Die Erfolgskriterien des Social Business Tools

Über das Thema Digitalisierung wird momentan in fast allen Artikeln, Foren und auch Blogbeiträgen berichtet. Doch ein wichtiger Aspekt gerät dabei immer in Vergessenheit – die Erfolgskriterien. Betriebe heutiger Zeit sind sich meist schnell klar, dass Handlungsbedarf besteht. Doch bei der Umwandlung von Anforderungen zu einem Erfolgskonzept tappen Viele noch im Dunkeln.

Die Umstellung ist nicht einfach und stellt die Unternehmen vor eine große Herausforderung. Deshalb ist es wichtig, nicht nur Strukturen anzupassen oder neuen Denk- und Arbeitsweisen nachzugehen. Auch das Definieren von Erfolgskriterien, die anhand von sogenannten Leistungskennzahlen oder KPIs messbar sind, gehören gleichbedeutend zu einer erfolgreichen Transformation dazu.

Welche Punkte sind von Bedeutung?

Definierte Erfolgskriterien sind nicht nur wichtig, um den Überblick zu bewahren, sondern zeigen auch, ob Sie auf dem richtigen Weg sind und geben Ihnen Verantwortung. Eine Verantwortung, die es ermöglicht, die entsprechenden Maßnahmen zu fördern und den Digital Workplace in allen Bereichen zu modifizieren. Im Prinzip, welcher Hebel gezogen werden muss, um das Vorgehen, die Strategie und alle weiteren Maßnahmen weiterzuentwickeln.

Die Unterscheidung der einzelnen Kriterien

Über allem stehen die Projektziele wie z.B. Transparenz und einem besseren Informationszugang. Ebenso ist die Etablierung von neuen Kollaborationen sowie Kommunikationswegen und –arten der Wunsch aller leitenden Personen. Die KPIs dienen dazu zu überprüfen, wie erfolgreich bestimmte Tätigkeiten in einem Unternehmen sind. KPI ist die Abkürzung für Key Performance Indicator. Es bezeichnet Kennzahlen, mit denen die Leistung von Aktivitäten in Unternehmen ermittelt werden kann. Welche KPIs betrachtet werden sollten, um Erfolg oder Misserfolg zu messen, hängt vom Unternehmen, der jeweiligen Maßnahme und deren Zielen ab:

UNTERNEHMENS-KPIS

  • Zeitersparnis für Entscheidungsprozesse
  • Anzahl der Reportings
  • Häufigkeit von Supportfällen
  • Effektivere Onboardings
  • Vermeidung von Produktionsausfällen
  • Anzahl neuer Ideen
  • Imagesteigerung
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Wert der Kosteneinsparung, z. B. Serverkosten, Reisekosten, etc.
  • Informationen werden schneller gefunden
  • Steigerung der Kollaboration
  • Senkung der E-Mail-Anzahl
  • Zeitersparnis, z. B. Meetings und weniger Reiseaufwände

Community-KPIs

  • Besucherzahlen Blog
  • Anzahl der Downloads
  • Teilnehmerwerte an Abstimmungen
  • Wie viele Autoren oder Experten
  • Aktivität der Nutzer
  • Unique Visitor pro Woche/Monat
  • Frequenz der Antworten zu Fragen
  • Anzahl der Diskussionen
  • Ergebnis der abgeschlossenen Diskussionen
  • Wie viel Zeiteinsparung in Meetings
  • Die Zeiteinsparung durch Nutzung weniger Quellen
  • Anzahl Tags pro Eintrag oder Person

Vergleichs- und Bewertungsmöglicheiten werden geschaffen

Für einen klaren Überblick der Zielgruppen und der oben genannten KPI-Werte, dienen die „Metrics“-Daten. Sie können über Analytics- oder Social-Business-Tools ermittelt werden und sind genau gesehen die Grundlage des allgemeinen Unternehmens-Traffics sowie allen Interaktionen der Social Business Plattform und den Mitarbeiteraktivitäten in Communitys, etc.

Beispiele dafür sind:

 

  • Anzahl geteilte Dokumente
  • Anzahl (Blog) Autoren
  • Anzahl Downloads
  • Anzahl Views in Wikis
  • Anzahl Views in Blogs
  • Anzahl Fragen im Forum
  • Anzahl Antworten im Forum
  • Anzahl User
  • Anzahl Kontakte
  • Anzahl Tags pro User
  • Anzahl Kommentare
  • Anzahl Status-Updates
  • Anzahl Mobile-Nutzer (z.B. App)

Professionell Arbeiten mit metrischen Daten

Die Interpretation der Daten geschieht durch die in der Metricdefinition beteiligten Personen. Diesen Personen empfehlen wir, zusätzlich mit Umfragen zu arbeiten, welche folgende Fragestellung beinhaltet:„Wie hat sich die Arbeitsweise durch das Arbeiten in und mit dem Social Business Tool verändert?“. Dadurch erhalten Sie die persönlich wahrgenommenen Veränderungen der Mitarbeiter hinsichtlich Produktivität, Effektivität und Effizienz, die oft nicht durch die Analytics-Werkzeuge abgebildet und eindeutig interpretiert werden können. Etablierte Methoden hierfür sind Interviews und Fragebögen, die mit den Mitarbeitern durchgeführt und verteilt werden.

Ein Beispiel: Die Anzahl der Meetings wird nicht zwingend reduziert, dafür werden aber mehr Agendapunkte schneller und erfolgreicher bearbeitet und abgeschlossen.

 

Gerne unterstützen wir Sie bei der Entwicklung Ihrer Social Transformation

 

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