehr Sicherheit, um zum Beispiel mit den neuen Funktionen in Office zurecht zu kommen. Und es entlastet Ihre eigene Support-Hotline, die sich in der Zeit um andere Dinge kümmern kann.

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