Der Weg zur besseren Weiterbildung

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In der Weiterbildung gibt es viele wiederkehrende Muster. Da ist es häufig ganz irrelevant, um welches Thema es geht – der Weg, Wissen zu vermitteln und nachhaltig zu verankern, ist eigentlich immer derselbe. Aus diesem Grund haben wir als Unterstützung „Enabling Patterns“ zusammengestellt, die interessierten Unternehmen den Weg zur Weiterbildung in unterschiedlichen Themengebieten vermitteln sollen. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Art Roadmap, die die wichtigsten Fragen zum Enabling der Mitarbeiter behandelt:

Welche Maßnahmen sollten eingeplant werden? Welche Zielgruppen werden angesprochen? Wie führt man eine neue Software richtig ein? Was gehört kommunikativ zu einem solchen Projekt?

 

Bisher haben wir Enabling Patterns für vier unterschiedliche Bereiche erstellt: Rollout Office 365, Compliance-Training, IBM Enterprise Social Solution und für das Thema Sales. Die einzelnen Themengebiete sind ähnlich strukturiert, unterscheiden sich allerdings von den Inhalten.

Ganzheitliche Enabling-Lösung

Was alle Enabling Patterns gemeinsam haben ist die ganzheitliche Enabling-Lösung, die uns als Basis für die Weiterbildung dient. Dabei geht es unter anderem um die 70:20:10-Regel. Sie besagt, in welchen Situationen am meisten gelernt wird. So erlernen wir 70 Prozent durch auf Erfahrung basiertes Lernen, 20 Prozent durch gemeinschaftliches Lernen und nur 10 Prozent bleibt beim formalen Lernen in den Köpfen der Lernenden.

 

Daraus erschließen sich für uns die Five Moments of Need, die Bedarfsmomente, in denen jemand Informationen benötigt. Wir unterscheiden hier auch wieder zwischen formalem Lernen und dem Performance Support (Hier Whitepaper Performance Support anfordern).

 

Während die ganzheitliche Enabling-Lösung bei allen Projekten gleich aussieht, müssen weitere Schritte auf den jeweiligen Unternehmenskontext angepasst werden, diese können sein:

  • Sensibilisieren: Mitarbeiter müssen auf die neuen Themen vorbereitet werden. Sensibilisierungsangebote sorgen dafür, dass Mitarbeiter das nötige Verständnis für das Lernangebot erreichen und anschließend gerne lernen.
  • Lernen: Auf die Zielgruppen und Bedarfe ausgelegte Lernangebote werden geschaffen, um alle Mitarbeiter da abzuholen, wo sie gerade stehen. Das bezieht sich sowohl auf den persönlichen Kenntnisstand, als auch auf die Lernvorlieben.
  • Performance Support: Je nach Thematik macht es Sinn, den Mitarbeitern Tools an die Hand zu geben, mit denen sie ad hoc Informationen nachschlagen und auffrischen können.
  • Kommunikation: Damit alle Mitarbeiter wissen, was mit dem Lernprojekt auf sie zu kommt, werden auf das Unternehmen abgestimmte Kommunikationsmaßnahmen entwickelt, die über Sinn und Zweck des Projekts informieren.
  • Evaluation: Je nach Zielstellung des Enabling-Projekts macht es Sinn, die Lernfortschritte zu evaluieren, gegebenenfalls anzupassen.
  • Schwerpunktthemen: Nicht alle Themen sind gleich gewichtet, die eine Organisation legt zum Beispiel mehr Wert auf Outlook, während für die nächste Excel ein wichtiger Aspekt für den Arbeitsalltag darstellt. Diese Anpassungen garantieren, dass jeder das lernt, worauf es in seiner Arbeit ankommt.
  • Projektmanagement: Enabling-Projekte sind sehr umfassend – von der technischen Vorbereitung über die begleitende Kommunikation und Durchführung alles zu berücksichtigen erfordert eine vorausschauende Projektplanung.

Sie möchten mehr über die Enabling Pattern erfahren? Kontaktieren Sie uns.

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