Ich bin dann mal Community Manager – Ahoi

Wie bereits erwähnt entstehen durch den Einzug von Sozialen Medien in die Arbeitswelt viele neue Berufsbilder. Zu diesen neuen Erscheinungsformen gehört auch die des Community Managers.

 

Was macht nun dieser Community Manager und wie wird man Community Manager? Worin unterscheiden sich interne und externe Communitys? Diesen und andere spannenden Fragen werden wir in den nächsten Wochen nachgehen. Wir starten mit einer Begriffserklärung sowie einer kurzen Aufgabenbeschreibung. Als erstes nehmen wir den Arbeitsalltag eines Community Managers unter die Lupe. „Communitys“ sind aktuell in aller Munde. Grob gesagt handelt es sich bei einer „Community“ um eine Online-Gemeinschaft.

Community Management

 Und was ist dann Community Management?

Der Bundesverband Community Management BVCM (2014) definiert den Begriff wie folgt:

„Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes“

 

Wie der Verband zeigt, erwächst aus dem Community Manager gerade ein handfestes Berufsbild. Die Tage in denen Community Management als lapidare Nebentätigkeit für Nachtportiers und Assistentinnen verstanden wird, neigen sich allmählich dem Ende.

Das Aufgabenbild des Community Managers lässt sich weiter aufteilen in die Betreuung von externen (Kunden-Communitys) oder von internen Communitys (Mitarbeiter- oder Projektcommunitys).

 

Weitere Informationen finden Sie auch im Storify-Bericht unseres Produktmanagers E2.0 Wilke Hannes Riesenbeck

 

Vom Gärtnern und Hausbauen

Oftmals wird das Community Management auch mit der Aufgabe eines Gärtners verglichen. Die Community als Sinnbild des Gartens, der gehegt und gepflegt werden muss. Um in der bildhaften Sprache zu verweilen: Manchmal muss der Garten auch von Unkraut und Wildwuchs befreit werden. Dies alles liegt in der Hand des Community Managers.

 

Andere Experten vergleichen den Prozess des Community Managements gar mit dem Bau eines Hauses: Auf dem Weg zum Hausbau gilt es einige Schritte zu meistern – Stein für Stein entsteht die Community. Egal welches Bild man heranzieht, eines ist klar: Community Manager bringen Leben in die Community und schaffen so einen realen und oft auch geschäftlichen Mehrwert (Stichwort Business Case).

 

Und wie sollte er nun sein, dieser Community Manager?

Ein Supermann? Ja doch in gewisser Weise….Denn er muss sich:

  •  Um den Aufbau der Community kümmern
  • Muss Inhalte besteuern
  • Muss die Community unterhalten (daher wird er auch Cheerleader genannt)
  • Muss Krisen meistern
  • Inhalte bewerten und kuratieren (Traffic Cop)
  • Muss die Community bekanntmachen
  • And much more

Was alle Metaphern und Anforderungen eint, ist die Tatsache, dass die Aufgaben eines Community Managers sehr all umfassend und sehr vielseitig sind. Muss man dazu geboren sein? Kann man das lernen? Ja man kann das lernen, aber nicht von heute auf morgen. Wie bei jeder Ausbildung muss man sowohl theoretische und praktische Fähigkeiten entwickeln, um wirklich erfolgreich zu sein (Dazu mehr in Teil 3 unserer Serie).

Lesen Sie nächste Woche mehr zum Thema: Community Management als Business-Faktor

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