Know How! AG Enterprise 2.0 Glossar

Sie haben sich sicher schon Mal gefragt, wo der Unterschied zwischen Social Media und Social Networks liegt. Oder was der Begriff Enterprise 2.0 bedeutet. Erfahren Sie mehr dazu im Know How! AG Enterprise 2.0 Glossar.

Blog

Bei dem Begriff „Blog“ handelt es sich um ein sogenanntes Kofferwort, welches sich aus den Wörtern „Web“ und „Logbuch“ zusammensetzt. Der (Web)log wird als elektronisches Tagebuch im Internet/Intranet bezeichnet. Als Erfinder des Worts „Blog“ gilt der Webdesigner Peter Merholz, dieser verkürzte das vom amerikanischen Programmierer John Barger geprägte Wort „Weblog“ auf „Blog“ (vgl. Ruisinger 2011, S. 16).

 

Blogroll

Eine Liste von Blogs, die ein Blogger durch die Bereitstellung von Links empfiehlt (gewöhnlich in einer Sidebar-List).

 

Crowdsourcing 

Im engen Zusammenhang mit diesem Begriff steht auch das Phänomen „Crowd Sourcing“. Der Begriff leitet sich aus dem englischen „Crowd“ für „Menge“ oder „Masse“ und „Sourcing“ für „Beschaffung“ ab. „Crowd Sourcing“ bedeutet, die eigene Community zu motivieren sowie in den jeweiligen Entscheidungsprozess zu integrieren. Als Kennzeichen von „Crowd Sourcing“ gilt, dass die Entscheidungen und Kommunikationsprozesse auf der „Weisheit der Vielen“ (Mitarbeitern, Kunden, Kooperationspartner etc.) beruhen (vgl. Ruisinger 2011, S. 175).

 

Enterprise 2.0

Es ist die Rede von Enterprise 2.0, kurz E2.0, wenn „selbstorganisierende“ Social Media oder Social Software Tools von oder zwischen Unternehmen und ihren Mitarbeiter oder Partnern verwendet werden. Der Begriff Enterprise 2.0 wurde vom Havard Professor Andrew Mc Afee geprägt.

 

Forum

Das Wort Forum geht auf das lateinische Wort „Forum“ zurück. Das Wort bedeutet übersetzt „Platz“. Das bekannteste Forum der Antike war das sogenannte „Forum Romanum“. Ein Platz auf dem die Bürger Roms über Politik, Wirtschaft sowie Alltagsprobleme diskutierten und somit ein direkter Informationsaustausch erfolgte. Ein Forum ist eine Online-Diskussionsplattform , in der Personen Fragen stellen, Ihre Erfahrungen mit anderen teilen und Themen von allgemeinem Interesse diskutieren können.

 

Microblogging

Unter Microblogging versteht man eine Blogform, die auf eine bestimmte Anzahl von Zeichen beschränkt ist. Twitter ist die wohl bekannteste Microblogging Plattform. Hier werden die Nachrichten auf 140 Zeichen beschränkt.

 

Profil

Ein Profil innerhalb einer Social Media Plattform kann mit einer digitalen Visitenkarte verglichen werden.

 

Social Bookmarking

Unter dem Begriff Socal Boomarking (Bookmark Sharing) wird die Erfassung, Kategorisierung und Verwaltung von eigenen Web-Bookmarks bezeichnet.

 

Social Business

Der Begriff Social Business wurde von IBM geprägt. Unter Social Business wird die interne Verwendung von Sozialen Medien zur Produktivitätssteigerung verstanden.

 

Social Learning

Social Learning ist das Lernen mit und im sozialen Umfeld unter Verwendung von Social Media Tools. Im Fokus stehen das Vernetzen der Lernenden und das Erarbeiten bzw. Anbieten von selbst erstellten Lernmaterialien.

 

Social Media

Kaplan und Haenlein definieren den Social Media Begriff wie folgt: Social Media is a group of Internet based applications that build on the ideological and technological foundations of Web 2.0 that allow the creation and exchange of user generated content”.

