Ha! Endlich wusste ich mal was vorher: Social Collaboration

Als ich den Tatel heute Morgen nach Communote und Yammer gefragt habe, meinte er, dass er auch schon darüber nachgedacht hat und wir das mal bei unserer nächsten Mitarbeitersitzung diskutieren sollten. Seit wir dieses E-Learning haben, ist er viel offener für Veränderungen, früher hat er immer alles Neue abgelehnt. Ich bin echt beeindruckt! Und er hat mich sogar gelobt, als ich ihm ein wenig stolz erzählt habe, dass ich im Kapiteltestspiel zu Modul 7 alles richtig gemacht habe. (Zugegeben, ich habe verschwiegen, dass es in dem Modul ums Wiki ging, damit kenne ich mich ja eh schon voll gut aus.) Aber selbst ich hab noch was Neues zum Wiki gelernt. Jemand, der den Überblick über einzelne Wiki-Seiten behält und aufpasst, dass keine Dopplungen oder verwaiste Seiten entstehen, nennt man einen Wiki-Gärtner. Das bin dann quasi ich, Blumen mochte ich ja schon immer.

Außerdem hab ich noch gelernt, dass im Wiki alle Änderungen an einer Seite chronologisch in der Versionsgeschichte gespeichert werden. Jetzt kann niemand mehr abstreiten, dass eine Änderung nicht von ihm kommt und falls jemand was verschlimmbessert, kann ich auch einfach die alte Version wieder herstellen. Wenn ein Dokument fertig ist, darf ich, als Wiki-Gärtnerin, dieses dann ins Dokumenten-Management-System (DMS) verschieben. Über alle Dokumente, die dort liegen, habe ich dann die Verwaltungshoheit. Echt toll, ich fühle mich richtig wichtig!

 

Dass sich das Wiki eignet, um gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten, ohne dass man am Ende x Versionen von dem Dokument hat (im E-Learning wird in dem Zusammenhang übrigens von Social Collaboration gesprochen) wusste ich ja schon. Aber von Google Docs habe ich bisher noch nicht gehört. Google Docs ist ein Social Editor. Natürlich wieder ein neues englisches Wort, ohne geht’s ja heutzutage nicht mehr. Jedenfalls kann ich mit diesem Social Editor auch prima gleichzeitig mit anderen Kollegen an einem Dokument arbeiten. Dazu muss ich mir nur einen kostenlosen Account bei Google anlegen und die anderen dann per Mail einladen. Das gute an Google Docs ist scheinbar, dass ich genau sehe, wer gerade im Dokument rumschreibt. Da erscheint dann nämlich ein Fähnchen im Text mit dem Namen des jeweiligen Nutzers. Im Live Chat neben dem Dokument kann ich dann außerdem gleich noch mit den anderen diskutieren, wenn wir uns an einer Stelle uneinig sind. Total praktisch, beim Wiki gibt’s so was leider nicht.

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