Auf Nummer sicher: Datenschutz E-Learning

Persönliche Daten sind eine hochsensible Sache. Die unerlaubte Erhebung, Verarbeitung und Nutzung ist per Gesetz untersagt – der Verstoß kann hohe Geldstrafen nach sich ziehen. Diese Tatsache ist soweit bekannt, und im beruflichen Umfeld scheint sie den meisten keine Bauchschmerzen zu bereiten. Datenschutz spielt im Arbeitsalltag also selten eine große Rolle. Aber ist diese entspannte Haltung tatsächlich angebracht?

 

Einmal näher betrachtet, ist der Umgang mit dem Datengeheimnis wie ein Balanceakt mit rohen Eiern. Das finden Sie überzogen? Keineswegs! Nehmen wir einmal folgendes Beispiel: Im Intranet werden regelmäßig Informationen über Mitarbeiter veröffentlicht, wie Heirat, Jubiläum, Geburtstag und ähnliches. Eine schöne Sache, um die Kollegen auf dem Laufenden zu halten. Genau genommen verletzen solche Einträge allerdings den Schutz persönlicher Daten, da die Veröffentlichung der Angaben nicht für die Durchführung des Beschäftigungsverhältnisses erforderlich ist. Hätten Sie’s gedacht, geschweige denn gewusst?

Datenschutz: ein Tanz auf dünnem Eis

Falls Sie diese Frage mit einem ehrlichen „Nein“ beantworten müssen, sind Sie damit sehr wahrscheinlich nicht alleine. Denn – wie bereits erwähnt – ist der Schutz von persönlichen Daten um einiges komplexer, als es auf den ersten Blick erscheint. Besonders im geschäftlichen Alltag bewegt man sich ständig auf dünnem Eis, ohne sich dabei des Risikos bewusst zu sein. Für Unternehmen gilt zwar keine gesetzliche Pflicht, die Einhaltung zu überprüfen, hinsichtlich der drohenden Geldstrafen besteht allerdings ein großes Interesse. Der Knackpunkt bei dieser Angelegenheit ist häufig die mangelnde Kenntnis. Denn wie Risiken vermeiden, wenn man nichts von ihnen weiß?

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Selbst die Beschäftigung eines Datenschutzbeauftragten – für viele Unternehmen verpflichtend – bringt nicht unbedingt einen wirksamen Schutz. Die Aufgabe des Beauftragten ist lediglich, zu überwachen und auf Verstöße hinzuweisen. Für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben ist am Ende immer noch der Arbeitgeber selbst verantwortlich. Die Vermittlung der gesetzlichen Vorschriften ist nur leider eine leidige Angelegenheit. Die komplizierten Formulierungen gleichen eher abstrakten Fallbeschreibungen und machen den Inhalt nur schwer zugänglich. Die Herausforderung besteht also nicht nur darin, die Datenschutzbestimmungen einzuhalten, sondern die Mitarbeiter zu allererst mit den strengen Vorschriften vertraut zu machen.

Für Datenschutz sensibilisieren

Für diesen Zweck bietet E-Learning ein optimales Format, mit dem die komplexen Inhalte didaktisch aufbereitet und vermittelt werden können. Über die Vorteile von E-Learning haben wir hier bereits berichtet. Ziel des webbasierten Trainings sollte jedoch nicht sein, möglichst den gesamten Datenschutzbestand abzudecken – das ist bei dem enormen Umfang und den sehr spezifischen Fällen schlicht nicht möglich. Die Schulung sollte viel eher dazu genutzt werden, die Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren. Das gelingt am besten, indem die Lernenden durch anschauliche Fallbeispiele abgeholt werden. Anhand alltäglicher Arbeitssituationen kann die Relevanz des Themas aufgezeigt und darauf aufbauend die Basics der jeweiligen Rechtsgrundlage erklärt werden.

 

Auch wenn durch Datenschutz Lernprogramme das Risiko nicht restlos beseitigt werden kann, helfen die kompakten Schulungen zumindest dabei, ein Bewusstsein für die empfindlichen Vorschriften zu schaffen und brenzlige Situationen im Arbeitsalltag zu vermeiden.

Testen Sie das Lernprogramm für Ihre Datenschutzschulung

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.