Enterprise 2.0 — changing everything

Social-Media-Kanäle sind nicht nur im Privaten, sondern auch im Berufsleben zu einem Massenphänomen aufgestiegen. Bis heute wächst die Zahl der Unternehmen, die Facebook, Twitter & Co. für ihre Geschäftszwecke einsetzen stetig an. Dabei sind die Tools selbst nur das äußere Merkmal eines tiefgreifenden Wandels der Arbeitsweisen, Unternehmenskulturen und Lernformen. Dieser Wandel ist es, der mit dem Label Enterprise 2.0 etikettiert ist und der das Thema des #e20mooc sein wird. Daher lautet auch die Headline: Enteprise 2.0 — changing everything.

Was ist das Enterprise 2.0

Ein Like macht noch kein E2.0

Wie kann es eigentlich sein, dass ein paar neue Tools einen so gravierenden Einfluss auf die Arbeitswelt haben? Natürlich bringen ein paar Likes und Tweets allein noch lange keine etablierten Unternehmensstrukturen ins Wanken. Es ist vielmehr der dahinterstehende Paradigmenwechsel vom statischen Web 1.0 zum partizipativen Web 2.0. Socia Media Tools haben die Webnutzer vom passiven Konsumenten zum aktiven Prosumenten gemacht (Produzent und Konsument). Dieser erstellt Inhalte, teilt und entwickelt diese mit anderen weiter. Es sind eben diese Prosumenten, die zum Beispiel mit ihrer gemeinsamen Arbeit an der Wikipedia selbst die renommiertesten Lexika in die Knie zwingen.

Ein Blick über die Abteilungsgrenze hinaus

Wenn diese Philosophie der Teilhabe und des Teilens nun in die Unternehmen drängt, stellt sie vieles in Frage, was zuvor noch unumstößlich erschien. Starre Hierarchien und feste Abteilungsgrenzen sind oft die ersten Dogmen, die auf den Prüfstein kommen. Denn diese werden zunehmend als Bremser und Innovationshemmnisse verstanden. Viel effektiver scheint es doch, wenn sich Mitarbeiter abteilungsübergreifend zu kleinen Teams zusammenfinden und mit Hilfe ihrer Netzwerke an einer agilen Lösung arbeiten. Das ganze natürlich in transparenter Echtzeitkommunikation, so dass jeder zu jeder Zeit mitwirken kann, ganz gleich, ob er Teil des Kernteams ist oder nicht. Experten sprechen hier gerne von Co-Creation, Agility und der Podular Organization.

Teilhabe als Wert und als Lernform

Diese Art der agilen Zusammenarbeit hat natürlich auch Einfluss auf die Kultur und das Lernverhalten des Unternehmens. Wenn das Enterprise 2.0 ein Erfolg werden soll, müssen sich die Mitarbeiter von statusfixierten Ideologien lösen und statt dessen Teilhabe, Transparenz und Agilität fest in ihr Wertesystem integrieren. Ein Prozess, der sicher viele Jahre dauern wird. Das Lernen wiederum kann nicht mehr nur in Schulungsräumen stattfinden – dafür ändert sich die Unternehmensrealität viel zu schnell. Gefragt sind vielmehr Social-Learning-Formate, bei denen Mitarbeiter ihr eigenes Wissen einbringen und gemeinsam eigen Lerninhalte und Lösungen erstellen. Dabei werden sie von einem Lernbegleiter unterstützt und gefördert.

Ihre Meinung ist gefragt!

Nun ist es ein Wesensmerkmal des Enterprise 2.0, dass es ganz unterschiedliche Formen annehmen kann. Deswegen möchten wir das Thema Enterprise 2.0 gemeinsam mit Ihnen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Wir laden Sie daher ein, mit uns die Leitfrage der ersten Themenwoche zu diskutieren:

Inwiefern merken Sie bereits selbst, dass sich Arbeitsweisen, Unternehmenskulturen und Lernformen verändern?

 

Wenn Sie selbst noch keine Beobachtungen gemacht haben, beschreiben Sie gerne Ihre Erwartungen an und Ideen für die Veränderung. Vielleicht stellen Sie die Veränderung ja auch gänzlich in Frage.

So beteiligen Sie sich an der Diskussion:

  • Lesen Sie ausgewählte Quellen zum Thema Enterprise 2.0 in der Linksammlung
  • Bloggen und twittern Sie zum Thema mit dem Hashtag #e20mooc
  • Teilen Sie Ihre Gedanken mit anderen Teilnehmern in der Community
  • Wählen Sie sich am 19.09. um 11:00 in den Hangout on Air mit unseren Experten ein

 

Ihr #e20mooc-Team freut sich auf Ihre Teilnahme!


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