 

Social Networks

Bei dem Begriff Social Network handelt es sich um einen Begriff der Soziologie, der sich mit der Analyse der Qualität zwischenmenschlicher Bindung befasst. Der Begriff Social Network (deutsch Soziales Netzwerk) wird heute vorwiegend für Social Networking Plattformen wie „Facebook“ und „Google+“ (private Communitys) oder „Xing“ und „LinkedIn“ (Business Communitys) verwendet (vgl. Mühlenbeck und Skibicki 2007, S. 41).

 

Social Software

„Social Software-Anwendungen unterstützen als Teil eines soziotechnischen Systems menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit. Dabei nutzen die Akteure Potenziale und Beiträge eines Netzwerks von Teilnehmern“ (Back und Heidecke 2012).

 

RSS Feed

Das Akronym RSS steht für „Really Simple Syndication“. Die RSS-Technologie ermöglicht über sogenannte Feeds das Abonnieren von unterschiedlichen Angeboten (News, Blogbeiträge, Podcasts etc.)

 

Tag/Tagging

Unter Tagging („Verschlagwortung“) wird die Klassifikation von Inhalten durch den Nutzer selbst bezeichnet. Diese Schlagwörter werden als „Tags“ (englisch für „Bezeichnung“ oder „Anhänger“) bezeichnet. (vgl. Eck 2007, S. 21).

 

User generated Content

Dank Social Media haben die die User die Möglichkei Inhalte zu erstellen, kommentieren und zu publizieren. Dies wird unter dem Begriff „User generated Content“ zusammengefasst.

 

Web 2.0

Laut Schiller García ist der Terminus Web 2.0 ein Sammelbegriff für eine Reihe von Entwicklungen des World Wide Webs. Dieser fasst den aktuellen Stand der Entwicklungen aus technologischer, soziologischer, individueller und ökonomischer Perspektive zusammen. Die wesentlichen neuartigen Komponenten des Web 2.0 bestehen aus Rich Media Komponenten, die die bisherigen Text- und Bilddateien um Audio- und Videoinhalte (Flashanimationen) ergänzen sowie die Bereitstellung von „User generated Content“ (vgl. Grahl 2012).

 

Wiki

Die Bezeichnung Wiki geht auf das hawaiische Wort „wiki“ zurück. Dieses bedeutet übersetzt „schnell“. Der Begriff Wiki steht stellvertretend für die Idee, dass der Austausch von Informationen schnell und sehr einfach ablaufen sollte. Als weltweit bekanntestes Wiki-Projekt gilt das von Larry Sanger und Jimmy Wales initiiertes Online-Lexikon „Wikipedia“.

_______________________________________________________________

Quellen:

 

Back, Andrea; Heidecke, Florian (2012): Einleitung. In: Andrea Back und Nobert Tochtermann Klaus (Hg) Gronau (Hg.): Web 2.0 und Social Media in der Unternehmenspraxis. Grundlagen, Anwendungen und Methoden mit zahlreichen Fallstudien. 3. Aufl. München: Oldenbourg.

 

Eck, Klaus (2007): Corporate Blogs. Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden. Zürich: Orell Füssli.

 

Grahl, Andreas (2012): Web 2.0 und soziale Netzwerke – Risiko oder strategische Chance? Handlungsoptionen für die Zukunftsperspektive von Kreditinstituten. Hg. v. Bank Verlag. Bank Verlag, zuletzt geprüft am 04.11.2012.

 

Kaplan Andreas M.; Haenlein, Michael (2010): Definition Social Media. In:  Andrea Back und Nobert Tochtermann Klaus (Hrsg) Gronau (Hg.): Web 2.0 und Social Media in der Unternehmenspraxis. Grundlagen, Anwendungen und Methoden mit zahlreichen Fallstudien. 3. Aufl. München: Oldenbourg.

 

Mc Afee, Andrew (2008): Eine Definition von Enterprise 2.0. In: Willms Buhse (Hg.): Enterprise 2.0 – die Kunst, loszulassen. Berlin: Rhombos.

 

Mühlenbeck, Frank; Skibicki, Klemens (2007): Community-Marketing-Management. Wie man Online-Communities im Internet-Zeitalter des Web 2.0 zum Erfolg führt. Norderstedt: Books on Demand.

 

Ruisinger, Dominik (2011): Online Relations. Leitfaden für moderne PR im Netz. 2. Aufl. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.