Enabling Enterprise 2.0 – Get IBM connected

webinar_IBM

Im Mai 2015 hatte ich gemeinsam mit Barbara Koch von IBM ein Webinar initiiert, um Kunden und Interessenten zu zeigen, was die Vorteile von IBM Connections sind und warum es so wichtig ist, die Mitarbeiter für die Nutzung des Tools zu motivieren und qualifizieren. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Learnings.

 

Zunächst ist es wichtig, zu verstehen, dass die Einführung einer Social-Business-Plattform nicht gleichbedeutend mit einem Software-Rollout ist. Es handelt sich um eine Transformation des Arbeitens, oder wie IBM es nennt:  New Way to Work. Denn: „Es ist uns bewusst, dass wir unseren Mitarbeitern unsere IBM Connections Lösung doch nicht einfach so vor die Füße werfen können und sie ein Selbstläufer wird. Aber wie können wir die Mitarbeiter zur Nutzung des Tools ermutigen und sie gleichzeitig für die Transformation gewinnen?“

 

Die Antwort darauf findet sich teilweise in diesem Schaubild:

dreiklang

Wer die drei Punkte Kommunikation, Change und Qualifizierung beachtet, wird auf weniger Widerstand der Mitarbeiter stoßen. Dabei ist es wichtig zu kommunizieren, warum das Unternehmen ein Enterprise 2.0 werden möchte und welche Vorteile dadurch entstehen. Ohne die Mitarbeiter wird ein solcher Arbeitswandel nicht erfolgreich sein. Daher müssen die Mitarbeiter für den Change motiviert werden – lernen, wie sie die neuen Tools anwenden können und besonders, wie die neue Arbeitsweise des Enterprise 2.o aussieht. Es muss also ein stimmiges Qualifizierungskonzept her. Dieses begleitetet idealerweise alle Phasen des Wandels, die die Mitarbeiter meist so wahrnehmen:

 

phasenwandel

Die dargestellte Veränderungskurve basiert auf Ergebnissen der amerikanischen Soziologin Elisabeth Kübler-Ross und wurde für den Unternehmenskontext angepasst. Gibt es eine Veränderung im Unternehmen, wie zum Beispiel die Einführung einer Social-Business-Lösung, so ist dies erst einmal ein Schock für die Mitarbeiter. Sie fühlen sich machtlos und reden sich in der Phase der Verneinung ein, sie wären von der Veränderung nicht betroffen. Irgendwann setzt dann die Phase der Einsicht ein. Den Mitarbeitern wird klar, das sie sich mit der neuen Situation auseinandersetzen und arrangieren müssen. Dennoch ist die Veränderungsbereitschaft der betroffenen Personen immer noch relativ gering. Aber sobald sie verstanden haben, dass sie nichts daran ändern können, bleibt ihnen nichts übrig als die Veränderungen zu akzeptieren. In der Phase der Akzeptanz wächst die Bereitschaft etwas zu verändern. In dieser Phase können die Führungskräfte etwas bewegen und neue Perspektiven aufzeigen, was in den vorherigen Phasen keinen Sinn macht. Die Gefühlskurve steigt mit dem Ausprobieren und Testen der neuen Bedingungen. Die Mitarbeiter erlangen die Erkenntnis, dass das veränderte Umfeld „doch nicht so schlimm“ ist und die positiven Veränderungen überwiegen. Nach und nach findet eine Integration der neuen Gegebenheiten in den Arbeitsalltag statt.

 

Damit das funktioniert, ist es wichtig zu wissen, in welchen Phasen sich die Mitarbeiter befinden und ihnen Hilfestellung zu geben. Das kann zum Beispiel über  sogenannte Use Cases geschehen um den Menschen zu zeigen, wie sie mit den neuen Tools ihren Job noch besser machen. Das kann dann konkret so aussehen, dass der Mitarbeiter erfährt, wie viel Zeit (und somit Geld) er sich und den Kollegen spart, wenn er z. B. Online-Meetings abhält. Bitte dabei aber auch die unterschiedlichen Zielgruppen in einem Unternehmen beachten und die Maßnahmen auf sie zuschneiden!

 

Ein wichtiger Punkt, der leider häufig zu kurz kommt, ist tatsächlich das Tool Handling. Alle Mitarbeiter müssen wissen, wie das neu eingeführte Tool zu benutzen ist. Sonst werden sie keinen Beitrag zum Social Business leisten.

 

Websession am 14. Oktober 2015

Sie wollen mehr über das Thema erfahren? Dann melden Sie sich gleich für unsere nächste Webinar Session am 14. Oktober an.

 

(Bildquellen: Know How! AG, Veränderungskurve basiert auf Ergebnissen der amerikanischen Soziologin Elisabeth Kübler-Ross)

 

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