IBM Business Connect 2013 – Querdenken. Zukunft lenken

Die diesjährige IBM Business Connect 2013  fand vom 15.-16. Oktober 2013 im Rosengarten in Mannheim unter dem Motto: „Querdenken. Zukunft lenken“ statt. Im Folgenden berichte ich von meinen Highlights von Tag eins.

Auftakt der IBM Business Connect 2013

Die IBM Business Connect  ist in dieser Form ein Novum: Seit diesem Jahr werden die thematischen Schwerpunkte: Smarter Analytics, Smarter Commerce, Social Business und Enterprise Content Management in einer Veranstaltung vereint. Das macht  durchaus Sinn, denn nur, wenn alle Unternehmensbereiche entlang der Value Chain im smarten Zeitalter Wettbewerbsvorteile generieren, wird das jeweilige Unternehmen auch noch in Zukunft bestehen, so Ralph Demuth, IBM Vice President Software Technical Professionals and Services Northeast Europe. Dieser Ansatz findet sich auch im Motto der IBM Business Connect wieder. Nur wenn Menschen um die Ecke denken, (sprich quer), sich vernetzen oder neue Wege einschlagen, entstehen Innovationen und neue Business Modelle.

 

Im Bereich Social Media Marketing kann sich wohl fast jedes Unternehmen noch eine Scheibe vom FC Bayern München abschneiden. Dies untermauerte die beindruckende Keynote: 900 Millionen Touchpoints pro Monat, die digitale Welt vom FC Bayern von Stefan Mennerich.  Zielgruppengerechte Social Media Kommunikation, sei es in Text, Bild oder Videoform rund um die Uhr (24/7).    

Der Social Business Nachmittag

Nach dem Mittagessen wurde die Veranstaltung nach Schwerpunkten gebündelt. Ich machte mich auf zum Social Business Forum. Besonders gut hat mir die Keynote Social Business: From Liking to Leading: The Rise of Social Business von Jon Mell, IBM Software Group Kenexa Sales Integration Leader, Europe gefallen.    

 

“Social is changing the way people connect and the way organizations succeed from marketing and sales to product and service innovation”.    

 

Dank Social Software ist es heutzutage einfacher denn je, sich mit anderen Mitarbeitern zu vernetzten und von ihnen zu lernen. Engagierte und motivierte Mitarbeiter werden in Zukunft den entscheidenden Unterschied machen (Stichwort: Smarter Workforce).    

How to do it:

  • What job role has the biggest impact on the business?
  • Why are great people great?
  • Recruit, train and develop to that standard

 

Auf die Frage wie man „Non-Digital Natives“ vom Nutzen von Social Business überzeugt antwortete er: „Catch them where they are“. Und das sind meistens die Smartphones.

 

Ein weiteres Highlight der IBM Business Connect 2013 war für mich der Vortrag von Harald Schirmer, Corporate HRD Change Management Expert, bei Continental. Er referierteüber die Einführung von Social Business als interner Kulturwandel. Für ihn stehen die Mitarbeiter im Fokus der Transformation: Durch das Teilen von Informationen über Abteilungsgrenzen entsteht ein Mehrwert für die Mitarbeiter.

 

Dadurch werden nach und nach auch Social Business Kritiker vom Nutzen überzeugt. Dank Change Management, Enabling und gelebten Kulturwandel hat die Continental innerhalb eines Jahres ein Drittel ihrer Mitarbeiter erreicht.  Nichtsdestotrotz kann sich eine Unternehmenskultur nicht von heute auf morgen ändern. Es handelt sich hierbei um einen komplexen sowie vielschichtigen Prozess, der seine Zeit benötigt. Enterprise 2.0-Experten gehen von einer Transformationsdauer von bis zu acht Jahren aus. Wichtig hierbei auch die Erkenntnis, dass Social Business KEIN Software-Update ist.

 

Kultur Kopie

Wie begegnet man kritischen Fragen bezüglich der Implementierung von Social Media innerhalb des Unternehmens?

 

 

 

2 Gedanken zu „IBM Business Connect 2013 – Querdenken. Zukunft lenken“

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