E-Learning – What else?

Zugegeben: Das Thema E-Learning ist nicht mehr brandneu. Zahlreiche Unternehmen haben E-Learning schon einmal eingesetzt, viele nutzen es bereits seit zehn Jahren oder mehr. Früher war das Lernen am Computer oder über Internet ausschließlich ein Thema für Großunternehmen. Heute entdecken immer mehr mittelständische und kleine Unternehmen die Vorteile von E-Learning. Nicht selten sind sie international aufgestellt und müssen ihre Zielgruppe schnell auf globaler Ebene erreichen.

 

Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen über PCs oder Mobilgeräte entfallen Reise- und Hotelkosten und die Mitarbeiter sind nicht lange vom Arbeitsplatz abwesend. E-Learning eignet sich besonders dann, wenn es inhaltlich stabile und eindeutige Botschaften an viele Mitarbeiter zu vermitteln gilt – egal, an welchem Ort sie sitzen. Wir wollen in einer kurzen Blogreihe aufzeigen, was bei der Einführung von E-Learning zu beachten ist.

Vor der Einführung: die richtigen Fragen stellen

Wie schon angedeutet, stellt sich weniger die Frage, wann sich der Einsatz von E-Learning lohnt, sondern in welcher Menge? Ganz egal, ob Baugewerbe, öffentliche Verwaltung, Handel oder Kommunikationsbranche: Wenn es darum geht, Mitarbeiter zu qualifizieren, genügt es nicht, nur das Schulungsmaterial zur Verfügung zu stellen und die Lernenden dann sich selbst zu überlassen.

 

Hier helfen E-Learning-Einheiten, welche die Inhalte – und zwar genau die richtigen in der richtigen Menge – den Mitarbeitern ohne großen Aufwand zur Verfügung stellen. Das ist ebenso wichtig, wie Anreize zu schaffen und den Kollegen zu zeigen, welchen Sinn und Nutzen die Maßnahme für sie hat. Nur so kann es gelingen, dass die E-Learning-Bausteine genutzt und die Inhalte wirklich gelernt werden.

Erfolgt nach Einführung auch der Erfolg?

Mittlerweile stellt die Technologie kein Hindernis mehr dar und ist, wie auch eine Vielzahl an Inhalten, bereits für kleines Geld zu haben. Für den Lernenden genügt meist schon ein Computer, Laptop oder ein mobiles Endgerät. Ihre Verfügbarkeit kann sich jedoch von Branche zu Branche unterscheiden. Es lohnt sich also, zunächst zu prüfen, ob dort ein Bedarf besteht. Auch die Affinität für moderne (Lern-)Technologien abzufragen und beim Erstellen des Lernkonzepts zu beachten, erweist sich als hilfreich. Selbstverständlich orientiert sich das Lernangebot an den Unternehmenszielen; bei Ausrichtung und Menge des Lernstoffs steht der Lernbedarf der Zielgruppe an oberster Stelle.

 

Eine ausgiebige Analyse vor Beginn der virtuellen Weiterbildung ist zwar kein Erfolgsgarant, schlägt sich aber auf das spätere Ergebnis positiv nieder. Die internen Verantwortlichen – meist ist das die Fort- und Weiterbildungsabteilung, häufig aber auch HR oder IT – können hier einen wertvollen Beitrag zum Erfolg leisten. Auch die Rücksprache mit dem Betriebsrat ist im Vorfeld der Einführung von E-Learning immer eine gute Idee.

Erfolge messbar machen

Ob sich die Qualifizierung mithilfe von E-Learning gelohnt hat, lässt sich nur durch klar definierte und messbare Lernziele beurteilen. Messbar sind konkrete Werte, wie zum Beispiel die Anzahl der Personen, die das Lernangebot genutzt und bis zum Ende durchgeführt haben. Wie viele Mitarbeiter würden es weiterempfehlen? Und haben sie nach der Weiterbildung ihr Verhalten geändert? Ob die Mitarbeiter auch Spaß beim Lernen hatten, lässt sich zwar schwer erheben, aber auf der informellen Ebene durchaus ermitteln.

Was Sie bei der Einführung von E-Learning beachten sollten

Planung
  • Bedarf prüfen
  • Affinität zu Technologien abfragen
  • Unternehmensziele beachten
  • Betriebsrat einbeziehen
Umsetzung
  • richtige Inhalte in der richtigen Menge
  • Aufwand für Mitarbeiter gering halten
  • Anreize schaffen
  • Nutzen vermitteln
Evaluation
  • Lernziele definieren
  • Messbarkeit beachten, z. B. Anzahl der Lerner, Weiterempfehlungsrate, …

E-Learning erweist sich immer häufiger als ideale Lösung für die Qualifizierung von Mitarbeitern. Die technische Hürde ist gering und die Skepsis gegenüber digitalen Lernmedien sinkt. Auch für kleinere und mittelständische Unternehmen lohnt sich die Einführung von E-Learning, mit dem sie ihren Mitarbeitern ortsunabhängiges Lernen ermöglichen.

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